Gertrud-Bäumer-Haus
Das Pflegeheim Gertrud-Bäumer-Haus in Köln (Nordrhein-Westfalen) betreut ältere und pflegebedürftige Menschen. Die Einrichtung besteht seit über 150 Jahren und ist Teil einer größeren Trägerschaft. Sie bietet rund um die Uhr Pflege- und Betreuungsdienstleistungen an.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Das Haus bietet stationäre Pflege und Betreuung rund um die Uhr. Das Leistungsspektrum umfasst Grundpflege und medizinische Behandlungspflege sowie:
- Ergotherapie
- Gedächtnistraining
- Freizeitveranstaltungen wie Spieleabende und Musikevents
- Individuelle Betreuung durch geschultes Personal
Das Freizeitangebot unterstützt soziale Kontakte unter den Bewohnern und trägt zum körperlichen und geistigen Wohlbefinden bei.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme ist eine Einstufung in einen anerkannten Pflegegrad (1–5) erforderlich. Die Kosten setzen sich aus Pflegegrad, Betreuungsbedarf, Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten zusammen. Die Pflegeversicherung übernimmt einen Teil der Kosten je nach Pflegegrad. Der verbleibende Eigenanteil wird von Bewohnern oder Angehörigen getragen.
Das Haus unterstützt bei der Beantragung zusätzlicher Leistungen beim Sozialamt. Verschiedene Zuschüsse und Förderungen können die finanzielle Belastung verringern.
Standort und regionale Bedeutung
Das Gertrud-Bäumer-Haus befindet sich in der Pfarrer-te-Reh-Straße 1, 50999 Köln. Die Lage ermöglicht eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und regionale Netzwerke im Gesundheitswesen. Das Haus arbeitet mit umliegenden Kliniken, Fachärzten und anderen Gesundheitseinrichtungen zusammen.
In Köln hat die Altenpflege eine lange Tradition. Das Gertrud-Bäumer-Haus kooperiert mit verschiedenen sozialen Einrichtungen und Vereinen.
Besonderheiten des Gertrud-Bäumer-Hauses
Das Haus arbeitet mit aktuellen Pflegemethoden. Das Pflegepersonal nimmt regelmäßig an Schulungs- und Fortbildungsprogrammen teil und wird im Umgang mit Demenz geschult, da ein wachsender Anteil der Bewohner an kognitiven Einschränkungen leidet.
Das Haus bietet einen offenen und unterstützenden Rahmen für die Bewohner. Das Personal ist geschult, um auf individuelle Bedürfnisse einzugehen.
Kontakt und Aufnahme
Interessierte können sich direkt an das Gertrud-Bäumer-Haus wenden, um Fragen zu Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen zu klären. Das Team informiert über Verfügbarkeit und die angebotenen Pflegeformen.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Nordrhein-Westfalen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Gertrud-Bäumer-Haus
Wie lautet die Adresse von Gertrud-Bäumer-Haus?
Gertrud-Bäumer-Haus befindet sich in der Pfarrer-te-Reh-Straße 1, 50999 Köln, Nordrhein-Westfalen. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.
Wie erhalte ich Informationen zu freien Plätzen bei Gertrud-Bäumer-Haus?
Wenden Sie sich für aktuelle Informationen zu Pflegeplätzen und Kosten direkt an Gertrud-Bäumer-Haus in Köln. Die Kontaktdaten sind auf dieser Seite aufgeführt.
Was für Pflegeangebote gibt es bei Gertrud-Bäumer-Haus?
Als stationäres Pflegeheim in Köln bietet Gertrud-Bäumer-Haus typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Welche Pflegegrade werden in Gertrud-Bäumer-Haus betreut?
Für einen Einzug in Gertrud-Bäumer-Haus oder ein anderes Pflegeheim benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad. Die Beantragung erfolgt über Ihre Pflegekasse; der Medizinische Dienst führt anschließend eine Begutachtung durch.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
Pflegeheime in Ihrer Region finden
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.