A & W Mauthe GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Tuttlingen

A & W Mauthe GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

A & W Mauthe GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Riegertsbühlstraße 32
78601 Tuttlingen

A & W Mauthe GmbH & Co. KG im Überblick

Die A & W Mauthe GmbH & Co. KG aus Tuttlingen ist seit mehreren Jahrzehnten ein bedeutender Akteur in der Medizintechnik. Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von chirurgischen Instrumenten spezialisiert und genießt einen hervorragenden Ruf aufgrund seiner Qualität und Zuverlässigkeit. Durch die Lage im weltweit anerkannten Tuttlinger Cluster, das für seine hohe Dichte an Medizintechnik-Unternehmen geprägt ist, profitiert Mauthe von einem einzigartigen Netzwerk aus Innovationsschmieden, Zulieferern und Fachleuten der Branche. Die Fertigung erfolgt überwiegend aus hochwertigen Materialien wie Chrom-Nickel-Stahl, die eine hohe Beständigkeit und Langlebigkeit der Produkte garantieren.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio der A & W Mauthe GmbH umfasst eine breite Palette von chirurgischen Instrumenten, die für verschiedene medizinische Fachrichtungen entwickelt wurden. Im Fokus stehen allgemeinchirurgische Instrumente wie:

  • Klemmen: Verschiedene Typen, die für das Halten und Klemmen von Geweben während chirurgischer Eingriffe verwendet werden.
  • Scheren: Von einfachen bis hin zu spezialisierten, schnitttechnischen Instrumenten, die für diverse chirurgische Anwendungen ausgelegt sind.
  • Nadelhalter: Präzisionsinstrumente, die für das Halten von Nadeln während der Nähte eingesetzt werden.
  • Pinzetten: Für die präzise Handhabung von Geweben und kleineren chirurgischen Materialien.

Zusätzlich bietet Mauthe Spezialinstrumente für Fachdisziplinen wie Gynäkologie und Orthopädie an. Ein besonderes Merkmal ist die Möglichkeit, Instrumente individuell nach Kundenvorgaben oder nach historischen Modellen anzufertigen, was die Flexibilität und Kundenorientierung des Unternehmens unterstreicht. Alle hergestellten Instrumente sind sterilisierbar und tragen das CE-Zeichen gemäß der Europäischen Medizinprodukteverordnung (EU-MDR), was die Einhaltung strenger Sicherheits- und Qualitätsstandards garantiert.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

A & W Mauthe orientiert sich an den höchsten Standards der Medizintechnik. Die Einhaltung der EU-MDR ist nur ein Teil des Ansatzes für Produktqualität und -sicherheit. Das Unternehmen implementiert ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem, das regelmäßig überprüft und auditiert wird, um sicherzustellen, dass alle Produkte den internationalen Normen und Vorschriften entsprechen. In Kombination mit modernsten Fertigungstechniken und ständiger Weiterbildung der Mitarbeitenden wird die hohe Qualität der Mauthe-Produkte gewährleistet.

Regionale Bedeutung und globale Präsenz

Tuttlingen spielt eine zentrale Rolle in der Medizintechnik-Branche, was sich nicht nur in der Anzahl der ansässigen Unternehmen widerspiegelt, sondern auch in der wirtschaftlichen Bedeutung der Region. Hier sind über 400 Unternehmen ansässig, die gemeinsam als Cluster Agilität und Innovationskraft erzeugen. A & W Mauthe nutzt diese Vorteile, um sich als Exporteur auf den internationalen Märkten zu behaupten. Das Unternehmen beliefert nicht nur Kliniken und Fachhändler in ganz Europa, sondern hat auch enge Geschäftsbeziehungen zu Partnern in Nordamerika, Asien und dem Mittleren Osten. Diese internationale Präsenz trägt zur Stabilität und zum Wachstum des Unternehmens bei, während gleichzeitig der Austausch von Ideen und Innovationen gefördert wird.

Besonderheiten der A & W Mauthe GmbH & Co. KG

Eines der herausragenden Merkmale der A & W Mauthe GmbH ist die enge Verbindung zur Tradition und Innovation. Als Familienunternehmen legt Mauthe großen Wert auf Nachhaltigkeit und langfristige Kundenbeziehungen. Die unternehmerischen Entscheidungen sind häufig von einem hohen Maß an Verantwortung gegenüber Kunden, Mitarbeitenden, sowie der Region geprägt. Neben der Produktentwicklung engagiert sich das Unternehmen auch in der Ausbildung junger Talente innerhalb der Region und fördert somit die Zukunft der Medizintechnik.

Zusätzlich ist Mauthe am Puls der Zeit und investiert in neue Technologien, um den sich ständig weiterentwickelnden Anforderungen des Gesundheitsmarktes gerecht zu werden. Dazu zählen unter anderem digitale Lösungen und unterstützende Technologien, die zur Effizienzsteigerung in der Chirurgie beitragenden können.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu A & W Mauthe GmbH & Co. KG

Was macht A & W Mauthe GmbH & Co. KG?

A & W Mauthe GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist A & W Mauthe GmbH & Co. KG ansässig?

A & W Mauthe GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist A & W Mauthe GmbH & Co. KG tätig?

A & W Mauthe GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik