Stiftung St. Ludgeri Essen
Die Stiftung St. Ludgeri ist eine kirchliche Stiftungseinrichtung in Essen, Nordrhein-Westfalen. Benannt nach dem Heiligen Ludgerus, dem ersten Bischof von Münster und Apostel der Sachsen und Friesen, arbeitet die Stiftung auf Basis eines christlich-sozialen Ansatzes. Sie ist im regionalen Gesundheits- und Sozialwesen des Ruhrgebiets verankert.
Pflege und Betreuungsangebote
Die Stiftung St. Ludgeri hält vollstationäre Pflege und Betreuungsleistungen für ältere Menschen bereit, die auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt sind. Neben der Grundpflege umfasst das Leistungsspektrum auch spezialisierte Angebote wie demenzieller Pflege, palliative Betreuung und gerontopsychiatrische Dienstleistungen. Das Pflegepersonal verfügt über Fachqualifikationen. Die kirchlich-stiftungsrechtliche Trägerschaft ermöglicht eine langfristige, werteorientierte Pflege, die ohne den Druck von kurzfristigen Renditen betrieben wird. Das interdisziplinäre Team arbeitet eng mit Ärzten, Therapeuten und sozialen Institutionen zusammen, um die Versorgung der Bewohner sicherzustellen.
Den Bewohnern stehen verschiedene Aktivitäten zur Verfügung. Kulturelle Angebote wie Besuche im nahegelegenen Folkwang-Museum und Ausflüge zur Villa Hügel ermöglichen soziale Interaktion und tragen zur Lebensqualität der Senioren bei.
Standort Essen / Niedersachsen
Essen ist die fünftgrößte Stadt Deutschlands und ein Zentrum im Ruhrgebiet mit einer reichen Geschichte und einer lebendigen Kulturszene. Als Kulturhauptstadt Europas 2010 hat sich Essen zu einem Ort für Kunst und Kreativität entwickelt. Die Stadt ist an wichtige Autobahnen wie A1, A2, A40, A42 und A52 sowie an den Hauptbahnhof Essen angebunden. Diese Erreichbarkeit unterstützt die Anreise von Angehörigen und bietet den Bewohnern Zugang zum urbanen Leben und zu Veranstaltungen.
Regulatorische Einordnung
Die Stiftung St. Ludgeri unterliegt den Vorschriften des Sozialgesetzbuches sowie den Rahmenbedingungen der Altenpflege. Ihre Tätigkeit wird regelmäßig durch die Heimaufsicht überprüft. Die Einhaltung von Qualitätsstandards, die Fortbildung der Mitarbeiter und die Zufriedenheit der Bewohner gehören zur betrieblichen Ausrichtung. Die gemeinnützige Struktur bildet die Grundlage für eine verantwortungsvolle Betriebsführung.
Regionale Bedeutung und Besonderheiten
Im Kontext der Altenpflege im Ruhrgebiet ist die Stiftung St. Ludgeri ein Anlaufpunkt für ältere Menschen, an dem Wohn- und Lebensgemeinschaft gefördert werden. Die Stiftung ist mit lokalen Initiativen vernetzt und ermöglicht den Pflegegästen, Teil der Gemeinschaft zu bleiben. Dies wird durch regelmäßige Veranstaltungen, wie beispielsweise Themennachmittage oder Konzerte, gefördert. Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung in sozialen Projekten, die sich mit aktuellen Herausforderungen in der Altenpflege auseinandersetzen.
Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Nordrhein-Westfalen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Stiftung St.Ludgeri
Wie lautet die Adresse von Stiftung St.Ludgeri?
Stiftung St.Ludgeri befindet sich in der Brückstraße 87,89, 45239 Essen, Niedersachsen. Bei Besuchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung.
Wie lautet die Telefonnummer von Stiftung St.Ludgeri?
Sie erreichen Stiftung St.Ludgeri unter der Rufnummer +4920184970. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.
Was für Pflegeangebote gibt es bei Stiftung St.Ludgeri?
Stiftung St.Ludgeri bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Essen vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Welcher Pflegegrad wird für Stiftung St.Ludgeri benötigt?
Für die Aufnahme in Stiftung St.Ludgeri oder andere stationäre Pflegeheime ist in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) erforderlich. Den Pflegegrad beantragen Sie bei Ihrer Pflegekasse; die Einstufung nimmt der Medizinische Dienst (MD) vor.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
Pflegeheime in Ihrer Region finden
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.