Tricumed Medizintechnik GmbH

Medizintechnik · Kiel

Tricumed Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Kiel, Schleswig-Holstein. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Tricumed Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Röntgenstrasse 7A
24143 Kiel

Tricumed Medizintechnik GmbH im Überblick

Die Tricumed Medizintechnik GmbH mit Sitz in Kiel, Schleswig-Holstein, hat sich als ein bedeutendes Unternehmen im Bereich der Medizintechnik etabliert. Gegründet mit dem Ziel, innovative Lösungen zur Schmerztherapie und zur Behandlung von Spastik zu entwickeln, fokussiert sich Tricumed auf die Herstellung von implantierbaren Pumpensystemen und Infusionslösungen. Die Produkte sind speziell für die intrathekale Medikamentenapplikation konzipiert und kommen insbesondere bei Patienten mit chronischen Schmerzen oder neurologischen Erkrankungen zum Einsatz.

Leistungen und Produkte

Tricumed bietet eine Vielzahl von Produkten an, die sich in unterschiedlichen Kategorien zusammenfassen lassen:

  • Implantierbare Medikamentenpumpen: Die Intrathecal Drug Delivery Systems (IDDS) sind die Kernprodukte des Unternehmens. Diese Systeme ermöglichen es, Medikamente direkt in den Rückenmarkskanal zu leiten, wo sie effizienter wirken und weniger Nebenwirkungen verursachen.
  • Infusionssysteme: Neben den Pumpen bietet Tricumed auch eine Reihe von Infusionssystemen an, die eine präzise Dosisabgabe ermöglichen. Diese Systeme sind darauf ausgelegt, eine nahtlose Integration in den klinischen Alltag zu gewährleisten.
  • Zusatzsysteme: Tricumed entwickelt auch Zubehör und Ergänzungssysteme, die eine einfache Handhabung und Wartung der implantierbaren Pumpensysteme unterstützen.

Die Pumpen sind für die kontinuierliche Verabreichung von spezifischen Medikamenten wie Baclofen, Morphin und Ziconotid optimiert, die gezielt zur Linderung von Schmerzen oder zur Verbesserung der muskulären Kontrolle eingesetzt werden. Die enge Zusammenarbeit mit Neurochirurgen und Schmerzkliniken ermöglicht es Tricumed, die Bedürfnisse der medizinischen Gemeinschaft in seine Produktentwicklung einfließen zu lassen und die höchste Qualität in der Patientenversorgung sicherzustellen.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von Tricumed unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen und sind gemäß der Medizinprodukte-Gesetzgebung klassifiziert. Tricumed ist in der Lage, alle notwendigen CE-Zertifizierungen zu erlangen, die für den europäischen Markt erforderlich sind. Das Unternehmen unterliegt der Aufsicht durch verschiedene Gesundheitsbehörden, was sicherstellt, dass alle Produkte sicher und effektiv sind. Dies ist besonders wichtig in einem Bereich wie der Medizintechnik, wo die Patientensicherheit an oberster Stelle steht. Tricumed ist stolz darauf, in Übereinstimmung mit den aktuellen Normen für Qualitätsmanagement und Risikoanalyse nach ISO 13485 und ISO 14971 zu arbeiten.

Regionale Bedeutung

Als ein in Kiel ansässiges Unternehmen spielt Tricumed eine zentrale Rolle in der regionalen Medizintechniklandschaft. Schleswig-Holstein ist bekannt für seine Forschungseinrichtungen und Kliniken, die innovative Ansätze in der Medizintechnik fördern. Insbesondere das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) bietet eine Vielzahl von Kooperationsmöglichkeiten, die es Tricumed ermöglichen, direkt von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und klinischen Erfahrungen zu profitieren. Darüber hinaus trägt das Unternehmen zur wirtschaftlichen Stabilität der Region bei, indem es Arbeitsplätze schafft und Fachkräfte anzieht.

Besonderheiten der Tricumed Medizintechnik GmbH

Ein herausragendes Merkmal von Tricumed ist die kontinuierliche Forschung und Entwicklung, die in das Unternehmen integriert ist. Tricumed investiert erheblich in die Entwicklung neuer Technologien und Produkte, um die Lebensqualität von Patienten zu verbessern. Außerdem werden regelmäßig Schulungen und Workshops für Ärzte und Pflegepersonal angeboten, um den optimalen Einsatz der Produkte sicherzustellen.

Die Kombination aus innovativen Technologien, enger Zusammenarbeit mit Fachleuten im Gesundheitswesen und einem starken Fokus auf die Bedürfnisse der Patienten hebt Tricumed von anderen Unternehmen in der Medizintechnik ab. Das Engagement für höchste Qualitätsstandards und die ständige Weiterentwicklung des Produktangebots stellen sicher, dass Tricumed auch in Zukunft eine führende Rolle in der Medizintechnik einnimmt.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Schleswig-Holstein oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Tricumed Medizintechnik GmbH

Was macht Tricumed Medizintechnik GmbH?

Tricumed Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Kiel. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Tricumed Medizintechnik GmbH ansässig?

Tricumed Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Kiel. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Tricumed Medizintechnik GmbH tätig?

Tricumed Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik