Tobias Schleicher Engineering

Medizintechnik · Schwarzwald-Baar-Kreis

Tobias Schleicher Engineering ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Schwarzwald-Baar-Kreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Tobias Schleicher Engineering Adresse & Kontakt

Adresse

Gartenstraße 6
78083 Schwarzwald-Baar-Kreis

Tobias Schleicher Engineering im Überblick

Tobias Schleicher Engineering im Schwarzwald-Baar-Kreis, Baden-Württemberg, ist nicht nur ein Ingenieurbüro, sondern ein spezialisierter Entwicklungsdienstleister für die Medizintechnik. Gegründet im Jahr 2015 von Tobias Schleicher, einem erfahrenen Ingenieur mit einem Hintergrund in der Medizintechnik, hat sich das Unternehmen schnell im dynamischen Umfeld des Tuttlinger Clusters etabliert. Der Standort in der Nähe von Tuttlingen, einem internationalen Zentrum für Medizintechnik, bietet nicht nur Zugang zu einem umfangreichen Netzwerk von Herstellern, Zulieferern und Forschungseinrichtungen, sondern auch die Möglichkeit, innovative Produkte und Lösungen für die Gesundheitsbranche zu entwickeln.

Leistungen und Produkte

Tobias Schleicher Engineering bietet ein breites Spektrum an Dienstleistungen, das die gesamte Bandbreite der Produktentwicklung in der Medizintechnik abdeckt. Besonderes Augenmerk liegt auf der CAD-Konstruktion, bei der moderne Softwaretools wie SolidWorks und CATIA eingesetzt werden, um komplexe medizinische Geräte zu entwickeln. Darüber hinaus erstellt das Unternehmen technische Dokumentationen, die den strengen Anforderungen der Medical Device Regulation (MDR) entsprechen, und unterstützt seine Kunden bei der Risikoanalyse gemäß ISO 14971, um die Sicherheit und Effektivität von deren Produkten zu gewährleisten. Ein weiteres Highlight des Angebots ist die Entwicklungsbegleitung, die von der Ideenfindung über die Prototypenentwicklung bis hin zur Marktreife reicht. Diese ganzheitliche Unterstützung ist besonders wertvoll für Start-ups sowie für etablierte Unternehmen, die innovative Lösungen schnell auf den Markt bringen möchten.

Standort Schwarzwald-Baar-Kreis / Baden-Württemberg

Der Schwarzwald-Baar-Kreis ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch ein bedeutender Standort für die Medizintechnik. Die Region grenzt an den Landkreis Tuttlingen, eines der führenden Zentren für Medizintechnik in Deutschland. Durch die Nachbarschaft zu diversen Fertigungsbetrieben und Entwicklungszentren profitieren Unternehmen wie Tobias Schleicher Engineering von kurzen Kommunikationswegen und schnellen Produktionsprozessen. Die internationale Anbindung über die Autobahn A81 erleichtert den Austausch und die Kooperation zwischen regionalen und überregionalen Partnern erheblich.

Mit einer starken Fokussierung auf die Medizintechnik trägt Tobias Schleicher Engineering zur Stärkung des regionalen Clusters bei, indem innovative Lösungen entwickelt werden, die der Gesundheit von Patienten zugutekommen. Das Unternehmen ist nicht nur ein Dienstleister, sondern auch ein aktiver Teil des Netzwerks, das die Region als wichtigen Standort in der Medizintechnik etablieren hilft. Zudem engagiert sich das Unternehmen in der Zusammenarbeit mit lokalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, was den Wissensaustausch und die Innovationskraft weiter fördert.

Der Schwarzwald-Baar-Kreis ist bekannt für seine zahlreichen Medizintechnikunternehmen, die gemeinsam mit Tobias Schleicher Engineering an Lösungen arbeiten, die den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Gesundheitsmarktes begegnen. Durch diese Kooperationen wird die regionale Wirtschaft gestärkt und der Innovationsstandort weiter ausgebaut.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Tobias Schleicher Engineering

Was macht Tobias Schleicher Engineering?

Tobias Schleicher Engineering ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Schwarzwald-Baar-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Tobias Schleicher Engineering ansässig?

Tobias Schleicher Engineering hat seinen Sitz in Schwarzwald-Baar-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Tobias Schleicher Engineering tätig?

Tobias Schleicher Engineering ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Tobias Schleicher Engineering in sozialen Netzwerken

Profil unvollständig 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik