EMOS Technology GmbH

Medizintechnik · Sigmaringen

EMOS Technology GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Sigmaringen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

EMOS Technology GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Gewerbestr. 10
88636 Sigmaringen

EMOS Technology GmbH

Die EMOS Technology GmbH mit Sitz in Sigmaringen, Baden-Württemberg, wurde 2012 gegründet und entwickelt elektronische Systeme und Sensortechnologien für medizinische und industrielle Anwendungen. Die Nähe zum Tuttlinger Medizintechnik-Cluster ermöglicht den Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen der Branche.

Leistungen und Produkte

EMOS Technology bietet Dienstleistungen und Produkte, die auf die Anforderungen der Medizintechnik ausgerichtet sind. Dazu gehören:

  • Kundenspezifische Elektronikentwicklung: Das Unternehmen entwirft und realisiert elektronische Bauteile nach den Anforderungen der Kunden.
  • Sensorlösungen: EMOS entwickelt Sensoren, die in medizintechnischen Geräten zur Überwachung von Vitalfunktionen oder zur Steuerung medizinischer Prozesse eingesetzt werden.
  • Systemintegration: Die Integration von Systemen ist ein Bestandteil der Dienstleistungen von EMOS. Dabei werden verschiedene elektronische Komponenten zu einem Gesamtsystem zusammengeführt.
  • Embedded-Systeme: Diese Systeme dienen der Steuerung von medizinischen Geräten und Maschinen. EMOS erstellt sie unter anderem für Patientendatenmonitore und Diagnosegeräte.
  • Mess- und Regeltechnik: EMOS entwickelt Lösungen für Messungen und Regelvorgänge, die für die Qualitätssicherung und den Betrieb medizintechnischer Anwendungen relevant sind.
  • HMI-Komponenten: Human-Machine Interfaces werden auf die Bedienung in medizinischen Anwendungen ausgelegt.

Mit dieser Kombination von Angeboten richtet EMOS Technology seine Arbeit an den Anforderungen seiner Kunden in der Medizintechnik aus.

Standort Sigmaringen / Baden-Württemberg

Sigmaringen liegt im Donautal und ist durch seine Geschichte geprägt, etwa durch das Schloss Sigmaringen, die einstige Residenz der Hohenzollern. Die Lage im Zollernalbkreis bietet Zugang zu Fachkräften und Unternehmen der Medizintechnik. Die Nähe zum Cluster von Medizintechnikunternehmen in Tuttlingen ermöglicht den Austausch von Wissen und Technologien sowie Kooperationen und gemeinsame Projekte. Das wirkt sich auf die Position von EMOS Technology regional, national und international aus.

Bedeutung für die Region

Die EMOS Technology GmbH ist Teil der Wirtschaftslandschaft in Baden-Württemberg. In einem wachsenden Sektor trägt das Unternehmen zu Arbeitsplätzen und zum technologischen Know-how in der Umgebung bei. Die technologischen Entwicklungen von EMOS wirken auf die Wettbewerbsfähigkeit der Region sowie auf die Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Universitäten und Fachhochschulen entstehen praxisnahe Ausbildungsmöglichkeiten. Diese Verbindungen tragen zur regionalen Wirtschaft bei und machen Sigmaringen zu einem Standort für Medizintechnik und Technologieforschung.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Labore

Häufige Fragen zu EMOS Technology GmbH

Was macht EMOS Technology GmbH?

EMOS Technology GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Sigmaringen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist EMOS Technology GmbH ansässig?

EMOS Technology GmbH hat seinen Sitz in Sigmaringen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist EMOS Technology GmbH tätig?

EMOS Technology GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik