HERMLE Labortechnik GmbH Adresse & Kontakt
HERMLE Labortechnik GmbH: Hersteller von Laborzentrifugen
Die HERMLE Labortechnik GmbH aus Tuttlingen stellt Laborzentrifugen und weitere Laborgeräte her. Das Unternehmen wurde 1985 gegründet und ist in der Labortechnik tätig. HERMLE Labortechnik – nicht zu verwechseln mit der Hermle Maschinenbau – exportiert Zentrifugen und Mixer in über 120 Länder. Mit über 35 Jahren Erfahrung entwickelt und fertigt HERMLE Laborgeräte, die elektronische und mechanische Präzision verbinden.
Leistungen und Produkte
HERMLE Labortechnik fertigt eine breite Palette an Produkten für Forschungseinrichtungen, Kliniken und die Pharmaindustrie. Die Produktlinien umfassen:
- Mikrozentrifugen: Diese Geräte trennen Mikromengen biologischer Proben und kommen häufig in der Molekularbiologie und Biochemie zum Einsatz.
- Kühlzentrifugen: Diese Zentrifugen verfügen über eine integrierte Kühltechnologie, die eine Temperaturkontrolle während des Zentrifugierprozesses ermöglicht und so die Stabilität sensibler Proben sichert.
- Großzentrifugen: Diese Geräte sind für größere Probenmengen konzipiert und finden Anwendung in der klinischen Diagnostik sowie in der Biotechnologie.
- Schüttler: Diese Geräte sorgen für ein homogenes Mischen von Proben und werden in biologischen und chemischen Laboren eingesetzt.
- Inkubatoren: Diese Geräte bieten Temperatur- und Feuchtigkeitskontrollen und unterstützen inkubatorbasierte Anwendungen in der Mikrobiologie.
HERMLE Labortechnik ist nach ISO 9001 zertifiziert. Jede Produktreihe durchläuft vor der Markteinführung Prüf- und Testverfahren.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
HERMLE Labortechnik in Tuttlingen zeigt, dass der Tuttlinger Medizintechnik-Cluster über chirurgische Instrumente hinaus auch in der Labortechnik aktiv ist. Tuttlingen gilt als Zentrum der Medizintechnik und bietet eine ausgebaute Infrastruktur sowie eine Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschungseinrichtungen. Unternehmen wie HERMLE prägen die Region mit.
Das Unternehmen exportiert den Großteil seiner Produktion in alle Kontinente und zählt zu den Hidden Champions der deutschen Wirtschaft. HERMLE Labortechnik erfüllt spezielle Kundenanforderungen und bietet maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedliche Branchen.
HERMLE betreibt eine eigene Forschung und Entwicklung und integriert laufend neue Techniken in die Produktlinie. Die Entwicklungsabteilung arbeitet mit Wissenschaftlern und Praktikern zusammen, um Produkte an wissenschaftliche Erkenntnisse und Kundenbedürfnisse anzupassen.
Die HERMLE Labortechnik GmbH stellt damit Laborgeräte her und ist im internationalen Markt der Labortechnik sowie in der Wirtschaft Baden-Württembergs verankert.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu HERMLE Labortechnik GmbH
Was macht HERMLE Labortechnik GmbH?
HERMLE Labortechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist HERMLE Labortechnik GmbH ansässig?
HERMLE Labortechnik GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist HERMLE Labortechnik GmbH tätig?
HERMLE Labortechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.