Dentsply Sirona Deutschland GmbH Adresse & Kontakt
Dentsply Sirona Deutschland GmbH im Überblick
Die Dentsply Sirona Deutschland GmbH, gegründet 2016 durch die Fusion der beiden Unternehmen Dentsply und Sirona, hat sich schnell als führender Anbieter im Bereich der Dentaltechnologie etabliert. Mit Sitz im Landkreis Bergstraße in Hessen ist das Unternehmen nicht nur ein wichtiger Akteur auf dem deutschen Markt, sondern auch ein bedeutender Teil des globalen Netzwerks von Dentsply Sirona, das in über 40 Ländern tätig ist und als einer der bekanntesten Namen in der Dentalbranche gilt. Der Standort Hessen fungiert als zentrales Vertriebs- und Servicezentrum und verbindet lokale Expertise mit einem internationalen Netzwerk, um Zahnmedizinern und zahntechnischen Laboren innovative Produkte und effiziente Dienstleistungen anzubieten.
Leistungen und Produkte
Das vielfältige Produktportfolio von Dentsply Sirona umfasst zahlreiche hochmoderne Technologien, die zahnmedizinische Fachkräfte in ihrem täglichen Betrieb unterstützen. Zu den Hauptprodukten gehören:
- Bildgebende Systeme: DVT-Geräte (digitale Volumentomographie) und intraorale Scanner, die präzise und hochauflösende Bilder liefern, sind entscheidend für die Diagnostik und Behandlungsplanung.
- CAD/CAM-Systeme: Diese Systeme bieten eine digitale Lösung für die Zahntechnik und ermöglichen eine effiziente und präzise Erstellung von Zahnersatz.
- Behandlungseinheiten und Stuhlsysteme: Ergonomisch gestaltete Behandlungseinheiten sorgen für den Komfort von Patienten und Praktikern gleichermaßen und sind das Herzstück jeder Zahnarztpraxis.
- Verbrauchsmaterialien: Hierzu zählen Füllungswerkstoffe, Endodontiesysteme und Prophylaxeprodukte, die alle höchsten Qualitätsstandards entsprechen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Angebots sind die umfangreichen Schulungs- und Fortbildungsprogramme, die darauf abzielen, Zahnärzte und Zahntechniker in der Anwendung neuer Technologien zu unterstützen. Darüber hinaus stehen individuelle Serviceverträge zur Verfügung, die eine kontinuierliche Wartung und Unterstützung gewährleisten.
Besonderheiten und regulatorische Einordnung
Dentsply Sirona unterliegt den strengen regulatorischen Anforderungen der Medizintechnik, die in Europa durch die MDR (Medical Device Regulation) festgelegt sind. Das Unternehmen verpflichtet sich zu hohen Qualitätsstandards und Sicherheit in der Entwicklung sowie Produktion seiner Produkte. Dies wird durch regelmäßige Audits und Zertifizierungen sichergestellt, die sowohl nationale als auch internationale Richtlinien berücksichtigen. Darüber hinaus hat Dentsply Sirona innovative Forschungsteams, die an der Entwicklung neuer, revolutionärer Technologien arbeiten, um den sich ständig wandelnden Anforderungen im medizinischen Sektor gerecht zu werden.
Bedeutung für die Region
Der Standort Dentsply Sirona in der Bergstraße hat eine herausragende wirtschaftliche Bedeutung für die Region. Er trägt nachhaltig zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei und bietet vielfältige Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in der Medizintechnik. Als einer der führenden Arbeitgeber in der Region fördert Dentsply Sirona auch regionale Initiativen und Projekte, die sich mit Gesundheitserziehung und zahnmedizinischer Aufklärung beschäftigen. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Bildungseinrichtungen sorgt dafür, dass neue Talente entwickelt werden, die das Unternehmen und die gesamte Branche voranbringen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Dentsply Sirona Deutschland GmbH nicht nur durch ihr umfassendes Produkt- und Dienstleistungsangebot besticht, sondern auch durch ihr Engagement für Qualität, Innovation und regionale Entwicklung. Das Unternehmen gilt als treibende Kraft in der Dentaltechnologie und trägt maßgeblich zur Weiterentwicklung der zahnmedizinischen Versorgung bei.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu Dentsply Sirona Deutschland GmbH
Was macht Dentsply Sirona Deutschland GmbH?
Dentsply Sirona Deutschland GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Bergstraße. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Dentsply Sirona Deutschland GmbH ansässig?
Dentsply Sirona Deutschland GmbH hat seinen Sitz in Bergstraße. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Dentsply Sirona Deutschland GmbH tätig?
Dentsply Sirona Deutschland GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.