Pader Medi-Tech GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Paderborn

Pader Medi-Tech GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Paderborn, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Pader Medi-Tech GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Stettiner Strasse 26
33106 Paderborn

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Pader Medi-Tech GmbH & Co. KG

Die Pader Medi-Tech GmbH & Co. KG mit Sitz in Paderborn in Nordrhein-Westfalen ist Serviceanbieter und Händler für medizintechnische Geräte und Dienstleistungen in Ostwestfalen. Das Unternehmen betreut Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen in der Paderborner Region. Zum Tätigkeitsfeld gehören Gerätewartungen, STK-Prüfungen und Beschaffungsunterstützung sowie weitere medizintechnische Dienstleistungen.

Leistungen und Produkte

Pader Medi-Tech führt sicherheitstechnische Kontrollen nach der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) durch. Das Unternehmen bietet Reparatur- und Wartungsservices für medizinische Geräte, darunter Geräte für die Anästhesie, Beatmung, Intensivmedizin und Diagnosetechnik. Zu den Produktbereichen zählen:

  • Diagnosesysteme: Geräte zur Diagnostik, darunter EKG-Geräte, Ultraschallgeräte und Blutdruckmessgeräte.
  • Verbrauchsmaterialien: Die Firma vertreibt Verbrauchsmaterialien für den ambulanten und stationären Bereich.
  • Medizinische Geräte: Ein Portfolio aus medizinischen Geräten für den Einsatz im Gesundheitswesen.
  • Schulungen und Beratungen: Pader Medi-Tech bietet Schulungen für das Bedienpersonal von medizinischen Geräten sowie Beratungen zur Gerätekombination an.

Über die in der Branche erforderliche Regulatorik und die geltenden Qualitätsstandards stellt das Unternehmen sicher, dass die Produkte den Sicherheits- und Qualitätsanforderungen entsprechen. Das ist relevant, da fehlerhafte Anwendung oder ein Defekt medizinischer Geräte Auswirkungen auf Patienten haben kann.

Standort Paderborn / Nordrhein-Westfalen

Paderborn zählt zu den zentralen Städten in Ostwestfalen-Lippe und spielt eine Rolle im Gesundheitssektor der Region. In der Stadt befinden sich das Brüderkrankenhaus St. Josef und das Klinikum Paderborn, zwei Einrichtungen mit Schwerpunkt auf Patientenversorgung. Durch die Nähe zu diesen Kliniken ist die Pader Medi-Tech GmbH & Co. KG als Partner für diese Institutionen tätig.

Zudem ist die Universität Paderborn mit ihren Ingenieurwissenschaften ein Bezugspunkt für Forschung im Medizintechnikbereich. Diese akademische Anbindung fördert den Austausch zu neuen Technologien und Entwicklungen in der Medizintechnik, von denen auch Pader Medi-Tech profitiert. Der Standort in der Region Ostwestfalen-Lippe bietet eine Grundlage für Wachstum und die Entwicklung neuer Services.

Die Pader Medi-Tech GmbH & Co. KG nutzt diese regionale Vernetzung, um Kunden Lösungen anzubieten und sich an aktuellen medizinischen Standards und Anforderungen zu orientieren.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Sanitätshäuser

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Häufige Fragen zu Pader Medi-Tech GmbH & Co. KG

Was macht Pader Medi-Tech GmbH & Co. KG?

Pader Medi-Tech GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Paderborn. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Pader Medi-Tech GmbH & Co. KG ansässig?

Pader Medi-Tech GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Paderborn. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Pader Medi-Tech GmbH & Co. KG tätig?

Pader Medi-Tech GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik