Steinicke AG

Medizintechnik · Main-Kinzig-Kreis

Steinicke AG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Main-Kinzig-Kreis, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Steinicke AG Adresse & Kontakt

Adresse

Im Steinigen Graben 12-14
63571 Main-Kinzig-Kreis

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Steinicke AG: Profil

Die Steinicke AG hat ihren Sitz im Main-Kinzig-Kreis in Hessen und entwickelt und vertreibt medizintechnische Produkte und Systeme. Seit der Gründung liegt der Schwerpunkt auf Lösungen für den Gesundheitsmarkt. Steinicke AG beliefert Kliniken, Labore und medizinische Einrichtungen unterschiedlicher Art.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio der Steinicke AG umfasst medizintechnische Geräte für diagnostische und therapeutische Anwendungen. Zu den Hauptproduktbereichen gehören:

  • Diagnosetechnologie: Geräte zur Bildgebung, Laboranalytik und Patientensicherheit für die Diagnose von Erkrankungen.
  • Therapiesysteme: Produkte zur Unterstützung von Behandlungen und Therapieverfahren in verschiedenen medizinischen Fachrichtungen.
  • Rehabilitationshilfen: Hilfsmittel zur Unterstützung von Patienten bei der Genesung und Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit.
  • Softwarelösungen: Anwendungen zur Datenanalyse und Patientenverwaltung für Abläufe in Kliniken und Praxen.

Zusätzlich bietet die Steinicke AG Beratungsleistungen an, die Kunden bei der Auswahl und Implementierung von Medizintechnologie unterstützen. Der Fokus liegt auf Lösungen, die auf die Anforderungen der jeweiligen medizinischen Einrichtung zugeschnitten sind.

Regulatorische Einordnung

Die Steinicke AG erfüllt die regulatorischen Anforderungen für den Bereich Medizintechnik in Europa und darüber hinaus. Die Produkte sind gemäß der Medizinprodukteverordnung (MDR) zertifiziert. Das Unternehmen arbeitet an der Einhaltung der geltenden Sicherheitsstandards und Qualitätsrichtlinien.

Standort Main-Kinzig-Kreis / Hessen

Der Main-Kinzig-Kreis liegt östlich von Frankfurt am Main innerhalb der Rhein-Main-Region. In der Region befinden sich medizinische Einrichtungen wie das Frankfurter Universitätsklinikum und das Klinikum Hanau sowie zahlreiche Pharmaunternehmen und Forschungseinrichtungen.

Die Nähe zu diesen Institutionen ermöglicht der Steinicke AG den Austausch von Wissen und Technologien. Zudem stehen den Mitarbeitern Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb der regionalen Gesundheits- und Medizintechnikszene offen.

Besonderheiten der Steinicke AG

Die Steinicke AG legt den Schwerpunkt auf Kundennähe und individuelle Lösungen. Die Unternehmensstruktur erlaubt es, auf Marktanforderungen zu reagieren. Daneben ist das Unternehmen in Forschung und Entwicklung tätig, um neue Technologien in die Produktpalette aufzunehmen.

Zusätzlich berücksichtigt die Steinicke AG Aspekte der Nachhaltigkeit. Durch die Produktionsverfahren und das Ressourcenmanagement will das Unternehmen ökologische Fußabdrücke verringern und umweltfreundliche Praktiken in der Medizintechnik fördern.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen | Labore

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Häufige Fragen zu Steinicke AG

Was macht Steinicke AG?

Steinicke AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Main-Kinzig-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Steinicke AG ansässig?

Steinicke AG hat seinen Sitz in Main-Kinzig-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Steinicke AG tätig?

Steinicke AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik