Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen

Medizintechnik · Schwarzwald-Baar-Kreis

Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Schwarzwald-Baar-Kreis, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen Adresse & Kontakt

Adresse

Friedrich-Ebert-Straße 30
78054 Schwarzwald-Baar-Kreis

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Profil der DHBW Villingen-Schwenningen

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen (DHBW VS) ist eine staatlich anerkannte Hochschule und besteht seit ihrer Gründung im Jahr 2009. Sie verbindet Theorie und Praxis über praxisintegrierte Studiengänge. Im Bereich Medizintechnik und Gesundheit bildet die DHBW VS Fachkräfte aus, die auf die Anforderungen der Medizintechnikregion Schwarzwald-Baar ausgerichtet sind.

Leistungen und Produkte

Die DHBW Villingen-Schwenningen bietet duale Bachelorstudiengänge an, darunter Medizintechnik, Wirtschaftsinformatik und Gesundheitsmanagement. Die Studiengänge vermitteln theoretische Kenntnisse, die durch praktische Phasen in Partnerunternehmen ergänzt werden. Über die Kooperation mit mehr als 500 regionalen Unternehmen, viele davon in der Medizintechnik tätig, wenden Studierende ihr Wissen in realen Arbeitsumgebungen an. Die Medizintechnik-Studiengänge umfassen neben Ingenieurfächern auch Module zu regulatorischen Anforderungen, Qualitätsmanagement und Produktsicherheit.

Regulatorische Einordnung

Im Bereich der Medizintechnik gelten für die DHBW VS regulatorische Vorgaben auf nationaler und europäischer Ebene. Die Ausbildung der Studierenden orientiert sich an den Richtlinien der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR), sodass die Absolventen die Anforderungen an Entwicklung und Vertrieb von Medizinprodukten kennen. Die Hochschule arbeitet mit Fachstellen und Behörden zusammen, um die curricularen Inhalte an den wissenschaftlichen Erkenntnissen und gesetzlichen Rahmenbedingungen auszurichten.

Regionale Bedeutung

Die DHBW VS ist ein Akteur in der regionalen Wirtschaft des Schwarzwald-Baar-Kreises. Über die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen trägt die Hochschule zur Fachkräfteentwicklung in der Region bei. Die Anbindung an den Medizintechnikstandort Tuttlingen sowie die Nähe zum Gesundheitsstandort Freiburg schaffen Synergien für Hochschule und Industrie. Daraus ergibt sich eine fortlaufende Anpassung der Studieninhalte an die Bedürfnisse von Wirtschaft und Gesundheitssektor.

Besonderheiten der DHBW Villingen-Schwenningen

Ein Merkmal der DHBW VS ist das duale Studienformat, das den Studierenden erlaubt, theoretische Kenntnisse direkt in die Praxis umzusetzen. Das Modell verbindet Hochschulbildung mit den Anforderungen des Arbeitsmarktes und fördert praktische Fähigkeiten in einem realen Arbeitsumfeld. Die Hochschule setzt zudem auf interdisziplinäre Studieninhalte, die unterschiedliche Perspektiven zusammenführen. Außerdem bietet die DHBW Villingen-Schwenningen Förderprogramme und Stipendien an, um Nachwuchskräfte zu unterstützen und die Chancengleichheit zu fördern.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg

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Häufige Fragen zu Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen

Was macht Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen?

Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Schwarzwald-Baar-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen ansässig?

Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen hat seinen Sitz in Schwarzwald-Baar-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen tätig?

Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik