Haselmeier GmbH

Medizintechnik · Stuttgart

Haselmeier GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Stuttgart, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Haselmeier GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Vaihinger Strasse 48
70567 Stuttgart

Haselmeier GmbH im Überblick

Die Haselmeier GmbH ist ein renommiertes Unternehmen in der Medizintechnik mit Sitz in Stuttgart, Baden-Württemberg. Seit der Gründung hat sich das Unternehmen auf die Entwicklung und Herstellung innovativer Injektionssysteme spezialisiert. Die Produktpalette umfasst Autoinjektoren, Pens und Injektionsgeräte, die speziell für die sichere und komfortable Selbstverabreichung von Medikamenten durch Patienten entwickelt wurden. Haselmeier hat sich als zuverlässiger Partner in der Gesundheitsversorgung etabliert, indem es Lösungen bietet, die sowohl die Patientensicherheit als auch die Benutzerfreundlichkeit im Fokus haben.

Leistungen und Produkte

Haselmeier bietet ein vielfältiges Portfolio von Injektionslösungen an, die hauptsächlich für die Insulintherapie, die Applikation von Biologika sowie für andere subkutane Therapieformen konzipiert sind. Mit modernster Technik gestaltet das Unternehmen Produkte, die auf die spezifischen Bedürfnisse von Patienten eingehen. Beispiele hierfür sind intelligente Autoinjektoren, die eine präzise Dosierung gewährleisten und Mehrfachanwendungen erleichtern.

Die Produkte sind gemäß der Norm EN ISO 13485 zertifiziert und erfüllen die Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR). Dies sichert die Qualität und Sicherheit der Produkte in jeder Phase der Entwicklung und Herstellung. Haselmeier hat starke Partnerschaften mit Pharmaunternehmen weltweit, die auf diese Systeme zurückgreifen, um ihren Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten. Das Unternehmen hat sich insbesondere einen Namen im Bereich der personalisierten Medizintechnik gemacht, indem es maßgeschneiderte Lösungen anbietet, die auf die speziellen Anforderungen der verschiedenen Therapieansätze abgestimmt sind.

Regulatorische Einordnung

Die Haselmeier GmbH operiert innerhalb eines streng regulierten Umfelds, in dem die Sicherheit und Wirksamkeit ihrer Produkte höchste Priorität haben. Als Hersteller von Medizinprodukten unterliegt das Unternehmen strengen Anforderungen, die durch nationale und internationale Richtlinien festgelegt sind. Die Einhaltung der Medizinprodukteverordnung (MDR) ist nicht nur rechtlich vorgeschrieben, sondern auch integraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie, um die Funktionalität und Sicherheit der Produkte zu garantieren. Die kontinuierliche Überwachung und Optimierung der Qualitätsmanagementsysteme ermöglicht es Haselmeier, neue Standards in der Medizintechnik zu setzen.

Standort Stuttgart / Baden-Württemberg

Stuttgart, bekannt als eines der bedeutendsten Wirtschaftszentren Deutschlands, beherbergt Haselmeier in einem dynamischen Umfeld, das Arbeitsplätze in der Medizintechnik fördert. Die Region ist geprägt von einer engen Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und der Industrie, was den Austausch von Wissen und Innovation begünstigt. Diese Synergien ermöglichen es Haselmeier, neue Technologien und Methoden in reale Lösungen für Patienten zu überführen und damit der ständig fortschreitenden Entwicklung in der Medizintechnik Rechnung zu tragen.

Die lokale Präsenz in Baden-Württemberg hat Haselmeier zudem eine wichtige Rolle innerhalb des europäischen Medizintechnikmarktes gesichert. Das Unternehmen profitiert von der geografischen Nähe zu führenden Pharmaunternehmen und Krankenhausnetzwerken, die wichtig für die klinische Weiterbildung und Produktvalidierung sind. Durch diesen Austausch ist Haselmeier in der Lage, auf die sich ändernden Bedürfnisse des Marktes flexibel zu reagieren.

Besonderheiten der Haselmeier GmbH

Eine Besonderheit von Haselmeier ist die kundenorientierte Entwicklungsstrategie, die das Unternehmen in Zusammenarbeit mit seinen Partnern verfolgt. Das Unternehmen bietet nicht nur Standardlösungen an, sondern ist auch in der Lage, maßgeschneiderte Produkte zu entwickeln, die den spezifischen Anwendungsfällen vor Ort entsprechen. Außerdem engagiert sich Haselmeier aktiv in der Forschung und Entwicklung neuer Technologien, die die Effizienz und Benutzerfreundlichkeit der Injektionssysteme weiter verbessern. Das Unternehmen ist außerdem Vorreiter in der Integration von digitalen Gesundheitslösungen in ihre Produkte, was die Patientenversorgung revolutioniert.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Haselmeier GmbH

Was macht Haselmeier GmbH?

Haselmeier GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Haselmeier GmbH ansässig?

Haselmeier GmbH hat seinen Sitz in Stuttgart. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Haselmeier GmbH tätig?

Haselmeier GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik