Medtron AG

Medizintechnik · Saarbrücken

Medtron AG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Saarbrücken, Saarland. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Medtron AG Adresse & Kontakt

Website

Öffnungszeiten

Dr.-Rudolf-Eberle-Str. 8-10

Isla Genovesa N41-120 e Isla Tortuga

Adresse

Hauptstrasse 255
66128 Saarbrücken

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Medtron AG aus Saarbrücken

Die Medtron AG mit Sitz in Saarbrücken entwickelt und vertreibt Kontrastmittelinjektoren für die kontrastmittelgestützte bildgebende Diagnostik. Die Systeme kommen in der Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) zum Einsatz. Damit richtet sich das Unternehmen an medizinische Einrichtungen, die solche Diagnosetechniken im Routinebetrieb nutzen.

Das Unternehmen betreibt Forschung und Entwicklung, um die Produkte an aktuelle medizinische und technologische Standards anzupassen. Saarbrücken als saarländische Landeshauptstadt verfügt mit dem Uniklinikum des Saarlandes und weiteren Kliniken über ein medizinisches Umfeld, das den Austausch zwischen Medizintechnik und medizinischer Praxis erleichtert. Davon profitiert auch die Produktentwicklung von Medtron.

Leistungen und Produkte

Medtron fertigt Kontrastmittelinjektor-Systeme für radiologische Abteilungen von Krankenhäusern und Radiologenpraxen. Im Mittelpunkt stehen die Kontrastmittelinjektoren, die eine reproduzierbare Applikation von Kontrastmitteln bei CT-, MRT- und Angiographie-Untersuchungen ermöglichen. Sie sind auf Patientensicherheit und Bildqualität ausgelegt, was für die Diagnosestellung relevant ist.

Ergänzend bietet Medtron Verbrauchsmaterialien, Software-Upgrades und technischen Service an. Diese Produkte und Dienstleistungen unterstützen den laufenden Betrieb der radiologischen Abteilungen und die durchgehende Nutzung der Geräte. Über technischen Support und Schulungen werden Fachkräfte bei der Anwendung der Technologien begleitet.

Die regulatorische Einordnung der Produkte erfolgt gemäß der Medizinprodukteverordnung (MDR) der Europäischen Union. Alle Produkte von Medtron unterliegen Qualitäts- und Sicherheitsstandards, die durch regelmäßige Audits und Kontrollen geprüft werden. Die Zertifizierungen belegen, dass die Medtron-Produktlinien sowohl in der EU als auch international die jeweiligen Anforderungen erfüllen.

Standort Saarbrücken / Saarland

Saarbrücken liegt im Saarland an der Grenze zu Frankreich und Luxemburg. Diese Lage erleichtert die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern und den Austausch über die Landesgrenzen hinweg. Das nahegelegene Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg ist das medizinische Haupthaus der Region und bietet Kooperationsmöglichkeiten für Medizintechnikunternehmen wie Medtron.

Das Saarland verfügt zudem über eine ausgeprägte Gesundheitswirtschaft, in der Unternehmen wie Medtron tätig sind. Die Vernetzung zwischen akademischen Einrichtungen, Forschungseinrichtungen und Industrie unterstützt die Entwicklung neuer Technologien und Anwendungen. Medtron nutzt diese Infrastruktur für den Zugang zu Fachkräften und zu einem Netzwerk von Experten im Bereich medizinischer Technologien.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Saarland oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Medtron AG

Was macht Medtron AG?

Medtron AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Saarbrücken. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Medtron AG ansässig?

Medtron AG hat seinen Sitz in Saarbrücken. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Medtron AG tätig?

Medtron AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik