Schürmannhof Adresse & Kontakt
Schürmannhof Essen im Überblick
Der Schürmannhof ist eine Pflegeeinrichtung in Essen, der fünftgrößten Stadt Deutschlands und wirtschaftliches Zentrum des Ruhrgebiets. Die Einrichtung verfolgt das Konzept eines Hofes, was das Bild eines überschaubaren, gemeinschaftlichen Wohnplatzes betont – ein Ort, an dem soziale Teilhabe und Gemeinschaft gelebt werden. Seniorinnen und Senioren aus Essen haben hier die Möglichkeit, eine stationäre Pflege in einem komfortablen und familiären Ambiente zu genießen. Mit einer Kapazität von etwa 80 Bewohnerinnen und Bewohnern bietet der Schürmannhof eine individuelle Pflege, die auf die Bedürfnisse der Senioren zugeschnitten ist.
Pflege und Betreuungsangebote
Der Schürmannhof bietet sowohl vollstationäre Dauerpflege als auch Kurzzeitpflege. In der vollstationären Pflege werden individuelle Betreuung und medizinische Versorgung nahtlos verbunden, sodass sich jeder Bewohner in einer vertrauensvollen Umgebung wohlfühlen kann. Die Kurzzeitpflege ist besonders für pflegende Angehörige wichtig, die für eine bestimmte Zeit Entlastung benötigen. Das Konzept des Hofs als sozialem Mittelpunkt spiegelt sich im Betreuungsalltag wider. Gemeinschaftliche Aktivitäten wie Gedächtnistraining, Basteln, gemeinsames Musizieren und Ausflüge stehen im Vordergrund. Zudem finden regelmäßige Veranstaltungen wie Feste und kulturelle Events statt, die die Kommunikation unter den Bewohnern und mit den Angehörigen fördern.
Das Pflegeteam arbeitet nach aktivierenden Grundsätzen, die darauf abzielen, die Selbstständigkeit der Bewohner zu unterstützen und zu fördern. Durch individuelle Pflegepläne werden die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse der Senioren berücksichtigt. Den Bewohnern wird eine Vielzahl an Unterstützungsangeboten bereitgestellt, einschließlich physiotherapeutischer Maßnahmen und Ergotherapie, um ihre Bewegungsfreiheit und Lebensqualität zu erhöhen.
Regulatorische Einordnung
Der Schürmannhof unterliegt den strengen Vorschriften des Sozialgesetzbuches, insbesondere dem SGB XI, das die Rahmenbedingungen für die Pflegeversicherung regelt. Die Einrichtung ist regelmäßig von den zuständigen Behörden, wie dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, überprüft und zertifiziert. Dies garantiert, dass die Qualität der Pflege den hohen Standards entspricht, die für die Zulassung und den Betrieb von Pflegeeinrichtungen in Deutschland erforderlich sind. Eine transparente Dokumentation der Pflege- und Betreuungsmaßnahmen sorgt zudem für Nachvollziehbarkeit und Qualitätssicherung.
Standort Essen / Ruhrgebiet
Essen hat sich im Laufe der Jahre vom Kohle- und Stahlstandort zu einer lebendigen Dienstleistungs- und Kulturstadt gewandelt. Die Stadt bietet eine hervorragende medizinische Infrastruktur, die unter anderem das renommierte Universitätsklinikum Essen umfasst. Diese Nähe zu erstklassigen medizinischen Einrichtungen ist ein großer Vorteil für die Bewohner des Schürmannhofs, da sie im Bedarfsfall schnellstens die notwendige medizinische Versorgung erhalten können. Darüber hinaus ist der Schürmannhof Teil eines umfassenden Pflegenetzwerks in der Region, das den Austausch und die Zusammenarbeit mit weiteren Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten fördert.
Essen verfügt über eine Vielzahl von kulturellen und sozialen Angeboten, die das Leben der Bewohner bereichern können. Der Schürmannhof ist strategisch günstig gelegen, sodass die Bewohner regelmäßig an kulturellen Veranstaltungen und Ausflügen teilnehmen können, die das Gemeinschaftsgefühl und die soziale Teilhabe stärken. Die zentrale Lage ermöglicht auch leichtere Besuche der Angehörigen, die ein wichtiger Bestandteil des Lebens unserer Senioren sind.
Weitere Informationen: Pflegeheime in Niedersachsen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Schürmannhof
Wo befindet sich Schürmannhof?
Schürmannhof hat seinen Standort in Kaninenberghöhe 15, 45136 Essen, Niedersachsen.
Unter welcher Telefonnummer ist Schürmannhof erreichbar?
Sie erreichen Schürmannhof unter der Rufnummer 0201 1022754. Das Pflegepersonal informiert Sie gerne über das Leistungsangebot und freie Kapazitäten.
Welche Pflegeleistungen bietet Schürmannhof an?
Schürmannhof bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Essen vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Wie hoch sind die Kosten für Schürmannhof?
Die monatlichen Kosten in Schürmannhof bestehen aus dem gesetzlichen Eigenanteil und dem von der Pflegekasse übernommenen Anteil. Dazu kommen Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Investitionsmaßnahmen. Detaillierte Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
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Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad 1 bis 5 rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 15.400 dieser Einrichtungen mit über 900.000 Plätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Den Markt prägen einerseits gemeinnützige Träger wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK, andererseits private Betreiber wie Korian, Alloheim oder Vitanas. Geprüft werden die Häuser regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD), die Prüfberichte sind öffentlich; die Heimaufsicht liegt bei den Bundesländern. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen Pauschalbetrag, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst. Reicht das Einkommen nicht, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein. Im Verzeichnis: alle stationären Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.
Kosten, Pflegegrade und Finanzierung
Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.
Das richtige Pflegeheim finden
Wer ein Heim sucht, achtet auf Lage, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, auf die Qualitätsberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und Spezialangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenlos und unabhängig. Im Verzeichnis sind alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer für die direkte Anfrage.
Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen
Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, korrekt vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig vom Medizinischen Dienst (MD) geprüft.
Wie finde ich das richtige Pflegeheim?
Wichtige Auswahlkriterien sind Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze. Pflegestützpunkte der Länder beraten kostenfrei bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert, mit Adresse und Telefonnummer.
Wer bezahlt das Pflegeheim?
Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt einen Anteil. Den Rest, also Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE), zahlt der Pflegebedürftige selbst. Reichen Einkommen oder Vermögen nicht aus, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein.
Welche Pflegegrade gibt es?
Es gibt fünf Pflegegrade von 1 bis 5. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Eingestuft wird durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der EEE ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner unabhängig vom Pflegegrad selbst tragen. Seit der Pflegereform 2022 mildert ein gestaffelter Zuschuss der Pflegeversicherung die Belastung: 15 Prozent im ersten Jahr, 30 Prozent im zweiten, 50 Prozent im dritten und 75 Prozent ab dem vierten Jahr. Das entlastet Langzeit-Bewohner deutlich. Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten kommen zusätzlich on top.
Wann ist Kurzzeitpflege sinnvoll?
Kurzzeitpflege deckt eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr ab, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, in der Erholungsphase pflegender Angehöriger (Verhinderungspflege) oder bei akutem Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung zahlt nach § 42 SGB XI bis zu 1.774 Euro jährlich; nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege lässt sich teilweise anrechnen. Spezielle Kurzzeitpflegeplätze sind auf Sanoliste entsprechend gekennzeichnet.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Demenzpflege ist eine Spezialisierung der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Häuser mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche, milieutherapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungsangebote und Personal mit Demenz-Fortbildungen. Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz erhalten nach § 43c SGB XI einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept oft das wichtigste Kriterium.