Cryotherapeutics GmbH

Medizintechnik · Köln

Cryotherapeutics GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Köln, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Cryotherapeutics GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Gottfried-Hagen-Strasse 62
51105 Köln

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Cryotherapeutics GmbH im Überblick

Die Cryotherapeutics GmbH in Köln ist ein auf Kryotherapie und Kryochirurgie spezialisiertes Medizintechnikunternehmen. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Systeme und Produkte für die therapeutische und chirurgische Anwendung von Kälte in der Medizin. Kryotherapie wird in der Dermatologie, HNO-Heilkunde, Gynäkologie und Urologie zur Behandlung von Gewebe- und Tumorerkrankungen eingesetzt. Cryotherapeutics beliefert Krankenhäuser und Facharztpraxen in Deutschland und international und hat sich als Pionier auf diesem Gebiet etabliert.

Das Unternehmen legt besonderen Wert auf Innovation und Forschung. Angetrieben von der Überzeugung, dass Kälte in der Medizin erhebliche Vorteile bietet, implementiert Cryotherapeutics neueste Technologien in deren Produktentwicklungsprozess. Diese Innovationskraft führt zu einer stetigen Verbesserung und Erweiterung des Produktportfolios. Cryotherapeutics ist bestrebt, die Behandlungsergebnisse für Patienten durch moderne, evidenzbasierte Methoden zu optimieren.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio der Cryotherapeutics GmbH umfasst kryochirurgische Systeme, Kryo-Applikatoren und Verbrauchsmaterialien für die gezielte Gewebedestruktion durch kontrollierte Kälteanwendung. Die Systeme sind speziell darauf ausgelegt, auch bei extremer Anwendung eine präzise Temperaturkontrolle zu gewährleisten, um eine sichere und effektive Behandlung zu garantieren. Das Unternehmen bietet zudem Schulungen für medizinisches Personal zur sicheren Anwendung kryochirurgischer Techniken an. Diese Schulungen sind von entscheidender Bedeutung, da die Einsatzmöglichkeiten der Kryotherapie stetig wachsen und dadurch ein fundiertes Wissen bei den Anwendern erforderlich ist.

Alle Produkte sind als Medizinprodukte nach der EU-MDR zertifiziert, was die Einhaltung strenger Qualitätsstandards gewährleistet. Neben Standardprodukten entwickelt Cryotherapeutics auch kundenspezifische Applikatoren für besondere klinische Anforderungen. Eine enge Zusammenarbeit mit den Anwendern ermöglicht es dem Unternehmen, maßgeschneiderte Lösungen zu bieten, die auf individuelle Therapie- und Patientenbedürfnisse ausgerichtet sind.

Zusätzlich investiert die Cryotherapeutics GmbH in klinische Studien, um den Nutzen und die Sicherheit der Kryotherapie weitergehend zu dokumentieren und somit die Grundlagen für zukünftige Anwendungen und Produkte zu legen. Dieses Engagement für wissenschaftliche Forschung unterstreicht die Verpflichtung des Unternehmens, stets an der Spitze der medizinischen Technologie zu stehen.

Standort Köln / Nordrhein-Westfalen

Köln ist als bevölkerungsreichste Stadt Nordrhein-Westfalens ein bedeutender Standort für die Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik. Die Stadt bietet eine hervorragende Infrastruktur und ist ein wichtiges Zentrum für Forschung und Entwicklung. Die Nähe zur renommierten Uniklinik Köln sowie zahlreichen Fachkliniken bietet Cryotherapeutics ein ideales Umfeld für klinische Kooperationen. Hierbei profitieren beide Seiten von der gegenseitigen Unterstützung in der Forschung und der praktischen Anwendung der Produkte.

Nordrhein-Westfalen ist Deutschlands bevölkerungsreichstes Bundesland und beherbergt eine Vielzahl von Medizintechnikunternehmen. Durch die enge Zusammenarbeit mit anderen innovativen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Fachdisziplinen wird die Position von Cryotherapeutics als führendes Unternehmen im Bereich der Kryotherapie weiter gestärkt. Die regionale Vernetzung fördert nicht nur den Austausch von Wissen, sondern auch die Entwicklung neuer Konzepte und Technologien, die spezifische Anforderungen des Gesundheitsmarktes adressieren.

Cryotherapeutics GmbH engagiert sich nicht nur im Bereich der Produktentwicklung, sondern legt auch großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein in seinen Herstellungsverfahren. Dies beinhaltet den Einsatz umweltfreundlicher Materialien und die Minimierung des ökologischen Fußabdrucks in der gesamten Produktionskette.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu Cryotherapeutics GmbH

Was macht Cryotherapeutics GmbH?

Cryotherapeutics GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Köln. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Cryotherapeutics GmbH ansässig?

Cryotherapeutics GmbH hat seinen Sitz in Köln. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Cryotherapeutics GmbH tätig?

Cryotherapeutics GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik