Feintechnik R. Rittmeyer GmbH

Medizintechnik · Münster

Feintechnik R. Rittmeyer GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Münster, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Feintechnik R. Rittmeyer GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Höltenweg 103
48155 Münster

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Profil der Feintechnik R. Rittmeyer GmbH

Die Feintechnik R. Rittmeyer GmbH aus Münster in Nordrhein-Westfalen fertigt Feinmechanikteile und Baugruppen mit Schwerpunkt Medizintechnik und Wissenschaft. Seit der Gründung stellt das Unternehmen Kleinstteile und individuelle Sonderanfertigungen her, vor allem für Medizingeräte und Laborinstrumente. Auf dieser Basis setzt es spezifische Kundenanforderungen um.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum umfasst CNC-Dreh- und Frästeile, Montagegruppen und Sonderkonstruktionen aus Materialien wie Stahl, Aluminium und Kunststoff. Die Teile kommen in der Medizintechnik zum Einsatz, etwa in medizinischen Analysegeräten, Infusionspumpen, chirurgischen Instrumenten und Forschungsinstrumenten. Hinzu kommt Erfahrung in der Fertigung von Komponenten für Diagnosetests und weitere medizinische Anwendungen. Ein Schwerpunkt liegt auf kleinen Stückzahlen, sodass das Unternehmen sowohl Start-ups als auch etablierte Unternehmen der Medizintechnik beliefert.

Regulatorische Einordnung

Die Rittmeyer GmbH arbeitet nach den Anforderungen der medizinischen Regulierung, einschließlich der Norm ISO 13485 für das Qualitätsmanagementsystem in der Medizintechnik. Das Unternehmen unterliegt der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR), die eine umfassende Dokumentation und Rückverfolgbarkeit der Produkte verlangt. Diese Vorgaben sind Voraussetzung für die Zulassung von Medizinprodukten in der Europäischen Union. Auf dieser Grundlage werden die Produkte auch in anderen Ländern verkauft.

Standort Münster / Nordrhein-Westfalen

Münster ist eine Universitätsstadt und beherbergt das Universitätsklinikum Münster (UKM), eine der größten Universitätskliniken Deutschlands mit ausgeprägter Forschungs- und Ausbildungsinfrastruktur. Daneben ist die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) ein Forschungsstandort mit zahlreichen Kooperationen zur Industrie. Das Exzellenzcluster CiM (Cells in Motion) stärkt die biomedizinische Forschung und Entwicklung am Standort. Die räumliche Nähe zu diesen Institutionen erlaubt es der Feintechnik R. Rittmeyer GmbH, auf neue Entwicklungen und Anforderungen der Medizintechnik zu reagieren und mit Forschungseinrichtungen zusammenzuarbeiten.

Besonderheiten der Feintechnik R. Rittmeyer GmbH

Ein Merkmal der Feintechnik R. Rittmeyer GmbH ist die Entwicklung kundenspezifischer Lösungen, die auf die Anforderungen der Medizintechnik-Branche abgestimmt sind. Das Unternehmen arbeitet mit einem flexiblen Produktionsansatz, der auch auf Lieferengpässe oder schwankende Nachfrage reagieren kann.

Zudem setzt Rittmeyer auf nachhaltige Materialien und Produktionsmethoden. Dieser Anspruch erstreckt sich über den gesamten Produktionszyklus, von der Materialauswahl bis zur Entsorgung von Abfallprodukten, und unterstützt langfristige Kundenbeziehungen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Labore

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Häufige Fragen zu Feintechnik R. Rittmeyer GmbH

Was macht Feintechnik R. Rittmeyer GmbH?

Feintechnik R. Rittmeyer GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Münster. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Feintechnik R. Rittmeyer GmbH ansässig?

Feintechnik R. Rittmeyer GmbH hat seinen Sitz in Münster. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Feintechnik R. Rittmeyer GmbH tätig?

Feintechnik R. Rittmeyer GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik