Velamed GmbH - Science in Motion Adresse & Kontakt
Velamed GmbH - Science in Motion im Überblick
Die Velamed GmbH – Science in Motion wurde im Jahr 2006 in Köln, Nordrhein-Westfalen, gegründet. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und den Vertrieb innovativer Medizintechnikprodukte spezialisiert, die sich auf die Analyse von Bewegung und sportlichen Leistungen konzentrieren. Schon von Anfang an war das Ziel von Velamed, wissenschaftlich fundierte Diagnosetechniken mit modernen Technologien zu kombinieren, um professionelle Sportler und Rehabilitationseinrichtungen bei der Leistungsoptimierung und Gesundheitsüberwachung zu unterstützen. Der Claim „Science in Motion" prägt die Unternehmensidentität und unterstreicht den Methodikansatz, der sich durch die gesamte Produktpalette zieht.
Leistungen und Produkte
Die Velamed GmbH bietet eine Vielzahl spezialisierter Systeme und Dienstleistungen, die im Kontext von Belastungsuntersuchungen, Spiroergometrie, Laktat-Diagnostik und Herzfrequenzmessung stehen. Diese Produkte finden Anwendung in verschiedenen Bereichen, darunter Sportmedizin, Rehabilitation und Leistungssport. Zu den Hauptprodukten gehören:
- Belastungstest-Systeme: Hochmoderne Systeme, die medizinische Belastungstests für Hospital- und Rehabilitationszentren ermöglichen, um präzise Aussagen über die Leistungsfähigkeit der Patienten zu treffen.
- Spiroergometrie-Systeme: Geräte zur gleichzeitigen Messung von Atemgasen während der Belastung, die es Ärzten und Trainern ermöglichen, die Leistungsfähigkeit und die aerobe Kapazität zu bestimmen.
- Laktatmessgeräte: Tragbare und stationäre Systeme zur präzisen Ermittlung von Laktatwerten im Blut, was unerlässlich für das Training professioneller Sportler ist.
- Herzfrequenzmonitore: Geräte, die eine kontinuierliche Überwachung der Herzfrequenz während sportlicher Betätigungen ermöglichen, um Trainingsintensitäten effektiv zu steuern.
Neben den Produkten legt Velamed großen Wert auf Schulungen und technischen Service, um sicherzustellen, dass die Nutzer das volle Potenzial der Systeme ausschöpfen können. Dies schließt regelmäßige Workshops, individuelle Schulungsangebote sowie die Bereitstellung von technischem Support ein. Innovatives Zubehör und Softwareerweiterungen komplettieren das Produktangebot und bieten Kunden eine individuelle Anpassung ihrer Systeme an spezifische Bedürfnisse.
Standort Köln / Nordrhein-Westfalen
Köln bietet als Standort zahlreiche Vorteile für ein Unternehmen der Medizintechnik. Die Stadt ist nicht nur die Heimat des 1. FC Köln und der renommierten Deutschen Sporthochschule, sondern auch ein Knotenpunkt für zahlreiche Sporteinrichtungen und Forschungszentren. Diese Einrichtungen bieten Velamed wertvolle Partnerschaften für Forschung und Entwicklung. Die Deutsche Sporthochschule Köln ist die größte ihrer Art in Europa und unterstützt viele Forschungsprojekte in den Bereichen Bewegungswissenschaft und Sportmedizin, wodurch Synergien zwischen Theorie und Praxis geschaffen werden.
Die enge Zusammenarbeit mit akademischen Institutionen und die unmittelbare Nähe zu potenziellen Kunden, wie Sportmedizinern und Physiotherapeuten, ermöglichen Velamed, stets an der Spitze der technologischen Entwicklungen zu bleiben und Innovationen in den Markt zu bringen. Darüber hinaus trägt das Unternehmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region bei und fördert die lokale Wirtschaft durch Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die Ausbildung von Fachkräften.
Die Bedeutung der Velamed GmbH für die Region erstreckt sich über die wirtschaftlichen Aspekte hinaus: Indem das Unternehmen moderne Medizintechnik eingeführt hat, hilft es, die Gesundheitsversorgung zu verbessern und das Bewusstsein für die Bedeutung von Sportmedizin und Rehabilitation in der Gesellschaft zu stärken. So wird ein nachhaltiger Beitrag zur Gesundheitsförderung in der Region und darüber hinaus geleistet.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Nordrhein-Westfalen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Velamed GmbH - Science in Motion
Was macht Velamed GmbH - Science in Motion?
Velamed GmbH - Science in Motion ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Köln. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Velamed GmbH - Science in Motion ansässig?
Velamed GmbH - Science in Motion hat seinen Sitz in Köln. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Velamed GmbH - Science in Motion tätig?
Velamed GmbH - Science in Motion ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?
Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.