Uronovis GmbH Adresse & Kontakt
Profil der Uronovis GmbH
Die Uronovis GmbH aus Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz entwickelt und vertreibt medizinische Produkte und Instrumente für die Urologie. Das 2010 gegründete Unternehmen beliefert urologische Kliniken, Praxen und Operationszentren im deutschsprachigen Raum. Neben eigenen Produkten arbeitet die Uronovis GmbH mit weiteren Herstellern zusammen, um ein breiteres Sortiment anzubieten.
Leistungen und Produkte
Uronovis bietet urologische Instrumente und Einmalprodukte für endoskopische und operative Eingriffe. Das Produktsortiment umfasst unter anderem:
- Katheter: Verschiedene Typen von Kathetern für unterschiedliche Eingriffe.
- Instrumente für die transurethrale Chirurgie: Instrumente für minimalinvasive urologische Eingriffe.
- Zubehör für operative Verfahren: Ergänzende Produkte für die Durchführung urologischer Eingriffe.
Über Marktforschung und Rückmeldungen von medizinischem Fachpersonal richtet das Unternehmen sein Sortiment am Bedarf der Anwender aus. Daneben entwickelt Uronovis auch Lösungen für Nischenanwendungen.
Regulatorische Einordnung
Als Hersteller medizinischer Produkte unterliegt die Uronovis GmbH regulatorischen Vorgaben. Die Produkte sind gemäß der Europäischen Verordnung für Medizinprodukte (MDR) zertifiziert und müssen die Anforderungen der Qualitätssicherung erfüllen. Dazu gehören die Dokumentation der Entwicklungs- und Produktionsprozesse sowie regelmäßige externe Audits. Uronovis betreibt ein Qualitätsmanagementsystem, über das die Produkte geprüft und weiterentwickelt werden.
Regionale Bedeutung
Der Standort Kaiserslautern ist in der Medizintechnik-Branche von Bedeutung. Die Uronovis GmbH trägt zur regionalen Wirtschaft bei und schafft Arbeitsplätze in der Branche. In Kaiserslautern sind zahlreiche Unternehmen aus Medizintechnik und Life Sciences ansässig, was den Austausch von Wissen und Ressourcen begünstigt. Die Nähe zur Technischen Universität Kaiserslautern sowie zum Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) eröffnet Uronovis Zugang zu Forschung und Entwicklung.
Besonderheiten der Uronovis GmbH
Die Uronovis GmbH engagiert sich in der Ausbildung und Weiterbildung von Fachkräften im Medizintechnik-Sektor. Das Unternehmen kooperiert mit Bildungseinrichtungen und bietet Praktika sowie Ausbildungsplätze an, um Fachkräfte zu gewinnen und im Unternehmen zu halten. Damit fördert es die Ausbildung neuer Fachkräfte und deckt zugleich den eigenen Personalbedarf. Ein weiterer Aspekt ist die Anpassung an veränderte Marktbedürfnisse und das Reagieren auf Entwicklungen in Medizin und Technologie.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
```Häufige Fragen zu Uronovis GmbH
Was macht Uronovis GmbH?
Uronovis GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Kaiserslautern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Uronovis GmbH ansässig?
Uronovis GmbH hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Uronovis GmbH tätig?
Uronovis GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.