Cryotherapeutics GmbH Adresse & Kontakt
Cryotherapeutics GmbH aus Köln
Die Cryotherapeutics GmbH mit Sitz in Köln ist auf Kryotherapie und Kryochirurgie spezialisiert. Das Medizintechnikunternehmen entwickelt und vertreibt Systeme und Produkte für die therapeutische und chirurgische Anwendung von Kälte in der Medizin. Kryotherapie wird in der Dermatologie, HNO-Heilkunde, Gynäkologie und Urologie zur Behandlung von Gewebe- und Tumorerkrankungen eingesetzt. Cryotherapeutics beliefert Krankenhäuser und Facharztpraxen in Deutschland und international.
Forschung und Produktentwicklung bilden einen Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit. Cryotherapeutics arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung und Erweiterung des Produktportfolios. Ziel ist es, die Behandlungsergebnisse für Patienten durch evidenzbasierte Methoden zu unterstützen.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio der Cryotherapeutics GmbH umfasst kryochirurgische Systeme, Kryo-Applikatoren und Verbrauchsmaterialien für die gezielte Gewebedestruktion durch kontrollierte Kälteanwendung. Die Systeme sind auf eine präzise Temperaturkontrolle ausgelegt, um eine sichere und wirksame Behandlung zu ermöglichen. Daneben bietet das Unternehmen Schulungen für medizinisches Personal zur Anwendung kryochirurgischer Techniken an, da der Einsatzbereich der Kryotherapie wächst und entsprechendes Wissen bei den Anwendern voraussetzt.
Alle Produkte sind als Medizinprodukte nach der EU-MDR zertifiziert. Neben Standardprodukten entwickelt Cryotherapeutics auch kundenspezifische Applikatoren für besondere klinische Anforderungen. In Zusammenarbeit mit den Anwendern entstehen Lösungen, die auf individuelle Therapie- und Patientenbedürfnisse ausgerichtet sind.
Zusätzlich investiert die Cryotherapeutics GmbH in klinische Studien, um Nutzen und Sicherheit der Kryotherapie zu dokumentieren und Grundlagen für künftige Anwendungen und Produkte zu schaffen.
Standort Köln / Nordrhein-Westfalen
Köln ist als bevölkerungsreichste Stadt Nordrhein-Westfalens ein wichtiger Standort für Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik und ein Zentrum für Forschung und Entwicklung. Die Nähe zur Uniklinik Köln sowie zu zahlreichen Fachkliniken bietet Cryotherapeutics ein Umfeld für klinische Kooperationen, von denen beide Seiten in Forschung und praktischer Anwendung profitieren.
Nordrhein-Westfalen ist Deutschlands bevölkerungsreichstes Bundesland und beherbergt eine Vielzahl von Medizintechnikunternehmen. Die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Fachdisziplinen unterstützt die Tätigkeit von Cryotherapeutics im Bereich der Kryotherapie. Die regionale Vernetzung fördert den Austausch von Wissen sowie die Entwicklung neuer Konzepte und Technologien für den Gesundheitsmarkt.
Die Cryotherapeutics GmbH legt neben der Produktentwicklung auch Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein in den Herstellungsverfahren. Dazu zählen der Einsatz umweltfreundlicher Materialien und die Minimierung des ökologischen Fußabdrucks in der gesamten Produktionskette.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
```Häufige Fragen zu Cryotherapeutics GmbH
Was macht Cryotherapeutics GmbH?
Cryotherapeutics GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Köln. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Cryotherapeutics GmbH ansässig?
Cryotherapeutics GmbH hat seinen Sitz in Köln. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Cryotherapeutics GmbH tätig?
Cryotherapeutics GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.