Marie-Schmalenbach-Haus

Pflegeheime · Herford

Das Marie-Schmalenbach-Haus in Herford gehört zu den stationären Pflegeeinrichtungen in Niedersachsen.

Marie-Schmalenbach-Haus Adresse & Kontakt

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Das Marie-Schmalenbach-Haus im Überblick

Das Marie-Schmalenbach-Haus in Herford ist eine angesehene stationäre Pflegeeinrichtung in Niedersachsen. Die Einrichtung wurde gegründet, um älteren Menschen, die Unterstützung im Alltag benötigen, ein sicheres und liebevolles Zuhause zu bieten. Mit einem klaren Fokus auf die Würde und Individualität der Bewohnerinnen und Bewohner wird hier ein respektvoller Umgang gepflegt. Das Team setzt sich aus qualifizierten Fachkräften zusammen, darunter examinierte Altenpfleger, Pflegehilfskräfte und Therapeutinnen, die gemeinsam an einer ganzheitlichen Pflege arbeiten.

Pflegeleistungen und Betreuungsangebot

Rund um die Uhr steht ein erfahrenes Team bereit, um den Bewohnerinnen und Bewohnern umfassende Pflege und Betreuung zu bieten. Die Leistungen im Marie-Schmalenbach-Haus umfassen:

  • Grundpflege: Unterstützung bei der Körperpflege, Mobilisation und Nahrungsaufnahme.
  • Medizinische Behandlungspflege: Durchführung ärztlicher Anordnungen, Medikamentenmanagement und Wundversorgung.
  • Soziale Betreuung: Individuelle Gespräche und Beziehungsaufbau, um die psychische Gesundheit zu fördern.
  • Beschäftigungstherapie: Kreative und aktivierende Angebote, die den Alltag der Bewohner bereichern.
  • Veranstaltungsprogramm: Regelmäßige Aktivitäten wie Spiele, Bewegung und Ausflüge, die Gemeinschaft fördern.

Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit, auf die speziellen Bedürfnisse der Bewohner einzugehen, wie etwa demenzieller Erkrankungen. Hier wird ein individuelles Konzept entwickelt, das die Selbstständigkeit fördert und das Wohlbefinden steigert.

Pflegegrad und Kostenübernahme

Der Zugang zum Marie-Schmalenbach-Haus erfolgt in der Regel über die Feststellung eines Pflegegrades (1–5), der durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) ermittelt wird. Abhängig vom festgestellten Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen festgelegten Kostenanteil, der jedoch nicht alle Ausgaben abdeckt. Der verbleibende Eigenanteil, der Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten sowie den einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) umfasst, muss von den Bewohnern oder deren Angehörigen getragen werden. Für finanzielle Unterstützung kann gegebenenfalls Hilfe zur Pflege beim zuständigen Sozialamt beantragt werden.

Standort und regionale Bedeutung

Das Marie-Schmalenbach-Haus befindet sich zentral in Herford, ganz in der Nähe von Einkaufsmöglichkeiten, öffentlichen Verkehrsmitteln und Erholungsanlagen. Die genaue Adresse lautet Graf-Kanitz-Straße 5, 32049 Herford, Niedersachsen. Diese Lage spielt eine entscheidende Rolle für die Integration der Bewohnerinnen und Bewohner in die Gemeinschaft und ermöglicht regelmäßige Besuche und Spaziergänge in der Umgebung. Die regionale Bedeutung des Hauses zeigt sich auch in der Zusammenarbeit mit lokalen Ärzten, Therapeuten und Dienstleistern, was den Bewohnern zusätzliche Unterstützung und Qualität in der Pflege bietet.

Besonderheiten der Einrichtung

Ein entscheidendes Merkmal des Marie-Schmalenbach-Hauses ist das Engagement für eine respektvolle und herzliche Umgebung. Das Team fördert aktiv die Beziehungen zwischen den Bewohnern sowie zu deren Angehörigen und legt großen Wert auf offene Kommunikation. Zudem finden regelmäßige Fortbildungen für die Mitarbeitenden statt, um sicherzustellen, dass die Pflege stets aktuellen Standards entspricht und individuelle Ansprüche bestmöglich berücksichtigt werden.

Die Einrichtung bietet auch spezielle Programme für Demenzkranke an. Hier werden erprobte Ansätze genutzt, um den Betroffenen ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Dabei wird ein hohes Maß an Empathie und Geduld an den Tag gelegt, um den Alltag so angenehm wie möglich zu gestalten.

Kontakt und Aufnahme

Für weitere Informationen über die Verfügbarkeit von Pflegeplätzen und das umfassende Leistungsangebot können Interessierte das Marie-Schmalenbach-Haus direkt kontaktieren. Das Team ist unter der Telefonnummer +49 5221 7631 250 erreichbar. Ein persönlicher Besuch vor der Aufnahme ist empfehlenswert, um einen Eindruck von der Einrichtung und den Angeboten zu gewinnen und Fragen zu klären.

Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Niedersachsen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Marie-Schmalenbach-Haus

Welche Adresse hat Marie-Schmalenbach-Haus?

Marie-Schmalenbach-Haus befindet sich in der Graf-Kanitz-Straße 5, 32049 Herford, Niedersachsen. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.

Wie lautet die Telefonnummer von Marie-Schmalenbach-Haus?

Sie erreichen Marie-Schmalenbach-Haus unter der Rufnummer +49 5221 7631 250. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.

Welche Pflegeleistungen bietet Marie-Schmalenbach-Haus an?

Als stationäres Pflegeheim in Herford bietet Marie-Schmalenbach-Haus typischerweise Leistungen der vollstationären Pflege an. Dazu gehören Grundpflege, Behandlungspflege, Betreuungsangebote und soziale Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Welche Pflegegrade werden in Marie-Schmalenbach-Haus betreut?

Stationäre Pflegeheime wie Marie-Schmalenbach-Haus betreuen in der Regel Bewohnerinnen und Bewohner mit den Pflegegraden 1 bis 5. Je nach Pflegegrad übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen festen Betrag der monatlichen Kosten.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.

Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?

In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.

Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?

Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.

Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?

Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime