Türk+Hillinger GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Türk+Hillinger GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Türk+Hillinger GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Öffnungszeiten

Montag – Donnerstag: 8:00–11:30 am

Freitag: 8:00–12:30 pm

Adresse

Föhrenstr. 20
78532 Tuttlingen

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Türk+Hillinger GmbH im Überblick

Die Türk+Hillinger GmbH in Tuttlingen ist ein innovativer Hersteller von Heizelementen und Heizsystemen, der sich erfolgreich auf die Medizintechnik spezialisiert hat. Diese Heizelemente sind entscheidende Komponenten in verschiedenen Anwendungen wie Sterilisatoren, Autoklaven sowie Labor- und Medizingeräten. Mit einer soliden Historie in der Branche hat sich Türk+Hillinger einen Namen gemacht, indem sie nicht nur standardisierte Produkte, sondern auch individuelle Lösungen anbietet, die auf die spezifischen Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten sind.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Türk+Hillinger umfasst Heizpatronen, Heizplatten, Heizbänder und maßgeschneiderte Heizlösungen für eine Vielzahl von Anwendungen. Besonders im Bereich der Medizintechnik ist die Vielseitigkeit ihrer Produkte hervorzuheben: Die Heizelemente finden Verwendung in Dampf-Sterilisatoren, Autoklaven, Inkubatoren sowie Wärmeschränken. Für spezielle Anforderungen bietet das Unternehmen kundenspezifische Sonderanfertigungen, die durch ihre Flexibilität in Größe, Form und Leistungsfähigkeit auffallen.

Die Regulierungsanforderungen im Bereich Medizintechnik sind streng. Türk+Hillinger erfüllt die Richtlinien der Medizinprodukteverordnung (MDR) und ist nach ISO 13485 zertifiziert. Diese Zertifizierung sorgt dafür, dass alle Produkte höchsten Qualitätsstandards entsprechen und die Sicherheit der Benutzer gewährleistet ist. Darüber hinaus arbeitet die Firma kontinuierlich an Innovationen, um den sich ändernden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Als Tuttlinger Unternehmen operiert Türk+Hillinger im Herzen eines der bedeutendsten Medizintechnikcluster Deutschlands. Tuttlingen ist bekannt für seine hohe Dichte an Unternehmen, die Instrumente und Geräte für den medizinischen Bereich entwickeln und herstellen. Die geografische Lage ermöglicht es Türk+Hillinger, zahlreiche lokale Hersteller und Entwickler schnell und direkt mit hochwertigen Heizlösungen zu versorgen. Die Anbindung an die Autobahn A81, die Tuttlingen mit Stuttgart und Zürich verbindet, fördert nicht nur die regionale, sondern auch die internationale Zusammenarbeit.

Außerdem spielt Türk+Hillinger eine bedeutende Rolle innerhalb der regionalen Wertschöpfungskette. Durch langfristige Partnerschaften mit anderen Unternehmen der Medizintechnikbranche wird Wissen und Technologie ausgetauscht, was zu Innovationen und Verbesserung der Produkte führt. Die enge Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten und Hochschulen in der Umgebung trägt ebenfalls zur ständigen Weiterentwicklung ihrer Produkte und Technologien bei.

Besonderheiten der Türk+Hillinger GmbH

Ein Alleinstellungsmerkmal der Türk+Hillinger GmbH ist das Engagement für Nachhaltigkeit und Effizienz. Das Unternehmen setzt auf energieeffiziente Technologien und Materialien, die nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch die Betriebskosten für ihre Kunden reduzieren. Zudem ermöglicht die Implementierung neuester Produktionstechnologien eine flexible und kosteneffiziente Herstellung, welche die schnelle Umsetzung von Kundenwünschen ermöglicht.

Die Qualitätssicherung ist ebenfalls ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Türk+Hillinger führt umfassende Tests und Validierungen durch, um sicherzustellen, dass alle Produkte den hohen Anforderungen und Standards der Medizintechnik gerecht werden. Das Unternehmen investiert fortlaufend in moderne Test- und Prüftechnologien, um die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit ihrer Produkte zu gewährleisten.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Türk+Hillinger GmbH

Was macht Türk+Hillinger GmbH?

Türk+Hillinger GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Türk+Hillinger GmbH ansässig?

Türk+Hillinger GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Türk+Hillinger GmbH tätig?

Türk+Hillinger GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik