Hirtz & Co KG

Medizintechnik · Köln

Hirtz & Co KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Köln, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Hirtz & Co KG Adresse & Kontakt

Adresse

Bonner Strasse 180
50968 Köln

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Hirtz & Co KG: Profil

Die Hirtz & Co KG ist ein Familienunternehmen in Köln, das im Bereich Medizintechnik und medizinische Versorgung tätig ist. Die Rechtsform der Kommanditgesellschaft prägt eine langfristig angelegte Unternehmensführung mit persönlichen Kundenbeziehungen im Kölner Gesundheitsmarkt. Das 1920 gegründete Unternehmen ist über mehrere Generationen im Gesundheitswesen aktiv und richtet seine Arbeit nach eigenen Angaben an Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung aus. Die Produkt- und Leistungsentwicklung orientiert sich an den Anforderungen der Gesundheitsanbieter.

Leistungen und Produkte

Hirtz & Co KG bietet Medizinprodukte und Sanitätsartikel für Kliniken, Arztpraxen und den medizinischen Fachhandel. Die Produktbereiche umfassen unter anderem:

  • Medizinische Versorgung: Dazu zählen Produkte für die Wundversorgung, Schmerztherapie und Hilfsmittel für die Rehabilitation.
  • Diagnosetechnik: Instrumente und Geräte für die Diagnose von Krankheitsbildern gehören zum Sortiment.
  • Operationsbedarf: Sterile Verbrauchsmaterialien und Instrumente für chirurgische Eingriffe werden ebenfalls angeboten.
  • Pflegetechnologie: Lösungen zur Unterstützung von Pflegekräften und zur Patientenversorgung sind Teil des Angebots.

Das Unternehmen arbeitet langjährig mit Gesundheitseinrichtungen im Großraum Köln und Rheinland zusammen. Neben der Produktverfügbarkeit gehört die individuelle Beratung zu den Kernleistungen. Ein Team aus Fachberatern steht für persönliche Gespräche bereit, um passende Lösungen zu erarbeiten und sicherzustellen, dass die Produkte den regulatorischen Anforderungen entsprechen, einschließlich der CE-Kennzeichnung und weiterer Richtlinien der Europäischen Union.

Regulatorische Einordnung

Die Hirtz & Co KG ist in einem stark regulierten Umfeld mit strengen gesetzlichen Anforderungen tätig. Die angebotenen Produkte unterliegen dem Medizinprodukterecht in Deutschland und Europa. Das Unternehmen betreibt ein Qualitätsmanagementsystem, das die Einhaltung der ISO-Normen (z.B. ISO 13485) sicherstellen soll. Durch regelmäßige interne und externe Schulungen und Audits werden Qualität und Sicherheit der Produkte überwacht.

Standort Köln / Nordrhein-Westfalen

Köln ist mit dem Universitätsklinikum und rund 90 Krankenhäusern und Kliniken im Großraum ein bedeutendes Gesundheitszentrum am Rhein. Das dichte Straßennetz und die zentrale Lage im Rheinland ermöglichen die schnelle Versorgung von Einrichtungen in Köln, Bonn und am Niederrhein. Die Zusammenarbeit mit Partnern im Gesundheitswesen, von Krankenhäusern bis zu Reha-Einrichtungen, ist dabei ein wichtiger Faktor für die medizinische Versorgung in der Region.

Die Vielzahl an medizinischen Einrichtungen und Forschungseinrichtungen in der Region eröffnet Hirtz & Co KG die Möglichkeit zur Mitarbeit an Projekten und klinischen Studien. Das unterstützt die Weiterbildung und Spezialisierung der Mitarbeiter.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Nordrhein-Westfalen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Hirtz & Co KG

Was macht Hirtz & Co KG?

Einleitung Hirtz & Co KG ist ein prominentes Unternehmen, das sich auf die Herstellung und den Verkauf von qualitativ hochwertigen Produkten spezialisiert hat. Sie sind bekannt fü

Wo befindet sich Hirtz & Co KG?

Hirtz & Co KG hat seinen Sitz in Köln (Nordrhein-Westfalen). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist Hirtz & Co KG tätig?

Hirtz & Co KG ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik