HERMLE Labortechnik GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

HERMLE Labortechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

HERMLE Labortechnik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Siemensstr. 25
78564 Tuttlingen

HERMLE Labortechnik GmbH im Überblick

Die HERMLE Labortechnik GmbH in Tuttlingen ist ein weltweit führender Hersteller von Laborzentrifugen und Laborgeräten. Das Unternehmen wurde 1985 gegründet und hat sich schnell einen Namen in der Labortechnik gemacht. HERMLE Labortechnik – nicht zu verwechseln mit der Hermle Maschinenbau – exportiert seine Zentrifugen und Mixer in über 120 Länder und steht für höchste Qualität in der Labortechnik. Mit über 35 Jahren Erfahrung hat HERMLE eine bedeutende Rolle in der Entwicklung und Herstellung innovativer Laborgeräte übernommen, die elektronische und mechanische Präzision vereinen.

Leistungen und Produkte

HERMLE Labortechnik fertigt eine breite Palette an Produkten, die auf die spezifischen Bedürfnisse von Forschungseinrichtungen, Kliniken und der Pharmaindustrie ausgerichtet sind. Die Produktlinien umfassen:

  • Mikrozentrifugen: Diese Geräte sind ideal für die Trennung von Mikromengen biologischer Proben und kommen häufig in der Molekularbiologie und Biochemie zum Einsatz.
  • Kühlzentrifugen: Diese Zentrifugen sind mit einer integrierten Kühltechnologie ausgestattet, die eine Temperaturkontrolle während des Zentrifugierprozesses ermöglicht und somit die Stabilität sensibler Proben gewährleistet.
  • Großzentrifugen: Diese Geräte sind für die Verarbeitung größerer Probenmengen konzipiert und finden oft Anwendung in der klinischen Diagnostik sowie in der Biotechnologie.
  • Schüttler: Diese Geräte sorgen für ein homogenes Mischen von Proben und werden häufig in biologischen und chemischen Laboren eingesetzt.
  • Inkubatoren: Diese Geräte bieten präzise Temperatur- und Feuchtigkeitskontrollen und unterstützen verschiedene inkubatorbasierte Anwendungen in der Mikrobiologie.

HERMLE Labortechnik setzt auf höchste Qualitätsstandards und ist nach ISO 9001 zertifiziert. Dies spiegelt sich nicht nur in der Qualität der Produkte wider, sondern auch in den umfangreichen Prüf- und Testverfahren, die jeder Produktreihe vor der Markteinführung unterzogen werden.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

HERMLE Labortechnik in Tuttlingen ist ein Beispiel dafür, dass der Tuttlinger Medizintechnik-Cluster über chirurgische Instrumente hinaus auch in der Labortechnik Weltmarktführer hervorbringt. Tuttlingen hat sich als Zentrum der Medizintechnik etabliert und bietet eine hervorragende Infrastruktur sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschungseinrichtungen. Unternehmen wie HERMLE tragen zu diesem positiven Image bei und stärken die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Region.

Das Unternehmen exportiert den Großteil seiner Produktion in alle Kontinente und ist ein Hidden Champion der deutschen Wirtschaft. HERMLE Labortechnik ist in der Lage, spezielle Kundenanforderungen zu erfüllen und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, die den Anforderungen unterschiedlichster Branchen gerecht werden.

Besonders bemerkenswert ist die Forschung und Entwicklung bei HERMLE, die kontinuierlich neue Techniken und Technologien in die Produktlinie integriert. Die hauseigene Entwicklungsabteilung arbeitet eng mit Wissenschaftlern und Praktikern zusammen, um innovative Produkte zu schaffen, die den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Kundenbedürfnissen gerecht werden.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die HERMLE Labortechnik GmbH nicht nur durch ihre hochwertigen Produkte beeindruckt, sondern auch durch ihre bedeutende Rolle im internationalen Kontext der Labortechnik sowie ihren Beitrag zur regionalen Wirtschaftsstärke in Baden-Württemberg.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu HERMLE Labortechnik GmbH

Was macht HERMLE Labortechnik GmbH?

HERMLE Labortechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist HERMLE Labortechnik GmbH ansässig?

HERMLE Labortechnik GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist HERMLE Labortechnik GmbH tätig?

HERMLE Labortechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik