Horst Walle Dreherei und Maschinenbau GmbH

Medizintechnik · Zweibrücken

Horst Walle Dreherei und Maschinenbau GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Zweibrücken, Saarland. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Horst Walle Dreherei und Maschinenbau GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Speckgärten 11
66482 Zweibrücken

Horst Walle Dreherei und Maschinenbau GmbH

Die Horst Walle Dreherei und Maschinenbau GmbH mit Sitz in Zweibrücken im Saarland fertigt Präzisionsdrehteile und betreibt Maschinenbau für die Medizintechnik. Der Betrieb stellt CNC-Drehteile, Frästeile und Sondermaschinen her, die in medizintechnischen wie in allgemeinen industriellen Anwendungen zum Einsatz kommen. Vom Standort Zweibrücken aus bedient das Unternehmen Kunden in der Region und überregional.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Horst Walle umfasst Präzisionsdrehteile aus Metall und Kunststoff. Zu den Hauptbereichen gehören:

  • CNC-Drehteile: Fertigung nach Kundenanforderungen, häufig für die Medizintechnik, etwa für chirurgische Instrumente und Implantate.
  • Frästeile: CNC-gefräste Komponenten für Geräte und Systeme mit hohen Anforderungen an Funktionalität und Sicherheit.
  • Sondermaschinen: Entwicklung und Produktion maßgeschneiderter Lösungen für spezielle Anforderungen im Maschinenbau und in der Medizintechnik.

Ein Schwerpunkt liegt auf medizintechnischen Bauteilen, die nach ISO 13485-konformen Prozessen gefertigt werden. Die Zertifizierung deckt die Anforderungen an Qualitätssicherung und Risikomanagement ab und stellt die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben der Medizintechnik sicher.

Regulatorische Einordnung

Die Fertigung medizintechnischer Komponenten bei Horst Walle unterliegt regulatorischen Rahmenbedingungen. Neben der ISO 13485-Zertifizierung beachtet das Unternehmen die Medizinprodukteverordnung (MDR), die die Anforderungen an Sicherheit und Qualität medizinischer Produkte in der Europäischen Union festlegt. Diese Vorgaben adressieren die Risiken im Zusammenhang mit der Nutzung medizinischer Geräte.

Standort Zweibrücken / Saarland

Zweibrücken, bekannt als Rosenstadt, liegt im Westpfälzischen Bergland und bietet Zugang zu Märkten im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Die Nähe zur französischen Grenze und der Anschluss an das europäische Verkehrsnetz erleichtern internationale Geschäftsbeziehungen.

Die Region ist ein Standort für Medizintechnik sowie für Forschung und Entwicklung in mehreren industriellen Sektoren. Betriebe wie Horst Walle greifen auf ausgebildete Fachkräfte zurück und können mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Umgebung kooperieren.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Horst Walle Dreherei und Maschinenbau GmbH

Was macht Horst Walle Dreherei und Maschinenbau GmbH?

Horst Walle Dreherei und Maschinenbau GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Zweibrücken. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Horst Walle Dreherei und Maschinenbau GmbH ansässig?

Horst Walle Dreherei und Maschinenbau GmbH hat seinen Sitz in Zweibrücken. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Horst Walle Dreherei und Maschinenbau GmbH tätig?

Horst Walle Dreherei und Maschinenbau GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik