Neuro-Competence GmbH

Medizintechnik · Bautzen

Neuro-Competence GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Bautzen, Sachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Neuro-Competence GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Birkenhügel 5
02689 Bautzen

Profil der Neuro-Competence GmbH

Die Neuro-Competence GmbH wurde 2008 gegründet und entwickelt neurowissenschaftliche Diagnostik und therapeutische Lösungen für den klinischen und den ambulanten Bereich. Der Sitz liegt in Bautzen, Sachsen, im Segment der Medizintechnik. Der Standort in der Oberlausitz liegt nahe den internationalen Grenzen sowie der Hochschul- und Forschungslandschaft in Sachsen, was den Austausch von Wissen und Technologien erleichtert.

Leistungen und Produkte

Das Portfolio der Neuro-Competence GmbH umfasst neurophysiologische Diagnosesysteme, EEG-/ERP-Geräte sowie kognitive Therapiesoftware für neurologische und psychiatrische Praxen. Die Diagnosesysteme dienen der Analyse von Gehirnaktivitäten, die für Diagnosen und Therapiefortschritte herangezogen wird. Die EEG-/ERP-Geräte erfassen die elektrische Aktivität des Gehirns und kommen unter anderem bei der Diagnose von Epilepsie, Schlafstörungen und weiteren neurologischen Erkrankungen zum Einsatz.

Zum Angebot gehören außerdem Schulungen für medizinisches Fachpersonal. Sie vermitteln Ärzten und Therapeuten den Umgang mit den Diagnosesystemen und deren diagnostische und therapeutische Anwendung. Der klinische Support sorgt dafür, dass die eingesetzten Systeme betriebsbereit bleiben und Anwender bei technischen oder diagnostischen Fragen unterstützt werden.

Standort Bautzen / Sachsen

Bautzen ist die Kreisstadt des Landkreises Bautzen und ein kulturelles Zentrum der Oberlausitz. Die Stadt ist für ihre historische Altstadt sowie für ihre Rolle in Wissenschaft und Technik bekannt. Die Nähe zur Technischen Universität Dresden und zum Universitätsklinikum Dresden, beides Institutionen im Bereich der Neurowissenschaften, eröffnet Neuro-Competence Möglichkeiten zur Zusammenarbeit. Die Verbindung zu akademischen und klinischen Partnern unterstützt die Entwicklung neuer Technologien in der Region.

Mit ihrem regionalen Bezug ist die Neuro-Competence GmbH im Gesundheitssektor der Oberlausitz tätig. Über die Bereitstellung medizinischer Produkte und den Austausch mit medizinischen Fachkräften trägt das Unternehmen zur Gesundheitsversorgung in der Region bei. Zudem schafft Neuro-Competence Arbeitsplätze in Bautzen.

Die Neuro-Competence GmbH richtet ihre Produkte an den geltenden regulatorischen Bestimmungen aus, um deren Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten. Das Unternehmen arbeitet an Lösungen, die den Anforderungen der Europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) entsprechen. Dieser Fokus auf Compliance prägt die Arbeit von Neuro-Competence im Hinblick auf die Patientenversorgung.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Sachsen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Neuro-Competence GmbH

Was macht Neuro-Competence GmbH?

Neuro-Competence GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Bautzen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Neuro-Competence GmbH ansässig?

Neuro-Competence GmbH hat seinen Sitz in Bautzen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Neuro-Competence GmbH tätig?

Neuro-Competence GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik