Visel Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt
Visel Medizintechnik GmbH
Die Visel Medizintechnik GmbH mit Sitz in Tübingen in Baden-Württemberg entwickelt, fertigt und vertreibt medizinische Geräte und Systemlösungen. Die Produkte richten sich an medizinische Einrichtungen in der Region Tübingen-Stuttgart und darüber hinaus. Das Unternehmen profitiert vom Gesundheitsstandort Tübingen, der durch die Nähe zur Universität und zum Universitätsklinikum Tübingen (UKT) geprägt ist. Daraus ergeben sich Anknüpfungspunkte zur medizinischen Forschung und Technologieentwicklung.
Leistungen und Produkte
Das Produktspektrum von Visel Medizintechnik umfasst medizintechnische Lösungen für Arztpraxen und Kliniken. Zu den Hauptproduktbereichen gehören:
- Diagnosetechnologie: Geräte zur Diagnosestellung, unterstützt durch Sensortechnologie und Softwarelösungen.
- Therapeutische Geräte: Systeme für die Behandlung von Patienten mit Anforderungen an Sicherheit und Wirksamkeit.
- Ergonomie-Optimierung: Produkte zur Verbesserung der Arbeitsabläufe und der Ergonomie für medizinisches Personal im Klinikalltag.
- Reha-Technologie: Hilfsmittel für die Rehabilitation, die den Genesungsprozess von Patienten unterstützen.
Visel passt seine Produkte an individuelle Kundenanforderungen an. Workshops und Schulungen vermitteln Medizinern und Pflegepersonal die Handhabung der Technologien. Daneben bietet das Unternehmen einen Reparatur- und Wartungsservice für den laufenden Betrieb der Produkte an.
Regulatorische Einordnung
Als Unternehmen im Medizintechniksektor unterliegt die Visel Medizintechnik GmbH den regulatorischen Vorgaben der Branche. Die Produkte sind gemäß den Anforderungen der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und nationaler Standards zugelassen. Zur Qualitätssicherung führt das Unternehmen regelmäßige interne und externe Audits durch. Die eingesetzten Qualitätssicherungssysteme entsprechen der Norm ISO 13485. Damit werden Vorgaben für Entwicklung und Produktion der Produkte eingehalten.
Regionale Bedeutung
Tübingen ist als Gesundheitsstandort sowohl für seine Forschung als auch für die dort ansässigen Arztpraxen und Kliniken bekannt, die auf Medizintechnik angewiesen sind. Über die Zusammenarbeit mit dem UKT und weiteren Forschungseinrichtungen der Region überträgt Visel medizinische Erkenntnisse in die praktische Anwendung. Diese Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft schafft Arbeitsplätze und fördert den Austausch zwischen Forschung und Klinik.
Besonderheiten der Visel Medizintechnik GmbH
Die Visel Medizintechnik GmbH unterhält eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die an Lösungen für die wechselnden Anforderungen im Gesundheitswesen arbeitet. Kooperationen mit Universitäten und fachspezifischen Forschungsinstitutionen dienen dazu, künftige Trends und Technologien frühzeitig aufzugreifen.
Daneben berücksichtigt die Visel Medizintechnik ökologische Standards in der Produktion und achtet auf umweltfreundliche Materialien. Damit verfolgt das Unternehmen einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung im Gesundheitssektor.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
Häufige Fragen zu Visel Medizintechnik GmbH
Was macht Visel Medizintechnik GmbH?
Visel Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tübingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Visel Medizintechnik GmbH ansässig?
Visel Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Tübingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Visel Medizintechnik GmbH tätig?
Visel Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.