Johannes Weiss & Sohn Präzisionsdrehteile-GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Johannes Weiss & Sohn Präzisionsdrehteile-GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Johannes Weiss & Sohn Präzisionsdrehteile-GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Gehrenstraße 15
78559 Tuttlingen

Johannes Weiss & Sohn Präzisionsdrehteile-GmbH im Überblick

Johannes Weiss & Sohn Präzisionsdrehteile-GmbH aus Tuttlingen in Baden-Württemberg ist ein traditionsreicher Familienbetrieb, der sich auf die Herstellung von hochpräzisen Drehteilen für die Medizintechnik spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 1975 von Johannes Weiss gegründet und hat sich seither einen ausgezeichneten Ruf in der Branche erarbeitet. Die Übergabe an die nächste Generation wird durch die Übernahme durch den Sohn, der die Werte und die Vision des Unternehmens fortführt, unterstrichen. Diese Generationenübergreifende Kontinuität steht für ein hohes Maß an Fertigungsexzellenz und Innovationskraft. Die enge Verbindung zur Region und die Begleitung vieler Kunden über mehrere Jahrzehnte sind Belege für die Beständigkeit und Verlässlichkeit des Unternehmens.

Leistungen und Produkte

Das Unternehmen Johannes Weiss & Sohn bietet Präzisionsdrehteile nach den strengen Richtlinien der ISO 13485 an, die speziell für die Medizintechnik entwickelt wurden. Das Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst das CNC-Drehen verschiedener Metalle, darunter Edelstahl, Titan und Messing. Diese Materialien sind besonders geeignet für die anspruchsvollen Anwendungen im medizinischen Bereich, insbesondere für chirurgische Instrumente, Implantate und medizintechnische Geräte.

Die Berliner Werkstätte implementiert moderne Fertigungstechnologien, die eine hohe Wiederholgenauigkeit und Effizienz garantieren. Die Produktion wird von einem erfahrenen Team durchgeführt, das aus Fachkräften mit langjähriger Erfahrung besteht. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, nicht nur maßgeschneiderte Lösungen für Kunden im Tuttlinger Medizintechnikcluster, sondern auch bundesweit zu bieten. Neben der Fertigung von Einzelteilen ist das Unternehmen auch auf die Herstellung von kleinen und mittleren Serien spezialisiert, was besonders für Start-ups und etablierte Medizintechnikunternehmen von Bedeutung ist.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen ist das globale Zentrum für Chirurgieinstrumentierung und hat sich als Hochburg der Medizintechnologie etabliert. In dieser besonderen Wirtschaftsregion ist Johannes Weiss & Sohn tief verwurzelt. Die geografische Lage bietet dem Unternehmen nicht nur Zugang zu hochwertigen Rohstoffen, sondern auch eine enge Zusammenarbeit mit anderen spezialisierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Diese Synergien ermöglichen es, innovative Lösungen schnell zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.

Die Bedeutung des Unternehmens für die Region reicht jedoch über die bloße Herstellung von Präzisionsdrehteilen hinaus. Johannes Weiss & Sohn engagiert sich aktiv in der Ausbildung von Fachkräften und kooperiert mit lokalen Bildungseinrichtungen, um die nächste Generation von Technikern und Ingenieuren auszubilden. Die Verbindung von traditionellem Handwerk und modernen Fertigungstechniken macht das Unternehmen zu einem wertvollen Bestandteil der industriellen Landschaft Tuttlingens.

In einer Zeit, in der die Medizintechnik ständig weiterentwickelt wird, bleibt Johannes Weiss & Sohn darauf fokussiert, nicht nur qualitativ hochwertige Produkte zu liefern, sondern auch innovative Ansätze zu verfolgen, um den Anforderungen des Marktes und der Kunden gerecht zu werden. Die Einhaltung strenger Qualitätsstandards und gesetzlicher Anforderungen im Bereich der Medizintechnik sowie die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter sind dabei zentrale Ziele des Unternehmens.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Johannes Weiss & Sohn Präzisionsdrehteile-GmbH

Was macht Johannes Weiss & Sohn Präzisionsdrehteile-GmbH?

Johannes Weiss & Sohn Präzisionsdrehteile-GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Johannes Weiss & Sohn Präzisionsdrehteile-GmbH ansässig?

Johannes Weiss & Sohn Präzisionsdrehteile-GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Johannes Weiss & Sohn Präzisionsdrehteile-GmbH tätig?

Johannes Weiss & Sohn Präzisionsdrehteile-GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik