Weinmann GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Weinmann GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Weinmann GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Lupfenstraße 3
78606 Tuttlingen

Weinmann GmbH Tuttlingen im Überblick

Die Weinmann GmbH in Tuttlingen ist ein angesehenes Medizintechnikunternehmen, das Teil des innovativen Tuttlinger Clusters ist, welches für seine hochspezialisierten Hersteller von chirurgischen Instrumenten bekannt ist. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1946, und seitdem hat sich Weinmann einen Namen gemacht durch höchste Präzision und Qualität in der Medizintechnik. Die Wurzeln des Familiennamens Weinmann sind fest verwurzelt in der deutschen Medizintechnik, wobei die Weinmann Emergency Medical Technology in Hamburg ein Tochterunternehmen ist, welches sich auf Beatmungsgeräte spezialisiert hat – eine andere Facette des Weinmann-Erbes. In Tuttlingen hingegen konzentriert sich die Weinmann GmbH auf die Herstellung von hochwertigen chirurgischen Instrumenten und verwandten Produkten, die nicht nur in Deutschland, sondern weltweit gefragt sind.

Leistungen und Produkte

Die Produktpalette der Weinmann GmbH umfasst eine Vielzahl von chirurgischen Instrumenten und innovativen Lösungen für den medizinischen Bereich. Hierzu gehören unter anderem:

  • Chirurgische Instrumente: Präzisionsinstrumente für verschiedene chirurgische Fachrichtungen, wie z.B. Orthopädie und Allgemeinchirurgie, die sowohl in der Human- als auch in der Veterinärmedizin eingesetzt werden.
  • Instrumenten Sets: Komplettlösungen, die auf die spezifischen Bedürfnisse verschiedener chirurgischer Eingriffe abgestimmt sind. Diese Sets sind sorgfältig zusammengestellt, um den Anwendern eine effiziente und sichere Handhabung zu gewährleisten.
  • Service und Wartung: Neben der Herstellung bietet Weinmann regelmäßig Schulungen und Wartungsservices an, um die Langlebigkeit und die Funktionalität der Produkte zu garantieren. Dies stellt sicher, dass die Kunden stets die besten Ergebnisse in ihrem medizinischen Alltag erzielen.

Qualitätssicherung hat bei der Weinmann GmbH höchste Priorität. Das Unternehmen erfüllt die internationalen Standards, die für die Medizintechnikbranche unerlässlich sind, einschließlich ISO 13485 für Qualitätsmanagementsysteme und die CE-Kennzeichnung, die eine Zulassung der Produkte für den europäischen Markt darstellt. Diese Zertifizierungen sind für das Vertrauen von medizinischen Fachkräften und Patienten in die Produkte von entscheidender Bedeutung.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen, eine Stadt an der Donau in Baden-Württemberg, gilt als das globale Kompetenzzentrum für Medizintechnik und chirurgische Instrumente. Mit über 500 Unternehmen, die in dieser Branche tätig sind, profitiert die Weinmann GmbH von einem einzigartigen Netzwerk aus Zulieferern, Kunden und Technologiepartnern. Dies fördert den Austausch von Innovationen und Technologien, welche in der modernen Medizintechnik unerlässlich sind. Die Region ist nicht nur bekannt für ihre qualitativ hochwertigen Produkte, sondern auch für ihre Exportaktivitäten. Für Unternehmen wie Weinmann gehören Exportmärkte in Asien, Amerika und Europa zum alltäglichen Geschäft. Die solide geographische Lage in Südeuropa erleichtert den Zugang zu zahlreichen internationalen Märkten.

Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt ist, dass das Tuttlinger Cluster durch enge Kooperationen von Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen zur Entwicklung innovativer Produkte beiträgt. Dies hat die Weinmann GmbH in die Lage versetzt, stets an der Spitze der technologischen Fortschritte zu bleiben und neueste Entwicklungen in ihre Produktlinien zu integrieren. Der Innovationskraft und die damit einhergehende Wettbewerbsfähigkeit machen die Weinmann GmbH zu einem wichtigen Akteur in der Region.

Die Weinmann GmbH trägt nicht nur zur Erhöhung des wirtschaftlichen Wohlstands in Tuttlingen bei, sondern unterstützt auch zahlreiche soziale Projekte und engagiert sich für die Berufsausbildung von jungen Fachkräften in der Medizintechnik. Das Unternehmen ist sich seiner Verantwortung in der Region bewusst und fördert aktiv den naturwissenschaftlichen und technischen Nachwuchs.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Weinmann GmbH

Was macht Weinmann GmbH?

Weinmann GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Weinmann GmbH ansässig?

Weinmann GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Weinmann GmbH tätig?

Weinmann GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik