Velamed GmbH - Science in Motion

Medizintechnik · Köln

Velamed GmbH - Science in Motion ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Köln, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Velamed GmbH - Science in Motion Adresse & Kontakt

Adresse

Helmholtzstrasse 50
50825 Köln

Velamed GmbH - Science in Motion im Überblick

Die Velamed GmbH – Science in Motion wurde im Jahr 2006 in Köln, Nordrhein-Westfalen, gegründet. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und den Vertrieb innovativer Medizintechnikprodukte spezialisiert, die sich auf die Analyse von Bewegung und sportlichen Leistungen konzentrieren. Schon von Anfang an war das Ziel von Velamed, wissenschaftlich fundierte Diagnosetechniken mit modernen Technologien zu kombinieren, um professionelle Sportler und Rehabilitationseinrichtungen bei der Leistungsoptimierung und Gesundheitsüberwachung zu unterstützen. Der Claim „Science in Motion" prägt die Unternehmensidentität und unterstreicht den Methodikansatz, der sich durch die gesamte Produktpalette zieht.

Leistungen und Produkte

Die Velamed GmbH bietet eine Vielzahl spezialisierter Systeme und Dienstleistungen, die im Kontext von Belastungsuntersuchungen, Spiroergometrie, Laktat-Diagnostik und Herzfrequenzmessung stehen. Diese Produkte finden Anwendung in verschiedenen Bereichen, darunter Sportmedizin, Rehabilitation und Leistungssport. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • Belastungstest-Systeme: Hochmoderne Systeme, die medizinische Belastungstests für Hospital- und Rehabilitationszentren ermöglichen, um präzise Aussagen über die Leistungsfähigkeit der Patienten zu treffen.
  • Spiroergometrie-Systeme: Geräte zur gleichzeitigen Messung von Atemgasen während der Belastung, die es Ärzten und Trainern ermöglichen, die Leistungsfähigkeit und die aerobe Kapazität zu bestimmen.
  • Laktatmessgeräte: Tragbare und stationäre Systeme zur präzisen Ermittlung von Laktatwerten im Blut, was unerlässlich für das Training professioneller Sportler ist.
  • Herzfrequenzmonitore: Geräte, die eine kontinuierliche Überwachung der Herzfrequenz während sportlicher Betätigungen ermöglichen, um Trainingsintensitäten effektiv zu steuern.

Neben den Produkten legt Velamed großen Wert auf Schulungen und technischen Service, um sicherzustellen, dass die Nutzer das volle Potenzial der Systeme ausschöpfen können. Dies schließt regelmäßige Workshops, individuelle Schulungsangebote sowie die Bereitstellung von technischem Support ein. Innovatives Zubehör und Softwareerweiterungen komplettieren das Produktangebot und bieten Kunden eine individuelle Anpassung ihrer Systeme an spezifische Bedürfnisse.

Standort Köln / Nordrhein-Westfalen

Köln bietet als Standort zahlreiche Vorteile für ein Unternehmen der Medizintechnik. Die Stadt ist nicht nur die Heimat des 1. FC Köln und der renommierten Deutschen Sporthochschule, sondern auch ein Knotenpunkt für zahlreiche Sporteinrichtungen und Forschungszentren. Diese Einrichtungen bieten Velamed wertvolle Partnerschaften für Forschung und Entwicklung. Die Deutsche Sporthochschule Köln ist die größte ihrer Art in Europa und unterstützt viele Forschungsprojekte in den Bereichen Bewegungswissenschaft und Sportmedizin, wodurch Synergien zwischen Theorie und Praxis geschaffen werden.

Die enge Zusammenarbeit mit akademischen Institutionen und die unmittelbare Nähe zu potenziellen Kunden, wie Sportmedizinern und Physiotherapeuten, ermöglichen Velamed, stets an der Spitze der technologischen Entwicklungen zu bleiben und Innovationen in den Markt zu bringen. Darüber hinaus trägt das Unternehmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region bei und fördert die lokale Wirtschaft durch Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die Ausbildung von Fachkräften.

Die Bedeutung der Velamed GmbH für die Region erstreckt sich über die wirtschaftlichen Aspekte hinaus: Indem das Unternehmen moderne Medizintechnik eingeführt hat, hilft es, die Gesundheitsversorgung zu verbessern und das Bewusstsein für die Bedeutung von Sportmedizin und Rehabilitation in der Gesellschaft zu stärken. So wird ein nachhaltiger Beitrag zur Gesundheitsförderung in der Region und darüber hinaus geleistet.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Nordrhein-Westfalen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Velamed GmbH - Science in Motion

Was macht Velamed GmbH - Science in Motion?

Velamed GmbH - Science in Motion ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Köln. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Velamed GmbH - Science in Motion ansässig?

Velamed GmbH - Science in Motion hat seinen Sitz in Köln. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Velamed GmbH - Science in Motion tätig?

Velamed GmbH - Science in Motion ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik