Das Lotte-Lemke-Haus im Überblick
Das Lotte-Lemke-Haus in Bonn ist eine hochangesehene stationäre Pflegeeinrichtung in Nordrhein-Westfalen. Der Name „Lotte Lemke“ steht für eine lange Tradition der Pflege und des Engagements für ältere Menschen. Mit einem klaren Fokus auf Individualität, Würde und Fachlichkeit bietet das Haus ein Wohnumfeld, das den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner gerecht wird. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Schaffung von Wohnbereichen, die sowohl Sicherheit als auch Geborgenheit vermitteln. Über 20 Jahre Erfahrung in der Altenpflege zeichnen das Lotte-Lemke-Haus aus.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Das Lotte-Lemke-Haus bietet eine Vielzahl an Pflegeleistungen. Die vollstationäre Pflege umfasst neben der Grundpflege und Behandlungspflege auch spezielle Angebote wie:
- Aktivierende Pflege: Hierbei wird darauf geachtet, die Selbstständigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner zu fördern.
- Gedächtnisübungen: Diese gewähren kognitive Anreize und tragen zur geistigen Fitness bei.
- Kulturelle Veranstaltungen: Von Musikevents bis hin zu Kunstprojekten wird ein breites Spektrum an kulturellen Aktivitäten angeboten, um die sozialen Kontakte der Bewohner zu stärken.
- Palliative Pflege: Im Rahmen der spezialisierten palliativmedizinischen Betreuung werden die Bedürfnisse von unheilbar kranken Menschen respektiert und bestmöglich unterstützt.
Ein interdisziplinäres Team aus Pflegekräften, Therapeuten und Ehrenamtlichen sorgt dafür, dass die individuellen Bedürfnisse jedes Einzelnen berücksichtigt werden. Durch regelmäßige Schulungen und Fortbildungen bleibt das Team stets auf dem neuesten Stand der Pflegewissenschaft.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme in das Lotte-Lemke-Haus ist in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) notwendig. Die gesetzliche Pflegeversicherung kommt in unterschiedlichem Maße für die Kosten der stationären Pflege auf. Der verbleibende Eigenanteil setzt sich aus verschiedenen Kostenpunkten zusammen, die transparent aufgeschlüsselt werden. Dies umfasst:
- Unterkunftskosten
- Verpflegungskosten
- Investitionskosten
- Einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)
Für Bewohner mit geringem Einkommen gibt es die Möglichkeit, ergänzende Hilfe zur Pflege beim zuständigen Sozialamt zu beantragen. Das Lotte-Lemke-Haus unterstützt hierbei und klärt die Bewohner und deren Angehörige über alle finanziellen Optionen auf.
Standort und regionale Bedeutung
Das Lotte-Lemke-Haus liegt zentral in Bonn, Liegnitzer Straße 14, 53119. Die Lage ermöglicht eine nahtlose Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel sowie die Nähe zu wichtigen Einrichtungen wie Ärzten, Apotheken und Einkaufsmöglichkeiten. Das Haus spielt eine bedeutende Rolle in der Region, da es nicht nur älteren Menschen eine Heimat bietet, sondern auch mit lokalen Partnern zusammenarbeitet, um gesellschaftliche Projekte zu fördern. Durch Kooperationen mit Schulen und Gemeinden wird das Bewusstsein für die Belange älterer Menschen gestärkt und intergenerative Begegnungen gefördert.
Kontakt und Aufnahme
Für eine gezielte Beratung zu freien Pflegeplätzen, Informationen zu Pflegegraden und dem Aufnahmeverfahren ist das Lotte-Lemke-Haus jederzeit erreichbar. Persönliche Gespräche werden organisiert, um die individuelle Situation der Interessierten sowie der Angehörigen zu klären. Das geschulte Team ist stets darauf fokussiert, den Übergang in das Pflegeheim so reibungslos wie möglich zu gestalten.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Nordrhein-Westfalen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Lotte-Lemke-Haus
Wie lautet die Adresse von Lotte-Lemke-Haus?
Lotte-Lemke-Haus hat seinen Standort in Liegnitzer Straße 14, 53119 Bonn, Nordrhein-Westfalen.
Wie kann ich Lotte-Lemke-Haus telefonisch erreichen?
Die Telefonnummer von Lotte-Lemke-Haus lautet +492012787819. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.
Was für Pflegeangebote gibt es bei Lotte-Lemke-Haus?
Als stationäres Pflegeheim in Bonn bietet Lotte-Lemke-Haus typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.
Ab welchem Pflegegrad kann man in Lotte-Lemke-Haus einziehen?
Stationäre Pflegeheime wie Lotte-Lemke-Haus betreuen in der Regel Bewohnerinnen und Bewohner mit den Pflegegraden 1 bis 5. Je nach Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen festen Betrag der monatlichen Kosten.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
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Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.