Emra-Med Arzneimittel GmbH

Pharmagrosshandel · Trittau

Emra-Med Arzneimittel GmbH ist einer der europäischen Marktführer für Re- und Parallelimporte von Arzneimitteln mit Sitz in Trittau. Das Unternehmen beliefert Apotheken mit rund 2.100 Originalpräparaten zu reduzierten Preisen.

Emra-Med Arzneimittel GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Otto-Hahn-Straße 11
22946 Trittau

Emra-Med Arzneimittel GmbH im Überblick

Emra-Med Arzneimittel GmbH ist ein pharmazeutischer Parallelimporteur mit Sitz in Trittau bei Hamburg, Schleswig-Holstein. Das Unternehmen wurde im Jahr 2008 gegründet und hat sich seither auf den Import und die Vermarktung von EU-zugelassenen Arzneimitteln spezialisiert. Ziel ist es, deutsche Apotheken mit Arzneimitteln zu versorgen, die in anderen europäischen Ländern zu günstigeren Preisen erhältlich sind. Dabei wird Wert auf die Qualität und Sicherheit der Produkte gelegt, sodass alle importierten Arzneimittel den strengen deutschen Anforderungen entsprechen.

Leistungen und Produkte

Emra-Med bietet eine Vielzahl von Parallelimport-Arzneimitteln an, die über verschiedene therapeutische Indikationen verteilt sind. Das Portfolio reicht von Schmerz- und Fiebermitteln bis hin zu verschreibungspflichtigen Medikamenten für chronische Erkrankungen. Zu den angebotenen Produkten gehören Originalpräparate namhafter Pharmakonzerne, die als Parallelimporte nicht nur kostengünstiger, sondern auch schnell verfügbar sind. Alle Arzneimittel sind vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen und erfüllen die strengen Richtlinien für Kennzeichnung und Verpackung in Deutschland.

Besonders hervorzuheben ist, dass Emra-Med nicht nur den Verkauf von Arzneimitteln übernimmt, sondern auch einen umfassenden Service in Bezug auf die Logistik und den Vertrieb bietet. Hierzu zählen die schnelle Abwicklung von Bestellungen sowie die Bereitstellung von notwendigen Dokumentationen und Informationen für Apotheken.

Standort Trittau / Schleswig-Holstein

Trittau, eine Gemeinde im Kreis Stormarn, liegt in unmittelbarer Nähe zur Hansestadt Hamburg. Diese strategisch günstige Lage fördert nicht nur die logistische Effizienz, sondern verbindet auch Emra-Med mit einem der wichtigsten Zentren für Pharmaparlimport in Deutschland. Die Region profitiert von einer gut ausgebauten Verkehrsinfrastruktur, die den schnellen Transport der Arzneimittel zu den Apotheken ermöglicht. Die Nähe zu anderen Pharmaunternehmen und Institutionen in Hamburg bietet ebenfalls wertvolle Kooperationsmöglichkeiten.

Zusätzlich trägt Emra-Med zur regionalen Wirtschaft bei, indem es Arbeitsplätze schafft und die lokale Infrastruktur stärkt. Mit einem engagierten Team von Fachleuten aus der Pharmazie und der Logistik setzt sich das Unternehmen für die Belange der Apotheken und damit für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ein.

Regulatorische Einordnung und Bedeutung

Als pharmazeutischer Parallelimporteur unterliegt Emra-Med strengen regulatorischen Vorgaben, um die Sicherheit und Wirksamkeit der Arzneimittel zu gewährleisten. Jedes importierte Arzneimittel muss eine Zulassung durch das BfArM erhalten, was bedeutet, dass es aus einem anderen EU-Land zu einem günstigeren Preis bezogen, jedoch auf deutsches Recht hin geprüft werden muss. Diese Regularien garantieren, dass deutsche Apotheken nur Arzneimittel anbieten, die den höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Der Parallelimport trägt maßgeblich zur Preisstabilität im deutschen Gesundheitsmarkt bei und ermöglicht es den Apotheken, ihren Kunden kostengünstige Alternativen anzubieten.

Daher stellt Emra-Med nicht nur einen wichtigen Akteur im Pharmagrosshandel dar, sondern spielt auch eine wesentliche Rolle in der Sicherstellung einer flächendeckenden, gesundheitlichen Versorgung. Durch den Zugang zu preiswerten Arzneimitteln kann Emra-Med dazu beitragen, die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland langfristig zu fördern.

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Häufige Fragen zu Emra-Med Arzneimittel GmbH

Worauf ist Emra-Med Arzneimittel GmbH spezialisiert?

Emra-Med ist auf Re- und Parallelimporte von Arzneimitteln spezialisiert und gilt europaweit als einer der Marktführer in diesem Bereich. Das Unternehmen bietet Apotheken Originalmedikamente zu reduzierten Preisen an.

Wie viele Artikel hat Emra-Med im Sortiment?

Emra-Med bietet rund 2.100 Artikel an, darunter verschreibungspflichtige Arzneimittel, OTC-Produkte, Generika, BTM und Medizinprodukte.

Wo befindet sich der Sitz von Emra-Med?

Emra-Med Arzneimittel GmbH hat seinen Sitz in der Otto-Hahn-Straße 11, Trittau, Schleswig-Holstein.

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Über Pharmagrosshandel

Der Pharmagrosshandel verbindet Hersteller mit Apotheken und Krankenhäusern. In Deutschland ist die Tätigkeit nach § 52a AMG erlaubnispflichtig. Wer eine Großhandelserlaubnis bekommen will, muss die EU-Leitlinien für Gute Vertriebspraxis (GDP) erfüllen: temperaturkontrollierte Lagerung, lückenlose Rückverfolgbarkeit, qualifiziertes Personal. Die flächendeckende Versorgung der 18.000 Apotheken und Tausender Krankenhäuser sichern rund 15 Vollsortimenter, darunter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare. Über 100 Spezialgroßhändler decken Nischen ab: Importarzneimittel, Betäubungsmittel, Kühlkette, Biologika. Im Verzeichnis: alle Pharmagroßhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, Kontaktdaten und Spezialisierung für die zielgenaue Lieferantensuche.

Der pharmazeutische Großhandel in Deutschland

Der pharmazeutische Großhandel (Pharmagrosshandel) ist das zentrale Bindeglied der Arzneimittelversorgungskette in Deutschland. Rund 15 Vollsortimenter und über 100 spezialisierte Großhändler beliefern täglich mehr als 18.000 Apotheken, Krankenhäuser, Ärzte und andere zugelassene Abnehmer. Der Vollsortimenter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix Pharmahandel und Alliance Healthcare gehören zu den größten Akteuren. Der gesamte pharmazeutische Großhandel in Deutschland ist erlaubnispflichtig nach § 52a AMG und muss die EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP) einhalten, die u. a. temperaturkontrollierte Lagerung, Rückverfolgbarkeit und Qualitätssysteme vorschreiben.

Anforderungen und Zulassung nach § 52a AMG und GDP

Ein pharmazeutischer Großhändler in Deutschland benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, die von der zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörde des jeweiligen Bundeslandes erteilt wird. Voraussetzungen sind geeignete und GDP-konforme Lagerräume (inkl. Kühlkette für temperaturempfindliche Produkte), ein verantwortlicher Leiter mit pharmazeutischer Qualifikation sowie ein dokumentiertes Qualitätssystem. Spezialgroßhändler für Betäubungsmittel, Importarzneimittel oder Kühlkettenprodukte benötigen zusätzliche Genehmigungen. Regelmäßige GDP-Inspektionen sichern die Einhaltung aller Anforderungen.

Pharmagroßhändler für Ihre Beschaffung

Apotheken, Krankenhausapotheken und Arztpraxen finden hier alle in Deutschland zugelassenen Pharmagroßhändler nach § 52a AMG. Spezialgroßhändler für Importarzneimittel, Biologika, Kühlkettenprodukte oder Betäubungsmittel sind separat ausgewiesen. Direkter Kontakt für Anfrage, Belieferungsabkommen oder Notfallbeschaffung in jedem Eintrag.

Sicherheit der Arzneimittellieferkette und Fälschungsschutz

Die Integrität der Arzneimittellieferkette ist eine zentrale Aufgabe des pharmazeutischen Großhandels. Seit Februar 2019 ist in der EU die Arzneimittel-Fälschungsschutzrichtlinie (FMD, Falsified Medicines Directive) vollständig in Kraft: Jede verschreibungspflichtige Arzneimittelpackung trägt einen individuellen 2D-Datamatrix-Code, der beim Großhändler und beim Endabnehmer gescannt und in der nationalen Verifizierungsdatenbank (in Deutschland: securPharm) verifiziert wird. Temperaturkritische Produkte, Biologika, Insuline, Impfstoffe, erfordern durchgängige Kühlkette (2–8 °C oder tiefgekühlt), die der Großhandel mit validierten Kühllagern, Kühltransporten und Temperaturmonitoring sicherstellt. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) mit strengen Dokumentationspflichten. Rückrufmanagement und Chargenrückverfolgung nach GDP-Leitlinien sind obligatorisch. Sanoliste weist ausgewiesene Spezialgroßhändler für Kühlkette, Betäubungsmittel und Importarzneimittel gesondert aus.

Was macht ein Pharmagrosshandel?

Der Pharmagrosshandel beschafft, lagert und verteilt Arzneimittel an Apotheken, Krankenhäuser und andere zugelassene Abnehmer. Die Tätigkeit ist in Deutschland nach § 52a AMG erlaubnispflichtig.

Welche Erlaubnis braucht ein pharmazeutischer Großhandel?

Vorgeschrieben ist die Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG. Voraussetzungen sind unter anderem geeignete Betriebsräume, ein verantwortlicher Leiter mit entsprechender Qualifikation und die Einhaltung der EU-Leitlinien für Gute Vertriebspraxis (GDP).

Wie finde ich einen zugelassenen Pharmagroßhändler?

Zugelassene Großhändler sind bei der Arzneimittelüberwachungsbehörde ihres Bundeslandes registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle Großhändler mit Erlaubnis nach § 52a AMG, inklusive Spezialisierungen wie Kühlkettenprodukte, Betäubungsmittel oder Importarzneimittel.

Vollsortimenter oder Spezialgroßhändler?

Vollsortimenter führen das komplette Sortiment der am deutschen Markt erhältlichen Arzneimittel und beliefern Apotheken in der Regel innerhalb von zwei bis vier Stunden, auch nachts. Bundesweit aktive Vollsortimenter sind NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare. Spezialgroßhändler konzentrieren sich auf Segmente: Importarzneimittel (Parallelimporte), Kühlkettenprodukte (Biologika, Impfstoffe), Betäubungsmittel oder Zytostatika.

Was bedeutet Parallelimport bei Arzneimitteln?

Beim Parallelimport werden Arzneimittel aus einem EU-Mitgliedstaat, in dem sie günstiger angeboten werden, in ein anderes EU-Land reimportiert. In Deutschland fördert das Wirtschaftlichkeitsgebot nach § 129 SGB V Parallelimporte: Apotheken sind unter bestimmten Voraussetzungen verpflichtet, preisgünstigere Reimporte abzugeben. Parallelimporteure brauchen eine Einfuhrgenehmigung und eine Großhandelserlaubnis. Die Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen sind identisch mit denen direkt vertriebener Produkte.

Wie wichtig ist die Kühlkette im Pharmagrosshandel?

Sehr. Temperaturempfindliche Arzneimittel wie Biologika, Insuline, Impfstoffe und viele Onkologika müssen lückenlos bei 2–8 °C gelagert und transportiert werden. Der Großhandel ist verantwortlich für validierte Kühllager, Kühlfahrzeuge mit kontinuierlichem Temperaturmonitoring und qualifizierte Versandverpackungen. Die EU-GDP-Leitlinien 2013/C 343/01 verlangen Temperaturkartierungen, Risikoabschätzungen und ein dokumentiertes Abweichungsmanagement. Jede Temperaturabweichung ist zu dokumentieren und kann zur Sperrung einer Charge führen.

Pharmagroßhandel oder Arzneimittelvermittler?

Der Großhändler nimmt Arzneimittel physisch in seinen Bestand auf, lagert sie und liefert sie an berechtigte Empfänger wie Apotheken und Krankenhäuser aus. Er braucht eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG und GDP-konforme Lagerbedingungen. Der Vermittler dagegen handelt nicht selbst mit der Ware, er vermittelt nur Geschäfte zwischen Herstellern, Großhändlern und Abnehmern, ohne Besitz. Die Vermittlertätigkeit ist nach § 52b AMG registrierungspflichtig.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmagrosshandel