Phoenix Pharmahandel

Pharmagrosshandel · Mannheim

Phoenix Pharmahandel ist einer der europaweit führenden Pharmagroßhändler mit Hauptsitz in Mannheim und beliefert Apotheken in Deutschland und Europa mit Arzneimitteln.

Phoenix Pharmahandel Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Pfingstweidstraße 10–12, 68163 Mannheim
68163 Mannheim

Phoenix Pharmahandel im Überblick

Phoenix Pharmahandel wurde im Jahr 1994 gegründet und hat sich seitdem als einer der europaweit führenden Pharmagroßhändler etabliert. Der Hauptsitz befindet sich in Mannheim, Baden-Württemberg, wo das Unternehmen als zuverlässiger Partner für regionale Apotheken und Kliniken fungiert. Mit einem breiten Portfolio, das sowohl Arzneimittel als auch Medizinprodukte und diverse Gesundheitsartikel umfasst, stellt Phoenix Pharmahandel sicher, dass diese essenziellen Produkte in ausreichender Menge und bester Qualität zur Verfügung stehen. Phoenix beliefert nicht nur Apotheken in Deutschland, sondern auch in mehrere europäische Länder, wodurch sich das Unternehmen als wichtiger Akteur im internationalen Pharmagroßhandel positioniert.

Pharmagroßhandel in Deutschland

Pharmagroßhändler wie Phoenix Pharmahandel spielen eine unverzichtbare Rolle im deutschen Gesundheitssystem. Gemäß § 52a Arzneimittelgesetz (AMG) benötigen sie eine spezielle Erlaubnis der zuständigen Aufsichtsbehörde. Dies stellt sicher, dass die Unternehmen bei der Distribution von Arzneimitteln höchste Standards einhalten, die durch die EU-Leitlinien für eine Gute Distributionspraxis (GDP) definiert sind. Diese Vorschriften umfassen unter anderem die Einrichtung lückenloser Kühlketten für temperaturempfindliche Arzneimittel sowie eine vollständige Chargendokumentation. Phoenix Pharmahandel führt täglich mehrere Lieferungen an Apotheken und Krankenhäuser durch, um die ständige Verfügbarkeit von Arzneimitteln sicherzustellen und auf Vertragsbedingungen mit verschiedenen Krankenkassen zu reagieren.

Produkt- und Dienstleistungsangebot

Das Sortiment von Phoenix Pharmahandel umfasst über 150.000 Artikel, darunter rezeptpflichtige und freiverkäufliche Medikamente, parapharmazeutische Produkte sowie Medizinprodukte. Insbesondere die Temperaturen bei der Lagerung und den Transport müssen hochpräzise überwacht werden, um die Wirksamkeit der Produkte zu gewährleisten. Zu den speziellen Dienstleistungen gehören auch die Unterstützung von Apotheken bei der Planung und Umsetzung von Marketingstrategien sowie die Bereitstellung von Schulungen für pharmazeutisches Personal. Dadurch wird nicht nur die Effizienz in den Apotheken gesteigert, sondern auch die Beratungsqualität für die Patienten optimiert.

Besonderheiten und Innovationen

Ein markantes Merkmal von Phoenix Pharmahandel ist der Einsatz modernster Technologien zur Optimierung der Logistik. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in automatisierte Lagerhaltungssysteme und digitale Plattformen, die den Bestellprozess für Apotheken erheblich vereinfachen. Darüber hinaus bietet Phoenix Pharmahandel innovative Lösungen wie die Entwicklung von Eigenmarken in Bereichen wie rezeptfreie Medikamente und Gesundheitsprodukte an. Dadurch können Apotheken ihren Kunden eine größere Auswahl und oft auch günstigere Alternativen anbieten. Es werden kontinuierlich neue Produkte in das Sortiment aufgenommen, um aktuellen Trends der Gesundheitsversorgung gerecht zu werden.

Regulatorische Einordnung

Die regulatorischen Anforderungen an den Pharmagroßhandel sind in Deutschland und der EU sehr streng, was die Qualität und Sicherheit der Arzneimittelversorgung betrifft. Phoenix Pharmahandel trägt durch die Einhaltung dieser Regelungen maßgeblich zur Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung bei. Das Unternehmen arbeitet eng mit Aufsichtsbehörden zusammen und unterzieht sich regelmäßigen Qualitätskontrollen, um die hohen Standards aufrechtzuerhalten. Zudem verpflichtet sich das Unternehmen zur fortlaufenden Schulung seiner Mitarbeiter, damit alle gesetzlichen Vorgaben stets erfüllt werden.

Bedeutung für die Region

Die Präsenz von Phoenix Pharmahandel in Mannheim hat nicht nur wirtschaftliche, sondern auch soziale Relevanz. Mit mehreren hundert Mitarbeitern bietet das Unternehmen zahlreiche Arbeitsplätze in der Region und unterstützt lokale Initiativen im Bereich Gesundheit und Bildung. Zudem leistet Phoenix Pharmahandel durch die zuverlässige Belieferung von Apotheken einen bedeutenden Beitrag zur Gesundheitsversorgung in der gesamten Region. Besonders in Krisenzeiten, wie etwa in der Covid-19-Pandemie, konnte das Unternehmen durch flexible Logistik und schnelle Reaktionen auf Marktveränderungen beweisen, wie wichtig ein lokaler Pharmagroßhändler ist, um die notwendige Arzneimittelversorgung aufrechtzuerhalten.

Insgesamt ist Phoenix Pharmahandel nicht nur ein bedeutender Anbieter im Pharmagroßhandel, sondern auch ein wichtiger Partner für das Gesundheitswesen in Deutschland und darüber hinaus.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Sanoliste-Seite.

Häufige Fragen zu Phoenix Pharmahandel

Was ist Phoenix Pharmahandel?

Phoenix Pharmahandel ist ein Pharmagroßhändler in Mannheim, Baden-Württemberg, der Apotheken und Gesundheitseinrichtungen nach § 52a AMG mit Arzneimitteln und Medizinprodukten beliefert.

Welche Produkte liefert Phoenix Pharmahandel?

Phoenix Pharmahandel liefert als Pharmagroßhändler verschreibungspflichtige Arzneimittel, OTC-Präparate, Medizinprodukte und Gesundheitsartikel an Apotheken und Krankenhäuser in Baden-Württemberg.

Wie erreiche ich Phoenix Pharmahandel in Mannheim?

Adresse und Kontaktdaten von Phoenix Pharmahandel in Mannheim, Baden-Württemberg finden Sie auf dieser Sanoliste-Seite.

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Über Pharmagrosshandel

Der pharmazeutische Großhandel (Pharmagrosshandel) ist das Bindeglied zwischen Arzneimittelherstellern und zugelassenen Abnehmern wie Apotheken und Krankenhäusern. In Deutschland ist der Großhandel mit Arzneimitteln erlaubnispflichtig nach § 52a AMG und muss die EU-Leitlinien für Gute Vertriebspraxis (GDP) einhalten, die temperaturkontrollierte Lagerung, lückenlose Rückverfolgbarkeit und qualifiziertes Personal vorschreiben. Bundesweit sichern rund 15 Vollsortimenter – darunter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare – sowie über 100 Spezialgroßhändler die flächendeckende Arzneimittelversorgung aller 18.000 deutschen Apotheken und Tausender Krankenhäuser. Spezialgroßhändler decken Nischenbereiche wie Importarzneimittel, Betäubungsmittel, Kühlkettenprodukte und Biologika ab. Das Verzeichnis führt alle Pharmagroßhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, vollständigen Kontaktdaten und Angaben zu Spezialisierungen für eine zielgenaue Lieferantenauswahl.

Der pharmazeutische Großhandel in Deutschland

Der pharmazeutische Großhandel (Pharmagrosshandel) ist das zentrale Bindeglied der Arzneimittelversorgungskette in Deutschland. Rund 15 Vollsortimenter und über 100 spezialisierte Großhändler beliefern täglich mehr als 18.000 Apotheken, Krankenhäuser, Ärzte und andere zugelassene Abnehmer. Der Vollsortimenter NOWEDA, Sanacorp, Phoenix Pharmahandel und Alliance Healthcare gehören zu den größten Akteuren. Der gesamte pharmazeutische Großhandel in Deutschland ist erlaubnispflichtig nach § 52a AMG und muss die EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP) einhalten, die u. a. temperaturkontrollierte Lagerung, Rückverfolgbarkeit und Qualitätssysteme vorschreiben.

Anforderungen und Zulassung nach § 52a AMG und GDP

Ein pharmazeutischer Großhändler in Deutschland benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, die von der zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörde des jeweiligen Bundeslandes erteilt wird. Voraussetzungen sind geeignete und GDP-konforme Lagerräume (inkl. Kühlkette für temperaturempfindliche Produkte), ein verantwortlicher Leiter mit pharmazeutischer Qualifikation sowie ein dokumentiertes Qualitätssystem. Spezialgroßhändler für Betäubungsmittel, Importarzneimittel oder Kühlkettenprodukte benötigen zusätzliche Genehmigungen. Regelmäßige GDP-Inspektionen sichern die Einhaltung aller Anforderungen.

Pharmagroßhändler für Ihre Beschaffung finden

Sanoliste führt alle in Deutschland zugelassenen Pharmagroßhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG. Apotheken, Krankenhausapotheken, Arztpraxen und andere zugelassene Abnehmer können gezielt nach Lieferanten für bestimmte Arzneimittelgruppen suchen. Spezialgroßhändler für Importarzneimittel, Biologika, Kühlkettenprodukte oder Betäubungsmittel sind separat auffindbar. Alle Einträge enthalten vollständige Kontaktdaten für eine direkte Anfrage.

Sicherheit der Arzneimittellieferkette und Fälschungsschutz

Die Integrität der Arzneimittellieferkette ist eine zentrale Aufgabe des pharmazeutischen Großhandels. Seit Februar 2019 ist in der EU die Arzneimittel-Fälschungsschutzrichtlinie (FMD, Falsified Medicines Directive) vollständig in Kraft: Jede verschreibungspflichtige Arzneimittelpackung trägt einen individuellen 2D-Datamatrix-Code, der beim Großhändler und beim Endabnehmer gescannt und in der nationalen Verifizierungsdatenbank (in Deutschland: securPharm) verifiziert wird. Temperaturkritische Produkte – Biologika, Insuline, Impfstoffe – erfordern durchgängige Kühlkette (2–8 °C oder tiefgekühlt), die der Großhandel mit validierten Kühllagern, Kühltransporten und Temperaturmonitoring sicherstellt. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) mit strengen Dokumentationspflichten. Rückrufmanagement und Chargenrückverfolgung nach GDP-Leitlinien sind obligatorisch. Sanoliste weist ausgewiesene Spezialgroßhändler für Kühlkette, Betäubungsmittel und Importarzneimittel gesondert aus.

Was macht ein Pharmagrosshandel?

Der Pharmagrosshandel (pharmazeutischer Großhandel) übernimmt die Beschaffung, Lagerung und Distribution von Arzneimitteln an Apotheken, Krankenhäuser und andere zugelassene Abnehmer. In Deutschland ist der Großhandel mit Arzneimitteln erlaubnispflichtig nach § 52a AMG.

Welche Erlaubnis braucht ein pharmazeutischer Grosshandel?

Ein pharmazeutischer Großhandel benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG. Voraussetzungen sind u.a. geeignete Betriebsräume, ein verantwortlicher Leiter mit entsprechender Qualifikation sowie die Einhaltung der EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP).

Wie finde ich einen zugelassenen Pharmagroßhändler in Deutschland?

Zugelassene Pharmagroßhändler sind bei der Arzneimittelüberwachungsbehörde ihres Bundeslandes registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle Großhändler mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG – inklusive Spezialisierungen auf Kühlkettenprodukte, Betäubungsmittel oder Importarzneimittel.

Was ist der Unterschied zwischen einem Vollsortimenter und einem Spezialgroßhändler?

Ein Vollsortimenter im Pharmagrosshandel führt das komplette Sortiment aller am deutschen Markt erhältlichen Arzneimittel und beliefert Apotheken in der Regel innerhalb von zwei bis vier Stunden – auch nachts. Vollsortimenter wie NOWEDA, Sanacorp, Phoenix und Alliance Healthcare betreiben bundesweite Logistiknetzwerke. Spezialgroßhändler konzentrieren sich auf bestimmte Segmente: Importarzneimittel (Parallelimporte), Kühlkettenprodukte (Biologika, Impfstoffe), Betäubungsmittel oder Zytostatika.

Was versteht man unter Parallelimport bei Arzneimitteln?

Beim Parallelimport werden Arzneimittel, die in einem EU-Mitgliedstaat günstiger angeboten werden, in ein anderes Mitgliedsland reimportiert. In Deutschland werden Parallelimporte durch das Wirtschaftlichkeitsgebot (§ 129 SGB V) gefördert: Apotheken sind unter bestimmten Umständen verpflichtet, preisgünstigere Parallelimporte abzugeben. Parallelimportgroßhändler benötigen eine Einfuhrgenehmigung und Großhandelserlaubnis. Die Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen sind identisch mit denen für direkt vertriebene Produkte.

Welche Rolle spielt die Kühlkette im Pharmagrosshandel?

Temperaturempfindliche Arzneimittel – darunter Biologika, Insuline, Impfstoffe und viele Onkologika – müssen lückenlos bei 2–8 °C gelagert und transportiert werden (Kühlkette). Der Pharmagroßhandel ist für die Einhaltung verantwortlich: Kühllager mit validierten Temperatursystemen, Kühlfahrzeuge mit kontinuierlichem Monitoring und qualifizierte Verpackungen für den Versand. Die EU-GDP-Leitlinien 2013/C 343/01 schreiben exakte Temperaturkartierungen, Risikoabschätzungen und Abweichungsmanagement vor. Temperaturabweichungen sind zu dokumentieren und können zur Sperrung einer Charge führen.

Was ist der Unterschied zwischen Pharmagroßhandel und Arzneimittelvermittler?

Ein Pharmagroßhändler nimmt Arzneimittel physisch in seinen Lagerbestand auf, lagert sie und liefert sie an berechtigte Empfänger wie Apotheken und Krankenhäuser aus. Er benötigt eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG und muss GDP-konforme Lagerbedingungen sicherstellen. Ein Arzneimittelvermittler dagegen handelt nicht mit der Ware selbst, sondern vermittelt lediglich Geschäfte zwischen Herstellern, Großhändlern und Abnehmern, ohne die Arzneimittel in Besitz zu nehmen. Die Vermittlertätigkeit ist nach § 52b AMG registrierungspflichtig.

Zuletzt aktualisiert: 19.04.2026 · Kategorie: Pharmagrosshandel