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passioPharm GmbH
Die passioPharm GmbH wurde 2012 gegründet und hat ihren Sitz im Landkreis Merzig-Wadern im Saarland. In den ersten Jahren konzentrierte sich das Unternehmen auf die Entwicklung von Produkten im Bereich der medizinischen Ernährung und der Nahrungsergänzungsmittel. Durch Forschung und die Zusammenarbeit mit Fachleuten im Gesundheitssektor hat sich passioPharm in dieser Branche positioniert. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, mit seinen Produkten zu einer gesünderen Lebensweise beizutragen, und arbeitet dabei vor allem an Lösungen in den Bereichen Immunstärkung, Vitalstoffversorgung und spezielle Ernährungsbedarfe.
Leistungen und Produkte
Das Produktsortiment von passioPharm umfasst Nahrungsergänzungsmittel, die auf bestimmte Gesundheitsanliegen ausgerichtet sind. Dazu zählen Produkte zur Unterstützung des Immunsystems, zur geistigen Gesundheit sowie zur Stoffwechsel- und Verdauungsfunktion. Die Produktlinie "passioVital" ist auf Zielgruppen wie Sportler, Senioren und von Allergien betroffene Menschen zugeschnitten. Daneben entwickelt das Unternehmen diätetische Lebensmittel, die in therapeutischen Situationen eingesetzt werden, etwa bei Mangelernährung oder zur Unterstützung bei chronischen Erkrankungen.
Die Herstellung der Produkte erfolgt unter festgelegten Qualitätsrichtlinien. Das Unternehmen setzt auf Inhaltsstoffe mit hoher Bioverfügbarkeit, die aus nachhaltigen Quellen stammen. Dieser Ansatz richtet sich an die Verbraucher und steht zugleich im Zusammenhang mit dem Anspruch des Unternehmens an Umweltschutz und Ressourcenschonung. passioPharm bezieht aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in die Produktentwicklung ein, um den gesundheitlichen Nutzen für die Endverbraucher zu erhöhen.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
Die Produkte der passioPharm GmbH unterliegen regulatorischen Vorgaben. Als Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln zählt das Unternehmen zu den regulierten Akteuren des deutschen Lebensmittelmarktes. Alle Produkte werden gemäß der EU-Verordnung über Nahrungsergänzungsmittel sowie den Anforderungen des deutschen Lebensmittelgesetzes entwickelt und hergestellt. Die Qualitätssicherung ist fester Bestandteil der Produktion. Regelmäßige interne und externe Audits sowie Zertifizierungen sollen sicherstellen, dass die Produkte die Standards hinsichtlich Wirksamkeit und Sicherheit erfüllen.
Bedeutung für die Region
Die passioPharm GmbH ist ein Wirtschaftsfaktor in der Region Merzig-Wadern. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Einbindung lokaler Zulieferer trägt das Unternehmen zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Umgebung bei. Es engagiert sich in der Ausbildung junger Fachkräfte und bietet Praktikums- sowie Ausbildungsstellen in verschiedenen Bereichen an. Zudem unterstützt passioPharm lokale Initiativen und Gesundheitsprojekte. Mit seiner Forschung trägt das Unternehmen zum Standort Saarland als Zentrum für Life Sciences bei.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen Übersicht | Medizintechnik Deutschland
Häufige Fragen zu passioPharm GmbH
Was macht passioPharm GmbH?
passioPharm GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Merzig-Wadern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist passioPharm GmbH ansässig?
passioPharm GmbH hat seinen Sitz in Merzig-Wadern. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist passioPharm GmbH tätig?
passioPharm GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?
Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie passioPharm GmbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.
Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?
Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.
Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?
Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.
Weitere Medizintechnik in Merzig-Wadern
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.