Baier Drehteile GmbH & Co.KG

Medizintechnik · Tuttlingen

Baier Drehteile GmbH & Co.KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Baier Drehteile GmbH & Co.KG Adresse & Kontakt

Adresse

Marienweg 8
78594 Tuttlingen

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Baier Drehteile GmbH & Co.KG – Präzisionsdrehteile für die Medizintechnik

Baier Drehteile GmbH & Co.KG ist ein Hersteller von Präzisionsdrehteilen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 gegründet und produziert Komponenten für chirurgische Instrumente, Implantate und medizinische Geräte. Die Fertigung orientiert sich an den Qualitäts- und Sicherheitsstandards des medizinischen Sektors.

Leistungen und Produkte

Das Produktspektrum von Baier Drehteile umfasst eine Vielzahl von CNC-Dreh- und Frästeilen, die aus Materialien wie Edelstahl, Titan sowie speziellen medizinisch zugelassenen Kunststoffen gefertigt werden. Besondere Merkmale der Produkte sind:

  • Präzisionsbearbeitung: Geräte und Komponenten werden mit einem Fokus auf enge Toleranzen produziert, die in der Medizintechnik unabdingbar sind.
  • Oberflächenbehandlungen: Die Firma bietet verschiedene Oberflächenveredelungen an, darunter PVD-Beschichtungen und Eloxierung, um die Biokompatibilität und Haltbarkeit der Teile zu gewährleisten.
  • Qualitätsdokumentation: Baier Drehteile hält sich an die Norm ISO 13485, was eine umfassende Qualitätsmanagementsystem-Dokumentation sicherstellt. Dazu zählen Prüfprotokolle, Materialzertifikate sowie Rückverfolgbarkeit der Produkte.

Ein weiterer Fokus des Unternehmens liegt auf der individuellen Anpassung der Produkte. Baier Drehteile arbeitet eng mit seinen Kunden zusammen, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, welche die spezifischen Anforderungen der unterschiedlichen Anwendungen in der Medizintechnik berücksichtigen.

Regulatorische Einordnung

Die Baier Drehteile GmbH & Co.KG operiert innerhalb des regulatorischen Rahmens, der für die Medizintechnik in der Europäischen Union gilt. Die Produkte des Unternehmens unterliegen der Medizinprodukterichtlinie (MDR) 2017/745 sowie den relevanten Normen, die für die Herstellung von medizintechnischen Produkten gelten. Dazu gehört unter anderem die CE-Kennzeichnung, die nachweist, dass die Produkte den europäischen Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzanforderungen entsprechen. Damit erfüllt Baier Drehteile die Voraussetzungen als Zulieferer für Unternehmen in der Gesundheitsbranche, die an normkonforme Komponenten gebunden sind.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen gilt als das „Herz der Medizintechnik" in Deutschland und beheimatet über 400 Unternehmen, die sich mit der Produktion von chirurgischen Instrumenten und Medizintechnik beschäftigen. Für Baier Drehteile ergibt sich daraus der Zugang zu einem Netzwerk an Zulieferern und Forschungseinrichtungen.

Durch den Austausch innerhalb der Branche haben sich in Tuttlingen Kompetenzzentren gebildet und ein Umfeld für Medizintechnik und -forschung etabliert. Dies trägt dazu bei, dass Unternehmen wie Baier Drehteile neue Technologien und Verfahren aufgreifen können, die in den Markt der Medizintechnik einfließen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu Baier Drehteile GmbH & Co.KG

Was macht Baier Drehteile GmbH & Co.KG?

Baier Drehteile GmbH & Co.KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Baier Drehteile GmbH & Co.KG ansässig?

Baier Drehteile GmbH & Co.KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Baier Drehteile GmbH & Co.KG tätig?

Baier Drehteile GmbH & Co.KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik