Das Maria von Soden-Heim im Überblick
Das Maria von Soden-Heim ist ein etabliertes Pflegeheim in Bonn, Nordrhein-Westfalen, das seit seiner Gründung im Jahr 1993 einen wichtigen Platz in der regionalen Seniorenbetreuung einnimmt. Gegründet von einer engagierten Gruppe von Fachkräften und Angehörigen, die eine wohnliche und familiäre Umgebung für ältere Menschen schaffen wollten, setzt das Heim seit jeher auf individuelle Betreuung und die Erhaltung der Lebensqualität seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Durch eine Vielzahl an Angeboten und ein schlüssiges Versorgungskonzept hat sich das Maria von Soden-Heim zur ersten Anlaufstelle für ältere Menschen und deren Angehörige in der Region entwickelt.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Im Rahmen der vollstationären Pflege profitieren die Bewohnerinnen und Bewohner von einer umfassenden Versorgung durch ein multidisziplinäres Team aus qualifizierten Pflegekräften, Therapeuten und Sozialarbeitern. Neben Grundpflege und Behandlungspflege, die auf die individuellen Bedürfnisse jeden Einzelnen abgestimmt sind, legt das Maria von Soden-Heim besonderen Wert auf aktivierende Pflege. Dazu zählen Gedächtnisübungen, Ergotherapie und Freizeitgestaltung, die darauf abzielen, die Selbstständigkeit und Zufriedenheit der Senioren zu fördern. Regelmäßige kulturelle Veranstaltungen, wie Konzerte, Lesungen und gemeinsame Feiern, tragen dazu bei, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und ein lebendiges Miteinander zu schaffen.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme in das Maria von Soden-Heim ist ein anerkannter Pflegegrad (1–5) erforderlich. Die gesetzliche Pflegeversicherung kommt, abhängig vom festgestellten Pflegegrad, für einen Teil der Kosten auf. Jedoch müssen die Bewohner den verbliebenen Eigenanteil, der Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und den einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) umfasst, selbst oder durch Angehörige tragen. Das Team des Maria von Soden-Heim unterstützt die Familien dabei, alle notwendigen Anträge und Formulare vorzubereiten, um eventuell auch ergänzende Hilfe zur Pflege beim zuständigen Sozialamt zu beantragen. Damit wird sichergestellt, dass die finanzielle Belastung für die Angehörigen so gering wie möglich gehalten wird und sich die Familien auf das Wohl der Senioren konzentrieren können.
Standort und Erreichbarkeit
Das Maria von Soden-Heim befindet sich im Venusbergweg 17b in Bonn, eine zentrale Lage in Nordrhein-Westfalen, die sowohl für Bewohner als auch für Besucher günstig ist. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist gut, sodass Angehörige und Freunde bequem zu den Besuchszeiten anreisen können. Die ruhige Umgebung des Heims im malerischen Stadtteil Venusberg bietet nicht nur eine erholsame Atmosphäre, sondern auch ausreichend Möglichkeiten für Spaziergänge in der Natur. Das Engagement des Heims in der Region zeigt sich zudem auch in der Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen, die gemeinsame Projekte für die Lebensqualität der älteren Generation anstreben.
Kontakt und Aufnahme
Potentielle Interessierte können das Maria von Soden-Heim direkt kontaktieren, um eine persönliche Beratung zu erhalten. Das Team steht Ihnen bei Fragen zu freien Pflegeplätzen, Pflegegraden sowie dem Aufnahmeverfahren zur Verfügung. Außerdem werden in regelmäßigen Abständen Informationsveranstaltungen angeboten, die es den Angehörigen ermöglichen, mehr über die Dienstleistungen und Angebote des Heims zu erfahren. So können sich Interessierte ein Bild von der offenen, herzlichen Atmosphäre machen, die das Maria von Soden-Heim auszeichnet, und alle Fragen im direkten Austausch klären.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Nordrhein-Westfalen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Maria von Soden-Heim
Wie lautet die Adresse von Maria von Soden-Heim?
Maria von Soden-Heim befindet sich in der Venusbergweg 17b, 53115 Bonn, Nordrhein-Westfalen. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.
Wie lautet die Telefonnummer von Maria von Soden-Heim?
Maria von Soden-Heim ist telefonisch unter +492282690161 erreichbar. Das Team beantwortet Anfragen zu freien Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen.
Welche Pflegeleistungen bietet Maria von Soden-Heim an?
Als stationäres Pflegeheim in Bonn bietet Maria von Soden-Heim typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Ab welchem Pflegegrad kann man in Maria von Soden-Heim einziehen?
Für die Aufnahme in Maria von Soden-Heim oder andere stationäre Pflegeheime ist in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) erforderlich. Den Pflegegrad beantragen Sie bei Ihrer Pflegekasse; die Einstufung nimmt der Medizinische Dienst (MD) vor.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
Pflegeheime in Ihrer Region finden
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.