VUBU - Medical Instruments Germany UG

Medizintechnik · Tuttlingen

VUBU - Medical Instruments Germany UG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

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Öffnungszeiten

DIN ISO EN 13485:2016

Montag bis Freitag zwischen 09.00 und 18.00 Uhr

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Adresse

Belchenstrasse 6
78532 Tuttlingen

VUBU - Medical Instruments Germany UG

VUBU - Medical Instruments Germany UG fertigt chirurgische Instrumente und medizintechnische Produkte und hat ihren Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen wurde 2017 von Fachleuten aus der Medizintechnik gegründet und ist in der internationalen Medizintechnikbranche tätig. VUBU nutzt die Infrastruktur des Tuttlinger Chirurgieinstrumenten-Clusters für Entwicklung und Fertigung. Tuttlingen gilt mit über 400 Unternehmen als Zentrum der Chirurgieinstrumentenfertigung. Die räumliche Konzentration der Branche erleichtert die Zusammenarbeit in Produktion sowie Forschung und Entwicklung.

Leistungen und Produkte

VUBU Medical Instruments führt ein Sortiment an chirurgischen Instrumenten für verschiedene medizinische Disziplinen, darunter Allgemeinchirurgie, Orthopädie, Gynäkologie und Urologie. Ein eigener Bereich umfasst Spezialinstrumente, die nach spezifischen Kundenanforderungen gefertigt werden. Damit lassen sich Instrumente an individuelle Anforderungen der Chirurgen anpassen.

Die Produktpalette umfasst unter anderem Skalpelle, Scheren, Zangen und Endoskopie-Instrumente. Die Herstellungsprozesse sind auf exakte Verarbeitung und Langlebigkeit der Instrumente ausgelegt. Das Unternehmen greift auf die lokale Fertigungsexpertise und kurze Lieferketten für Komponenten, Beschichtungen und Veredelungen zurück, was die Produktionszeiten verkürzt. VUBU beliefert Händler und OEM-Kunden in Europa, Asien und den USA.

Regulatorische Einordnung

Die Medizintechnik unterliegt regulatorischen Anforderungen an Qualitätsmanagement und Zulassung medizinischer Produkte. VUBU ist ISO-zertifiziert und erfüllt die Vorgaben der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR). Neben der CE-Kennzeichnung der Produkte hat VUBU weitere Zertifizierungen für spezifische Produkte erworben.

Bedeutung für die Region

VUBU ist Teil der Medizintechnikbranche in Tuttlingen. Das Unternehmen schafft Arbeitsplätze und arbeitet mit Universitäten und Forschungseinrichtungen in der Region an neuen Technologien und Verfahren. Über Praktikumsplätze und Ausbildungsstellen beteiligt sich VUBU an der Ausbildung von Fachkräften. Dies wirkt dem Fachkräftemangel in der Branche entgegen und stützt den Standort Tuttlingen als Zentrum der chirurgischen Instrumentenfertigung.

VUBU verbindet damit die Produktfertigung mit einem Bezug zur Region und deren wirtschaftlicher Entwicklung.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Tuttlingen | Medizintechnik Baden-Württemberg

Häufige Fragen zu VUBU - Medical Instruments Germany UG

Was macht VUBU - Medical Instruments Germany UG?

VUBU - Medical Instruments Germany UG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist VUBU - Medical Instruments Germany UG ansässig?

VUBU - Medical Instruments Germany UG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist VUBU - Medical Instruments Germany UG tätig?

VUBU - Medical Instruments Germany UG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik