Evangelisches Seniorenstift Gelsenkirchen

Pflegeheime · Gelsenkirchen

Das Evangelische Seniorenstift Gelsenkirchen ist eine evangelische Pflegeeinrichtung im Ruhrgebiet.

Evangelisches Seniorenstift Gelsenkirchen Adresse & Kontakt

Adresse

Husemannstraße 104
45879 Gelsenkirchen

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Evangelisches Seniorenstift Gelsenkirchen im Überblick

Das Evangelische Seniorenstift Gelsenkirchen ist eine diakonische Pflegeeinrichtung, die sich im Herzen des Ruhrgebiets befindet. Hier setzen wir uns für die Pflege und Begleitung von Senioren ein, die auf Unterstützung angewiesen sind. Fundiert auf den christlichen Werten der Nächstenliebe, Würde und Solidarität, streben wir danach, unseren Bewohnern nicht nur ein Dach über dem Kopf zu bieten, sondern auch ein Umfeld, in dem sie sich sicher und geborgen fühlen können. Bei uns steht nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige und seelische Gesundheit im Mittelpunkt. Unsere Einrichtung spielt eine wichtige Rolle in der regionalen Versorgungsstruktur und kooperiert eng mit lokalen Gesundheitsdiensten und Organisationen.

Pflege und Betreuungsangebote

Das Pflegeangebot im Evangelischen Seniorenstift umfasst vollstationäre Dauerpflege, Kurzzeitpflege sowie Tagespflege. In der familienähnlichen Atmosphäre unseres Hauses wird individuell auf die Bedürfnisse jedes Bewohners eingegangen. Unser qualifiziertes Pflegeteam ist darauf geschult, die Selbstständigkeit und Lebensqualität der Senioren durch aktivierende Maßnahmen zu fördern. Dazu gehören beispielsweise Mobilisationstrainings, Gedächtnistrainings und Handarbeiten. Darüber hinaus bieten wir ein breit angelegtes Betreuungsangebot, das sowohl Kunst- und Musiktherapie als auch spezielle Angebote für demenziell erkrankte Personen umfasst. Gelebte Gemeinschaft ist uns wichtig. Deshalb finden regelmäßig Feste und Veranstaltungen statt, zu denen auch Angehörige herzlich eingeladen sind.

Seelsorge spielt eine zentrale Rolle in unserer Seniorenpflege. Neben regelmäßigen Gottesdiensten und Andachten bieten wir Gespräche mit evangelischen Seelsorgern an, die den Bewohnern in schwierigen Lebenslagen zur Seite stehen. So wollen wir sicherstellen, dass jeder Bewohner die emotionale Unterstützung erhält, die er braucht.

Regulatorische Einordnung

Das Evangelische Seniorenstift Gelsenkirchen erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen des Sozialgesetzbuches (SGB XI), das die Rahmenbedingungen für die Pflegeversicherung und die Qualitätsstandards in der Altenpflege vorgibt. Unser Stift wird regelmäßig von unabhängigen Prüfinstitutionen evaluiert, um die hohe Qualität unserer Dienstleistungen sicherzustellen. Hierbei orientieren wir uns stets an den neuesten Erkenntnissen und Innovationen im Pflegebereich, um die bestmögliche Versorgung unserer Bewohner gewährleisten zu können.

Standort Gelsenkirchen / Ruhrgebiet

Gelsenkirchen, mit etwa 260.000 Einwohnern, ist eine Stadt im nördlichen Ruhrgebiet, die sich aktuell in einem dynamischen Strukturwandel befindet. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Region von einer Abhängigkeit von der Kohle- und Stahlindustrie hin zu einem Zentrum für erneuerbare Energien und moderne Dienstleistungen gewandelt. Das Evangelische Seniorenstift trägt durch seine Dienstleistungen zur sozialen Stabilität der Stadt bei, indem es gezielt auf die Bedürfnisse älterer Menschen eingeht.

Durch die geographische Lage im Ruhrgebiet sind wir gut vernetzt. Diese regionalen Besonderheiten erlauben uns, eine Vielzahl von Kooperationen mit anderen sozialen Einrichtungen, Fachärzten und Therapeuten einzugehen, was eine ganzheitliche Versorgung unserer Bewohner begünstigt. Zudem nutzen wir auch die Vielfalt an Freizeit- und Kulturangeboten in Gelsenkirchen, um unseren Bewohnern auch außerhalb des Heims Möglichkeiten zur Teilhabe zu bieten.

Für unsere Bewohner ist das Evangelische Seniorenstift mehr als nur ein Ort der Pflege; es ist ein Zuhause, in dem Lebensqualität und Lebensfreude großgeschrieben werden. Gemeinschaftliches Leben wird bei uns aktiv gefördert und als wesentlicher Bestandteil des täglichen Miteinanders angesehen.

Weitere Informationen: Pflegeheime in Niedersachsen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Evangelisches Seniorenstift Gelsenkirchen

Wo befindet sich Evangelisches Seniorenstift Gelsenkirchen?

Evangelisches Seniorenstift Gelsenkirchen befindet sich in der Husemannstraße 104, 45879 Gelsenkirchen, Niedersachsen. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.

Wie lautet die Telefonnummer von Evangelisches Seniorenstift Gelsenkirchen?

Evangelisches Seniorenstift Gelsenkirchen ist telefonisch unter +492091606000 erreichbar. Das Team beantwortet Anfragen zu freien Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen.

Was für Pflegeangebote gibt es bei Evangelisches Seniorenstift Gelsenkirchen?

Evangelisches Seniorenstift Gelsenkirchen ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Gelsenkirchen und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.

Welche Pflegegrade werden in Evangelisches Seniorenstift Gelsenkirchen betreut?

Stationäre Pflegeheime wie Evangelisches Seniorenstift Gelsenkirchen betreuen in der Regel Bewohnerinnen und Bewohner mit den Pflegegraden 1 bis 5. Je nach Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen festen Betrag der monatlichen Kosten.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad 1 bis 5 rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 15.400 dieser Einrichtungen mit über 900.000 Plätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Den Markt prägen einerseits gemeinnützige Träger wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK, andererseits private Betreiber wie Korian, Alloheim oder Vitanas. Geprüft werden die Häuser regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD), die Prüfberichte sind öffentlich; die Heimaufsicht liegt bei den Bundesländern. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen Pauschalbetrag, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst. Reicht das Einkommen nicht, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein. Im Verzeichnis: alle stationären Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Wer ein Heim sucht, achtet auf Lage, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, auf die Qualitätsberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und Spezialangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenlos und unabhängig. Im Verzeichnis sind alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer für die direkte Anfrage.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD) geprüft.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Wichtige Auswahlkriterien sind Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenfrei bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt einen Anteil. Den Rest, also Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE), zahlt der Pflegebedürftige selbst. Reichen Einkommen oder Vermögen nicht aus, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein.

Welche Pflegegrade gibt es?

Es gibt fünf Pflegegrade von 1 bis 5. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Eingestuft wird durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?

Der EEE ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner unabhängig vom Pflegegrad selbst tragen. Seit der Pflegereform 2022 mildert ein gestaffelter Zuschuss der Pflegeversicherung die Belastung: 15 Prozent im ersten Jahr, 30 Prozent im zweiten, 50 Prozent im dritten und 75 Prozent ab dem vierten Jahr. Das entlastet Langzeit-Bewohner deutlich. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten kommen zusätzlich on top.

Wann ist Kurzzeitpflege sinnvoll?

Kurzzeitpflege deckt eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr ab, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, in der Erholungsphase pflegender Angehöriger (Verhinderungspflege) oder bei akutem Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung zahlt nach § 42 SGB XI bis zu 1.774 Euro jährlich; nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege lässt sich teilweise anrechnen. Spezielle Kurzzeitpflegeplätze sind auf Sanoliste entsprechend gekennzeichnet.

Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?

Demenzpflege ist eine Spezialisierung der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Häuser mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche, milieutherapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungsangebote und Personal mit Demenz-Fortbildungen. Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhalten nach § 43c SGB XI einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept oft das wichtigste Kriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime