Etter Büro-Kompositionen GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Etter Büro-Kompositionen GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Etter Büro-Kompositionen GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Obere Hauptstraße 50
78604 Tuttlingen

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Etter Büro-Kompositionen GmbH

Die Etter Büro-Kompositionen GmbH aus Tuttlingen erbringt Büro- und Verwaltungsdienstleistungen für die Medizintechnikbranche. Am Standort sind über 400 Unternehmen ansässig, deren Bedarf an Fertigungstechnologien einhergeht mit Anforderungen an spezialisierte Dienstleistungen für den kaufmännischen Betrieb. Etter deckt mit seiner Tätigkeit die Bereiche Medizintechnik, Recht und Verwaltung ab und ergänzt damit die regionale Infrastruktur.

Leistungen und Produkte

Etter Büro-Kompositionen bietet Sekretariats-, Büro- und Verwaltungsdienstleistungen für die Medizintechnikbranche an. Zu den Hauptleistungen zählen:

  • Technische Dokumentation: Erstellung und Pflege von technischen Dokumenten und Berichten, die für die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen in der Medizintechnik notwendig sind.
  • Korrespondenz mit Behörden: Unterstützung bei der Kommunikation mit relevanten Institutionen, um Genehmigungsprozesse zu erleichtern.
  • Schriftverkehr & Dokumentenverwaltung: Erstellung und Archivierung von Dokumenten, damit Informationen schnell und zuverlässig zugänglich sind.
  • Kundendateipflege: Verwaltung von Kundendatenbanken zur Kundenbetreuung und Nachverfolgbarkeit.

Das Unternehmen konzentriert sich auf lokale und regionale Kunden und kennt die Anforderungen der Medizintechnikunternehmen in Tuttlingen und Umgebung. Über die Zusammenarbeit mit diesen Betrieben trägt Etter zur Optimierung administrativer Abläufe bei, was insbesondere für junge und wachsende Unternehmen relevant ist.

Regulatorische Einordnung

In der Medizintechnik gelten strenge regulatorische Anforderungen. Etter Büro-Kompositionen GmbH unterstützt seine Kunden dabei, die Anforderungen nationaler und internationaler Normen wie ISO 13485 oder MDR (Medical Device Regulation) zu verstehen und zu erfüllen. Die Erfahrung im Umgang mit regulatorischen Fragen ermöglicht es dem Unternehmen, Kunden passende Lösungen anzubieten, die die gesetzlichen Vorgaben berücksichtigen und administrative Abläufe verschlanken.

Regionale Bedeutung und Besonderheiten

Tuttlingen gilt als Zentrum für chirurgische Instrumente und Medizintechnik. Die über 400 Unternehmen in der Region sind stark spezialisiert und bilden ein dichtes Cluster der Branche. Vielfach wird die Region als „Silicon Valley der Medizintechnik“ bezeichnet. In diesem Umfeld erbringt Etter Büro-Kompositionen unterstützende Dienstleistungen für ansässige Unternehmen, die sowohl lokal als auch international tätig sind.

Etter unterstützt zudem lokale Bildungseinrichtungen und die Förderung von Nachwuchskräften im Bereich Medizintechnik. Solche Initiativen tragen zur Ausbildung künftiger Fachkräfte in der Region bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Etter Büro-Kompositionen GmbH

Was macht Etter Büro-Kompositionen GmbH?

Etter Büro-Kompositionen GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Etter Büro-Kompositionen GmbH ansässig?

Etter Büro-Kompositionen GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Etter Büro-Kompositionen GmbH tätig?

Etter Büro-Kompositionen GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik