McKesson Europe AG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
45.000+ (Europa)
Mitarbeiter
McKesson Europe AG im Überblick
McKesson Europe AG (ehemals CELESIO AG) hat sich seit seiner Gründung 1838 in Stuttgart zu einem der führenden europäischen Arzneimittelgroßhändler entwickelt. Das Unternehmen startete als kleiner pharmazeutischer Großhändler und wuchs über die Jahre dank strategischer Akquisitionen und einem stetigen Ausbau seiner Dienstleistungen. Die Übernahme durch die McKesson Corporation im Jahr 2015 markierte einen entscheidenden Wendepunkt für das Unternehmen. McKesson Corporation, ansässig in San Francisco, ist der größte Pharmadistributor in Nordamerika und ein Global Player im Gesundheitsbereich. Mit ihrem starken Rückhalt und den umfassenden Erfahrungen in der Branche hat McKesson Europe eine noch bedeutendere Rolle im deutschen Apotheken- und Gesundheitsmarkt eingenommen. Aktuell ist das Unternehmen in 13 europäischen Ländern tätig und beschäftigt rund 45.000 Mitarbeitende, die sich täglich für die zuverlässige Versorgung mit Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten einsetzen.
Tätigkeitsfeld & Leistungen
McKesson Europe ist nicht nur im pharmazeutischen Großhandel aktiv, sondern betreibt auch erfolgreich Apotheken. In Deutschland tritt das Unternehmen unter der renommierten Marke GEHE Pharma Handel auf und ist verantwortlich für die Belieferung einer Vielzahl von Apotheken und Krankenhäusern mit einer breiten Palette von Arzneimitteln und Sanitätsbedarf. Die Logistik ist ein zentrales Element des Geschäftsmodells; täglich werden zehntausende Sendungen effizient und zuverlässig erledigt.
Das Unternehmen hat sich bemüht, seinen Kunden innovative digitale Lösungen anzubieten, die speziell darauf ausgerichtet sind, den Apothekenbetrieb zu optimieren. Dazu gehören unter anderem intelligente Bestellsysteme, Einkaufsoptimierungen und eine umfangreiche Unterstützung im Bereich der digitalen Transformation. Mit dem Angebot von Schulungen und Informationsdiensten unterstützt McKesson die Apotheken dabei, sich effektiv im sich schnell verändernden Gesundheitsmarkt zurechtzufinden. Diese umfassenden Dienstleistungen zeichnen McKesson Europe als einen unverzichtbaren Partner innerhalb der Arzneimittelversorgungskette aus.
Regulierung & Marktposition
Die McKesson Europe AG ist gemäß § 52a des Arzneimittelgesetzes (AMG) lizenziert und erfüllt die strengen Anforderungen der Good Distribution Practice (GDP). Diese hohe regulatorische Standards sichern die Qualität und Sicherheit der Arzneimittel, die an die Kunden ausgegeben werden. Die Zugehörigkeit zum McKesson-Konzern bietet nicht nur beträchtliche Einkaufs- und Kostenvorteile, sondern ermöglicht auch den Zugang zu den neuesten Technologien im Bereich Supply Chain Management. Dadurch kann das Unternehmen stets auf dem neuesten Stand der Logistik- und Vertriebsinnovationen bleiben.
Zusätzlich ist McKesson Europe AG Mitglied im Bundesverband des pharmazeutischen Großhandels (PHAGRO), einem wichtigen Verband, der Förderungen und Weiterentwicklungen im Pharma-Großhandel vertritt. Diese Mitgliedschaft unterstreicht das Engagement des Unternehmens für die Einhaltung höchster Branchenstandards sowie die kontinuierliche Zusammenarbeit mit anderen Marktakteuren in der deutschen Gesundheitsversorgung.
Bedeutung für die Region
McKesson Europe AG spielt eine bedeutende Rolle in der regionalen Wirtschaft von Stuttgart und Umgebung. Die verschiedenen Standorte des Unternehmens schaffen nicht nur Arbeitsplätze, sondern fördern auch die lokale Wirtschaft durch zahlreiche Partnerschaften mit Apotheken, medizinischen Einrichtungen und anderen Dienstleistern im Gesundheitsbereich. Die Präsenz des Unternehmens trägt darüber hinaus zur Ausbildungs- und Innovationslandschaft in der Region bei. Durch Initiativen zur Förderung von Nachwuchskräften und die Entwicklung innovativer Lösungen leistet McKesson Europe AG einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitswesen und zur Verbesserung der Versorgungsqualität der Bevölkerung.
Insgesamt hat sich die McKesson Europe AG als ein zentraler Akteur im Gesundheitsmarkt etabliert, der qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen anbietet und gleichzeitig auf die spezifischen Bedürfnisse von Apotheken und Gesundheitsdienstleistern eingeht. Mit ihrem Fokus auf digitale Transformation und exzellente Logistik wird das Unternehmen auch in Zukunft eine tragende Rolle in der europäischen Gesundheitsversorgung spielen.
Weitere Informationen: Pharmagrosshandel in Baden-Württemberg oder alle Pharmagrosshandel-Unternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu McKesson Europe AG
Was ist McKesson Europe AG?
McKesson Europe AG ist die europäische Tochtergesellschaft des globalen McKesson-Konzerns mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen ist als Pharmadistributor und Gesundheitsdienstleister in mehreren europäischen Ländern tätig.
Welche Leistungen bietet McKesson Europe an?
McKesson Europe bietet Pharmadistribution, Apothekenmanagement-Software, Supply-Chain-Lösungen sowie digitale Gesundheitsdienstleistungen für Apotheken, Kliniken und pharmazeutische Hersteller an.
Wo ist McKesson Europe AG ansässig?
Der europäische Hauptsitz von McKesson Europe AG befindet sich in Stuttgart, Baden-Württemberg. Von dort koordiniert das Unternehmen seine europaweiten Aktivitäten im Pharma- und Gesundheitsmarkt.
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Über Pharmagrosshandel
Der pharmazeutische Großhandel (Pharmagrosshandel) ist das Bindeglied zwischen Arzneimittelherstellern und zugelassenen Abnehmern wie Apotheken und Krankenhäusern. In Deutschland ist der Großhandel mit Arzneimitteln erlaubnispflichtig nach § 52a AMG und muss die EU-Leitlinien für Gute Vertriebspraxis (GDP) einhalten, die temperaturkontrollierte Lagerung, lückenlose Rückverfolgbarkeit und qualifiziertes Personal vorschreiben. Bundesweit sichern rund 15 Vollsortimenter – darunter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare – sowie über 100 Spezialgroßhändler die flächendeckende Arzneimittelversorgung aller 18.000 deutschen Apotheken und Tausender Krankenhäuser. Spezialgroßhändler decken Nischenbereiche wie Importarzneimittel, Betäubungsmittel, Kühlkettenprodukte und Biologika ab. Das Verzeichnis führt alle Pharmagroßhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, vollständigen Kontaktdaten und Angaben zu Spezialisierungen für eine zielgenaue Lieferantenauswahl.
Der pharmazeutische Großhandel in Deutschland
Der pharmazeutische Großhandel (Pharmagrosshandel) ist das zentrale Bindeglied der Arzneimittelversorgungskette in Deutschland. Rund 15 Vollsortimenter und über 100 spezialisierte Großhändler beliefern täglich mehr als 18.000 Apotheken, Krankenhäuser, Ärzte und andere zugelassene Abnehmer. Der Vollsortimenter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix Pharmahandel und Alliance Healthcare gehören zu den größten Akteuren. Der gesamte pharmazeutische Großhandel in Deutschland ist erlaubnispflichtig nach § 52a AMG und muss die EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP) einhalten, die u. a. temperaturkontrollierte Lagerung, Rückverfolgbarkeit und Qualitätssysteme vorschreiben.
Anforderungen und Zulassung nach § 52a AMG und GDP
Ein pharmazeutischer Großhändler in Deutschland benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, die von der zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörde des jeweiligen Bundeslandes erteilt wird. Voraussetzungen sind geeignete und GDP-konforme Lagerräume (inkl. Kühlkette für temperaturempfindliche Produkte), ein verantwortlicher Leiter mit pharmazeutischer Qualifikation sowie ein dokumentiertes Qualitätssystem. Spezialgroßhändler für Betäubungsmittel, Importarzneimittel oder Kühlkettenprodukte benötigen zusätzliche Genehmigungen. Regelmäßige GDP-Inspektionen sichern die Einhaltung aller Anforderungen.
Pharmagroßhändler für Ihre Beschaffung finden
Sanoliste führt alle in Deutschland zugelassenen Pharmagroßhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG. Apotheken, Krankenhausapotheken, Arztpraxen und andere zugelassene Abnehmer können gezielt nach Lieferanten für bestimmte Arzneimittelgruppen suchen. Spezialgroßhändler für Importarzneimittel, Biologika, Kühlkettenprodukte oder Betäubungsmittel sind separat auffindbar. Alle Einträge enthalten vollständige Kontaktdaten für eine direkte Anfrage.
Sicherheit der Arzneimittellieferkette und Fälschungsschutz
Die Integrität der Arzneimittellieferkette ist eine zentrale Aufgabe des pharmazeutischen Großhandels. Seit Februar 2019 ist in der EU die Arzneimittel-Fälschungsschutzrichtlinie (FMD, Falsified Medicines Directive) vollständig in Kraft: Jede verschreibungspflichtige Arzneimittelpackung trägt einen individuellen 2D-Datamatrix-Code, der beim Großhändler und beim Endabnehmer gescannt und in der nationalen Verifizierungsdatenbank (in Deutschland: securPharm) verifiziert wird. Temperaturkritische Produkte – Biologika, Insuline, Impfstoffe – erfordern durchgängige Kühlkette (2–8 °C oder tiefgekühlt), die der Großhandel mit validierten Kühllagern, Kühltransporten und Temperaturmonitoring sicherstellt. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) mit strengen Dokumentationspflichten. Rückrufmanagement und Chargenrückverfolgung nach GDP-Leitlinien sind obligatorisch. Sanoliste weist ausgewiesene Spezialgroßhändler für Kühlkette, Betäubungsmittel und Importarzneimittel gesondert aus.
Was macht ein Pharmagrosshandel?
Der Pharmagrosshandel (pharmazeutischer Großhandel) übernimmt die Beschaffung, Lagerung und Distribution von Arzneimitteln an Apotheken, Krankenhäuser und andere zugelassene Abnehmer. In Deutschland ist der Großhandel mit Arzneimitteln erlaubnispflichtig nach § 52a AMG.
Welche Erlaubnis braucht ein pharmazeutischer Grosshandel?
Ein pharmazeutischer Großhandel benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG. Voraussetzungen sind u.a. geeignete Betriebsräume, ein verantwortlicher Leiter mit entsprechender Qualifikation sowie die Einhaltung der EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP).
Wie finde ich einen zugelassenen Pharmagroßhändler in Deutschland?
Zugelassene Pharmagroßhändler sind bei der Arzneimittelüberwachungsbehörde ihres Bundeslandes registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle Großhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG – inklusive Spezialisierungen auf Kühlkettenprodukte, Betäubungsmittel oder Importarzneimittel.
Was ist der Unterschied zwischen einem Vollsortimenter und einem Spezialgroßhändler?
Ein Vollsortimenter im Pharmagrosshandel führt das komplette Sortiment aller am deutschen Markt erhältlichen Arzneimittel und beliefert Apotheken in der Regel innerhalb von zwei bis vier Stunden – auch nachts. Vollsortimenter wie NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare betreiben bundesweite Logistiknetzwerke. Spezialgroßhändler konzentrieren sich auf bestimmte Segmente: Importarzneimittel (Parallelimporte), Kühlkettenprodukte (Biologika, Impfstoffe), Betäubungsmittel oder Zytostatika.
Was versteht man unter Parallelimport bei Arzneimitteln?
Beim Parallelimport werden Arzneimittel, die in einem EU-Mitgliedstaat günstiger angeboten werden, in ein anderes Mitgliedsland reimportiert. In Deutschland werden Parallelimporte durch das Wirtschaftlichkeitsgebot (§ 129 SGB V) gefördert: Apotheken sind unter bestimmten Umständen verpflichtet, preisgünstigere Parallelimporte abzugeben. Parallelimportgroßhändler benötigen eine Einfuhrgenehmigung und Großhandelserlaubnis. Die Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen sind identisch mit denen für direkt vertriebene Produkte.
Welche Rolle spielt die Kühlkette im Pharmagrosshandel?
Temperaturempfindliche Arzneimittel – darunter Biologika, Insuline, Impfstoffe und viele Onkologika – müssen lückenlos bei 2–8 °C gelagert und transportiert werden (Kühlkette). Der Pharmagroßhandel ist für die Einhaltung verantwortlich: Kühllager mit validierten Temperatursystemen, Kühlfahrzeuge mit kontinuierlichem Monitoring und qualifizierte Verpackungen für den Versand. Die EU-GDP-Leitlinien 2013/C 343/01 schreiben exakte Temperaturkartierungen, Risikoabschätzungen und Abweichungsmanagement vor. Temperaturabweichungen sind zu dokumentieren und können zur Sperrung einer Charge führen.
Was ist der Unterschied zwischen Pharmagroßhandel und Arzneimittelvermittler?
Ein Pharmagroßhändler nimmt Arzneimittel physisch in seinen Lagerbestand auf, lagert sie und liefert sie an berechtigte Empfänger wie Apotheken und Krankenhäuser aus. Er benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG und muss GDP-konforme Lagerbedingungen sicherstellen. Ein Arzneimittelvermittler dagegen handelt nicht mit der Ware selbst, sondern vermittelt lediglich Geschäfte zwischen Herstellern, Großhändlern und Abnehmern, ohne die Arzneimittel in Besitz zu nehmen. Die Vermittlertätigkeit ist nach § 52b AMG registrierungspflichtig.