Visel Medizintechnik GmbH

Medizintechnik · Tübingen

Visel Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tübingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Visel Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt

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Adresse

Finkenstrasse 15
72149 Tübingen

Visel Medizintechnik GmbH im Überblick

Die Visel Medizintechnik GmbH aus Tübingen in Baden-Württemberg hat sich seit ihrer Gründung einen Namen im Bereich der Medizintechnik gemacht. Das Unternehmen fokussiert sich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von innovativen medizinischen Geräten und Systemlösungen. Mit einem klaren Bekenntnis zur höchsten Qualität bietet Visel Produkte für medizinische Einrichtungen sowohl in der Region Tübingen-Stuttgart als auch darüber hinaus an. Das Unternehmen profitiert von der dynamischen Gesundheitslandschaft Tübingens, die insbesondere durch die Nähe zur Universität und zum Universitätsklinikum Tübingen (UKT) geprägt ist. Diese Synergien ermöglichen es Visel, stets auf dem neuesten Stand der medizinischen Forschung und Technologie zu bleiben.

Leistungen und Produkte

Das Produktspektrum von Visel Medizintechnik umfasst eine Vielzahl von medizintechnischen Lösungen, die speziell für die Bedürfnisse von Arztpraxen und Kliniken entwickelt wurden. Zu den Hauptproduktbereichen gehören:

  • Diagnosetechnologie: Geräte zur präzisen Diagnosestellung, die durch innovative Sensortechnologie und Softwarelösungen unterstützt werden.
  • Therapeutische Geräte: Systeme für die Behandlung von Patienten, die höchste Anforderungen an Sicherheit und Effektivität erfüllen.
  • Ergonomie-Optimierung: Produkte, die darauf ausgelegt sind, die Arbeitsabläufe im Klinikalltag zu verbessern und die Ergonomie für medizinisches Personal zu erhöhen.
  • Reha-Technologie: Hilfsmittel für die Rehabilitation von Patienten, die deren Genesungsprozess unterstützen und beschleunigen.

Visel legt großen Wert auf die Anpassbarkeit seiner Produkte an individuelle Anforderungen der Kunden. Workshops und Schulungen stellen sicher, dass Mediziner und Pflegepersonal optimal in der Handhabung der Technologien ausgebildet werden. Zusätzlich bietet das Unternehmen einen umfassenden Reparatur- und Wartungsservice an, um einen reibungslosen Betrieb seiner Produkte zu gewährleisten.

Regulatorische Einordnung

Als Unternehmen im Medizintechniksektor unterliegt die Visel Medizintechnik GmbH strengen regulatorischen Vorgaben. Alle Produkte sind gemäß den Anforderungen der Europäischen Medizinprodukterichtlinie (MDR) und nationalen Standards zugelassen. Das Unternehmen verfolgt eine konsequente Qualitätssicherung, die durch regelmäßige interne und externe Audits garantiert wird. Dabei kommen moderne Qualitätssicherungssysteme zum Einsatz, die den internationalen Normen wie ISO 13485 entsprechen. Durch diese Maßnahmen wird sichergestellt, dass alle Produkte sowohl in der Entwicklung als auch in der Produktion höchsten Qualitätsansprüchen genügen.

Regionale Bedeutung

Die regionale Bedeutung von Visel Medizintechnik kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Tübingen als Gesundheitsstandort ist nicht nur für seine Forschung bekannt, sondern auch für die Vielzahl an Arztpraxen und Kliniken, die auf innovative Medizintechnik angewiesen sind. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem UKT und anderen Forschungseinrichtungen in der Region trägt Visel dazu bei, neueste medizinische Erkenntnisse in die praktische Anwendung zu bringen. Diese Integration von Wissenschaft und Wirtschaft schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern fördert auch den Austausch zwischen Forschung und Klinik, was zur stetigen Weiterentwicklung von medizinischen Technologien beiträgt.

Besonderheiten der Visel Medizintechnik GmbH

Ein herausragendes Merkmal der Visel Medizintechnik GmbH ist ihre Flexibilität und Innovationskraft. Das Unternehmen hat eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die kontinuierlich daran arbeitet, neue Lösungen zu finden, die den sich ständig ändernden Bedürfnissen im Gesundheitswesen Rechnung tragen. Diese Innovationsstrategie wird durch Kooperationen mit Universitäten und fachspezifischen Forschungsinstitutionen unterstützt, um zukünftige Trends und Technologien frühzeitig zu erkennen und zu integrieren.

Zusätzlich legt die Visel Medizintechnik großen Wert auf Nachhaltigkeit. Die Produktion wird unter Berücksichtigung ökologischer Standards gestaltet, und es wird darauf geachtet, dass die verwendeten Materialien umweltfreundlich sind. Dies zeigt das Engagement des Unternehmens für eine nachhaltige Entwicklung im Gesundheitssektor und trägt zu einer positiven Wahrnehmung in der Region bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

Häufige Fragen zu Visel Medizintechnik GmbH

Was macht Visel Medizintechnik GmbH?

Visel Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tübingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Visel Medizintechnik GmbH ansässig?

Visel Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Tübingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Visel Medizintechnik GmbH tätig?

Visel Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik