Teleflex Medical Tuttlingen GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Teleflex Medical Tuttlingen GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Teleflex Medical Tuttlingen GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Kaufgasse 1
78573 Tuttlingen

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Teleflex Medical Tuttlingen GmbH

Die Teleflex Medical Tuttlingen GmbH ist ein Tochterunternehmen des Medizintechnikherstellers Teleflex und entwickelt und produziert Medizinprodukte am Standort Tuttlingen, einem bedeutenden Zentrum der Medizintechnik. Die Produktion unterliegt strengen regulatorischen Vorgaben, die für die Zulassung der Produkte in internationalen Märkten erforderlich sind.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio der Teleflex Medical Tuttlingen umfasst spezialisierte Artikel für verschiedene medizinische Einsatzgebiete. Schwerpunkte sind:

  • Laparoskopische Instrumente: Instrumente für minimal-invasive Eingriffe, die die chirurgischen Bedingungen verbessern und eine schnellere Genesung der Patienten unterstützen sollen.
  • Trokar-Systeme: Sie schaffen während der laparoskopischen Chirurgie Zugang zu den Körperhöhlen und ermöglichen eine präzise Durchführung der Eingriffe.
  • Klemmen und Haken: Instrumente, die bei chirurgischen Verfahren eingesetzt werden, um Strukturen zu halten oder zu fixieren und die Sicht während der Operation zu verbessern.
  • Anästhesiologische Einmalprodukte: Dazu zählen Larynxmasken zur Sicherung der Atemwege während der Anästhesie sowie weitere Produkte für das Atemwegsmanagement.

Die Produkte der Teleflex Medical Tuttlingen GmbH werden international unter den Marken LMA, Hem-o-lok und Weck vertrieben.

Regulatorische Einordnung

Alle Produkte von Teleflex Medical Tuttlingen unterliegen regulatorischen Anforderungen und Normen. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, einem internationalen Standard für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizinproduktindustrie. Darüber hinaus erfüllt Teleflex die Vorgaben der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie der US-amerikanischen FDA. Die Einhaltung dieser Vorschriften ist Voraussetzung für die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte sowie für den Vertrieb auf internationalen Märkten.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen ist ein zentraler Standort der Medizintechnikbranche und weist eine hohe Dichte an Medizintechnikunternehmen auf. Der Standort verfügt über eine lange Tradition, eine gut ausgebildete Fachkräftebasis und ein Netzwerk von Zulieferern und Partnern. Diese Bedingungen nutzt Teleflex Medical Tuttlingen für die Entwicklung von Produkten, die den Anforderungen im Gesundheitswesen entsprechen.

Die Zusammenarbeit mit lokalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen unterstützt die Entwicklung neuer Technologien und Verfahren.

Regionale Bedeutung und Zukunftsausblick

Die Teleflex Medical Tuttlingen GmbH trägt zur wirtschaftlichen Stabilität der Region und zu Arbeitsplätzen bei. Die Nachfrage nach Medizintechnologien nimmt zu, was die Rolle des Unternehmens und der Region Tuttlingen im internationalen Medizintechnikmarkt stützt. Teleflex investiert weiterhin in Forschung und Entwicklung, um auf die Anforderungen im Gesundheitswesen zu reagieren.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu Teleflex Medical Tuttlingen GmbH

Was macht Teleflex Medical Tuttlingen GmbH?

Teleflex Medical Tuttlingen GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Teleflex Medical Tuttlingen GmbH ansässig?

Teleflex Medical Tuttlingen GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Teleflex Medical Tuttlingen GmbH tätig?

Teleflex Medical Tuttlingen GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik