WiMedical GmbH

Medizintechnik · Singen/Hohentwiel

WiMedical GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Singen/Hohentwiel, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

WiMedical GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Erich-Heckel-Strasse 8
78224 Singen/Hohentwiel

WiMedical GmbH im Überblick

Die WiMedical GmbH wurde im Jahr 2005 gegründet und hat ihren Sitz in Singen/Hohentwiel, einer Stadt in Baden-Württemberg. Das Unternehmen befindet sich in einer strategisch günstigen Lage in der Hegau-Region am westlichen Bodensee, was es ihm ermöglicht, enge Verbindungen zu einer Vielzahl von Partnern im Gesundheitswesen aufzubauen. Singen ist geprägt von einer starken Industrie- und Chemietradition, mit herausragenden Unternehmen wie Maggi und Georg Fischer, die den Wirtschaftsstandort gefestigt haben. Die WiMedical GmbH hat sich in diesem dynamischen Umfeld als innovativer Akteur etabliert, der sich auf die Entwicklung technologisch fortschrittlicher Lösungen für die medizintechnische Branche spezialisiert hat.

Leistungen und Produkte

WiMedical entwickelt ein vielseitiges Portfolio von Medizinprodukten und medizintechnischen Lösungen, darunter diagnostische Geräte und therapeutische Hilfsmittel, die speziell auf die Bedürfnisse des Gesundheitswesens abgestimmt sind. Das Unternehmen hat sich einen Namen mit innovativen Produkten wie tragbaren Überwachungsgeräten für Patienten im Raum der Intensivmedizin und modernen Diagnosewerkzeugen, die die Effizienz in Kliniken steigern, gemacht. Darüber hinaus bietet WiMedical maßgeschneiderte Beratungs- und Serviceleistungen an, die den gesamten Zyklus der Produktentwicklung und -implementierung abdecken. Das Unternehmen pflegt enge Kontakte zu Ärzten und medizinischen Fachkräften, um deren Anforderungen und Bedürfnisse bestmöglich zu verstehen und in die Entwicklung neuer Produkte zu integrieren.

Regulatorische Einordnung

Die WiMedical GmbH ist in der stark regulierten Branche der Medizintechnik tätig. Alle Produkte des Unternehmens entsprechen den strengen Richtlinien der Europäischen Union, insbesondere den Anforderungen der Medizinprodukterichtlinie (MDR). Dies garantiert, dass die Produkte nicht nur effektiv, sondern auch sicher für die Nutzung im Gesundheitswesen sind. Das Unternehmen hat ein eingehendes Qualitätsmanagementsystem implementiert, das regelmäßig von akkreditierten Stellen auditiert wird. Dies stellt sicher, dass die hohen Standards der Qualität und Sicherheit kontinuierlich eingehalten werden und das Vertrauen der Gesundheitseinrichtungen in die Lösungen von WiMedical gefestigt wird.

Bedeutung für die Region

Die WiMedical GmbH spielt eine bedeutende Rolle in der Region Singen/Hohentwiel und darüber hinaus. Als Arbeitgeber trägt das Unternehmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region bei, was insbesondere im Bereich von hochqualifizierten Positionen im Ingenieurwesen und der Medizintechnik von Bedeutung ist. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Kliniken und medizinischen Einrichtungen fördert nicht nur die Entwicklung innovativer Produkte, sondern stärkt auch die Gesundheitsinfrastruktur der Region. Zudem profitiert WiMedical von der Nähe zu verschiedenen Forschungseinrichtungen und Universitäten, was den Austausch von Wissen und Technologien begünstigt und somit die Wettbewerbsfähigkeit weiter steigert.

Zusätzlich zur direkten wirtschaftlichen Bedeutung spielt WiMedical eine aktive Rolle in lokalen Initiativen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung und zur Förderung der Ausbildung im Gesundheitswesen. Dadurch wird nicht nur der Standort Singen gestärkt, sondern auch ein positives Umfeld für zukünftige Entwicklungen in der Medizintechnik geschaffen.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu WiMedical GmbH

Was macht WiMedical GmbH?

WiMedical GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Singen/Hohentwiel. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist WiMedical GmbH ansässig?

WiMedical GmbH hat seinen Sitz in Singen/Hohentwiel. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist WiMedical GmbH tätig?

WiMedical GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?

Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie WiMedical GmbH müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.

Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?

Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik