Emra-Med Arzneimittel GmbH Adresse & Kontakt
Emra-Med Arzneimittel GmbH im Überblick
Emra-Med Arzneimittel GmbH ist ein pharmazeutischer Parallelimporteur mit Sitz in Trittau bei Hamburg, Schleswig-Holstein. Das Unternehmen wurde im Jahr 2008 gegründet und hat sich seither auf den Import und die Vermarktung von EU-zugelassenen Arzneimitteln spezialisiert. Ziel ist es, deutsche Apotheken mit Arzneimitteln zu versorgen, die in anderen europäischen Ländern zu günstigeren Preisen erhältlich sind. Dabei wird Wert auf die Qualität und Sicherheit der Produkte gelegt, sodass alle importierten Arzneimittel den strengen deutschen Anforderungen entsprechen.
Leistungen und Produkte
Emra-Med bietet eine Vielzahl von Parallelimport-Arzneimitteln an, die über verschiedene therapeutische Indikationen verteilt sind. Das Portfolio reicht von Schmerz- und Fiebermitteln bis hin zu verschreibungspflichtigen Medikamenten für chronische Erkrankungen. Zu den angebotenen Produkten gehören Originalpräparate namhafter Pharmakonzerne, die als Parallelimporte nicht nur kostengünstiger, sondern auch schnell verfügbar sind. Alle Arzneimittel sind vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen und erfüllen die strengen Richtlinien für Kennzeichnung und Verpackung in Deutschland.
Besonders hervorzuheben ist, dass Emra-Med nicht nur den Verkauf von Arzneimitteln übernimmt, sondern auch einen umfassenden Service in Bezug auf die Logistik und den Vertrieb bietet. Hierzu zählen die schnelle Abwicklung von Bestellungen sowie die Bereitstellung von notwendigen Dokumentationen und Informationen für Apotheken.
Standort Trittau / Schleswig-Holstein
Trittau, eine Gemeinde im Kreis Stormarn, liegt in unmittelbarer Nähe zur Hansestadt Hamburg. Diese strategisch günstige Lage fördert nicht nur die logistische Effizienz, sondern verbindet auch Emra-Med mit einem der wichtigsten Zentren für Pharmaparlimport in Deutschland. Die Region profitiert von einer gut ausgebauten Verkehrsinfrastruktur, die den schnellen Transport der Arzneimittel zu den Apotheken ermöglicht. Die Nähe zu anderen Pharmaunternehmen und Institutionen in Hamburg bietet ebenfalls wertvolle Kooperationsmöglichkeiten.
Zusätzlich trägt Emra-Med zur regionalen Wirtschaft bei, indem es Arbeitsplätze schafft und die lokale Infrastruktur stärkt. Mit einem engagierten Team von Fachleuten aus der Pharmazie und der Logistik setzt sich das Unternehmen für die Belange der Apotheken und damit für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ein.
Regulatorische Einordnung und Bedeutung
Als pharmazeutischer Parallelimporteur unterliegt Emra-Med strengen regulatorischen Vorgaben, um die Sicherheit und Wirksamkeit der Arzneimittel zu gewährleisten. Jedes importierte Arzneimittel muss eine Zulassung durch das BfArM erhalten, was bedeutet, dass es aus einem anderen EU-Land zu einem günstigeren Preis bezogen, jedoch auf deutsches Recht hin geprüft werden muss. Diese Regularien garantieren, dass deutsche Apotheken nur Arzneimittel anbieten, die den höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Der Parallelimport trägt maßgeblich zur Preisstabilität im deutschen Gesundheitsmarkt bei und ermöglicht es den Apotheken, ihren Kunden kostengünstige Alternativen anzubieten.
Daher stellt Emra-Med nicht nur einen wichtigen Akteur im Pharmagrosshandel dar, sondern spielt auch eine wesentliche Rolle in der Sicherstellung einer flächendeckenden, gesundheitlichen Versorgung. Durch den Zugang zu preiswerten Arzneimitteln kann Emra-Med dazu beitragen, die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland langfristig zu fördern.
Weitere Großhändler: Pharmagrosshandel Übersicht | Pharmagrosshandel Schleswig-Holstein | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu Emra-Med Arzneimittel GmbH
Worauf ist Emra-Med Arzneimittel GmbH spezialisiert?
Emra-Med ist auf Re- und Parallelimporte von Arzneimitteln spezialisiert und gilt europaweit als einer der Marktführer in diesem Bereich. Das Unternehmen bietet Apotheken Originalmedikamente zu reduzierten Preisen an.
Wie viele Artikel hat Emra-Med im Sortiment?
Emra-Med bietet rund 2.100 Artikel an, darunter verschreibungspflichtige Arzneimittel, OTC-Produkte, Generika, BTM und Medizinprodukte.
Wo befindet sich der Sitz von Emra-Med?
Emra-Med Arzneimittel GmbH hat seinen Sitz in der Otto-Hahn-Straße 11, Trittau, Schleswig-Holstein.
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Pharmagrosshandel in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pharmagrosshandel nach Standort
Über Pharmagrosshandel
Der pharmazeutische Großhandel (Pharmagrosshandel) ist das Bindeglied zwischen Arzneimittelherstellern und zugelassenen Abnehmern wie Apotheken und Krankenhäusern. In Deutschland ist der Großhandel mit Arzneimitteln erlaubnispflichtig nach § 52a AMG und muss die EU-Leitlinien für Gute Vertriebspraxis (GDP) einhalten, die temperaturkontrollierte Lagerung, lückenlose Rückverfolgbarkeit und qualifiziertes Personal vorschreiben. Bundesweit sichern rund 15 Vollsortimenter – darunter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare – sowie über 100 Spezialgroßhändler die flächendeckende Arzneimittelversorgung aller 18.000 deutschen Apotheken und Tausender Krankenhäuser. Spezialgroßhändler decken Nischenbereiche wie Importarzneimittel, Betäubungsmittel, Kühlkettenprodukte und Biologika ab. Das Verzeichnis führt alle Pharmagroßhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, vollständigen Kontaktdaten und Angaben zu Spezialisierungen für eine zielgenaue Lieferantenauswahl.
Der pharmazeutische Großhandel in Deutschland
Der pharmazeutische Großhandel (Pharmagrosshandel) ist das zentrale Bindeglied der Arzneimittelversorgungskette in Deutschland. Rund 15 Vollsortimenter und über 100 spezialisierte Großhändler beliefern täglich mehr als 18.000 Apotheken, Krankenhäuser, Ärzte und andere zugelassene Abnehmer. Der Vollsortimenter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix Pharmahandel und Alliance Healthcare gehören zu den größten Akteuren. Der gesamte pharmazeutische Großhandel in Deutschland ist erlaubnispflichtig nach § 52a AMG und muss die EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP) einhalten, die u. a. temperaturkontrollierte Lagerung, Rückverfolgbarkeit und Qualitätssysteme vorschreiben.
Anforderungen und Zulassung nach § 52a AMG und GDP
Ein pharmazeutischer Großhändler in Deutschland benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, die von der zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörde des jeweiligen Bundeslandes erteilt wird. Voraussetzungen sind geeignete und GDP-konforme Lagerräume (inkl. Kühlkette für temperaturempfindliche Produkte), ein verantwortlicher Leiter mit pharmazeutischer Qualifikation sowie ein dokumentiertes Qualitätssystem. Spezialgroßhändler für Betäubungsmittel, Importarzneimittel oder Kühlkettenprodukte benötigen zusätzliche Genehmigungen. Regelmäßige GDP-Inspektionen sichern die Einhaltung aller Anforderungen.
Pharmagroßhändler für Ihre Beschaffung finden
Sanoliste führt alle in Deutschland zugelassenen Pharmagroßhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG. Apotheken, Krankenhausapotheken, Arztpraxen und andere zugelassene Abnehmer können gezielt nach Lieferanten für bestimmte Arzneimittelgruppen suchen. Spezialgroßhändler für Importarzneimittel, Biologika, Kühlkettenprodukte oder Betäubungsmittel sind separat auffindbar. Alle Einträge enthalten vollständige Kontaktdaten für eine direkte Anfrage.
Sicherheit der Arzneimittellieferkette und Fälschungsschutz
Die Integrität der Arzneimittellieferkette ist eine zentrale Aufgabe des pharmazeutischen Großhandels. Seit Februar 2019 ist in der EU die Arzneimittel-Fälschungsschutzrichtlinie (FMD, Falsified Medicines Directive) vollständig in Kraft: Jede verschreibungspflichtige Arzneimittelpackung trägt einen individuellen 2D-Datamatrix-Code, der beim Großhändler und beim Endabnehmer gescannt und in der nationalen Verifizierungsdatenbank (in Deutschland: securPharm) verifiziert wird. Temperaturkritische Produkte – Biologika, Insuline, Impfstoffe – erfordern durchgängige Kühlkette (2–8 °C oder tiefgekühlt), die der Großhandel mit validierten Kühllagern, Kühltransporten und Temperaturmonitoring sicherstellt. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) mit strengen Dokumentationspflichten. Rückrufmanagement und Chargenrückverfolgung nach GDP-Leitlinien sind obligatorisch. Sanoliste weist ausgewiesene Spezialgroßhändler für Kühlkette, Betäubungsmittel und Importarzneimittel gesondert aus.
Was macht ein Pharmagrosshandel?
Der Pharmagrosshandel (pharmazeutischer Großhandel) übernimmt die Beschaffung, Lagerung und Distribution von Arzneimitteln an Apotheken, Krankenhäuser und andere zugelassene Abnehmer. In Deutschland ist der Großhandel mit Arzneimitteln erlaubnispflichtig nach § 52a AMG.
Welche Erlaubnis braucht ein pharmazeutischer Grosshandel?
Ein pharmazeutischer Großhandel benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG. Voraussetzungen sind u.a. geeignete Betriebsräume, ein verantwortlicher Leiter mit entsprechender Qualifikation sowie die Einhaltung der EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP).
Wie finde ich einen zugelassenen Pharmagroßhändler in Deutschland?
Zugelassene Pharmagroßhändler sind bei der Arzneimittelüberwachungsbehörde ihres Bundeslandes registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle Großhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG – inklusive Spezialisierungen auf Kühlkettenprodukte, Betäubungsmittel oder Importarzneimittel.
Was ist der Unterschied zwischen einem Vollsortimenter und einem Spezialgroßhändler?
Ein Vollsortimenter im Pharmagrosshandel führt das komplette Sortiment aller am deutschen Markt erhältlichen Arzneimittel und beliefert Apotheken in der Regel innerhalb von zwei bis vier Stunden – auch nachts. Vollsortimenter wie NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare betreiben bundesweite Logistiknetzwerke. Spezialgroßhändler konzentrieren sich auf bestimmte Segmente: Importarzneimittel (Parallelimporte), Kühlkettenprodukte (Biologika, Impfstoffe), Betäubungsmittel oder Zytostatika.
Was versteht man unter Parallelimport bei Arzneimitteln?
Beim Parallelimport werden Arzneimittel, die in einem EU-Mitgliedstaat günstiger angeboten werden, in ein anderes Mitgliedsland reimportiert. In Deutschland werden Parallelimporte durch das Wirtschaftlichkeitsgebot (§ 129 SGB V) gefördert: Apotheken sind unter bestimmten Umständen verpflichtet, preisgünstigere Parallelimporte abzugeben. Parallelimportgroßhändler benötigen eine Einfuhrgenehmigung und Großhandelserlaubnis. Die Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen sind identisch mit denen für direkt vertriebene Produkte.
Welche Rolle spielt die Kühlkette im Pharmagrosshandel?
Temperaturempfindliche Arzneimittel – darunter Biologika, Insuline, Impfstoffe und viele Onkologika – müssen lückenlos bei 2–8 °C gelagert und transportiert werden (Kühlkette). Der Pharmagroßhandel ist für die Einhaltung verantwortlich: Kühllager mit validierten Temperatursystemen, Kühlfahrzeuge mit kontinuierlichem Monitoring und qualifizierte Verpackungen für den Versand. Die EU-GDP-Leitlinien 2013/C 343/01 schreiben exakte Temperaturkartierungen, Risikoabschätzungen und Abweichungsmanagement vor. Temperaturabweichungen sind zu dokumentieren und können zur Sperrung einer Charge führen.
Was ist der Unterschied zwischen Pharmagroßhandel und Arzneimittelvermittler?
Ein Pharmagroßhändler nimmt Arzneimittel physisch in seinen Lagerbestand auf, lagert sie und liefert sie an berechtigte Empfänger wie Apotheken und Krankenhäuser aus. Er benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG und muss GDP-konforme Lagerbedingungen sicherstellen. Ein Arzneimittelvermittler dagegen handelt nicht mit der Ware selbst, sondern vermittelt lediglich Geschäfte zwischen Herstellern, Großhändlern und Abnehmern, ohne die Arzneimittel in Besitz zu nehmen. Die Vermittlertätigkeit ist nach § 52b AMG registrierungspflichtig.