STOLLE Sanitätshaus GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
Zertifizierungen
Ottobock zertifiziert (C-Brace)
Spezialisierungen
Sanitätshaus, Orthopädie-Technik, Rehatechnik
Unternehmensgeschichte und regionale Bedeutung
Die STOLLE Sanitätshaus GmbH & Co. KG wurde 1963 in Hamburg gegründet und ist seitdem in der Gesundheitsversorgung in Norddeutschland tätig. Mit über 50 Filialen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Leipzig zählt das Unternehmen zu den größeren Anbietern der Region. Durch die regionale Präsenz kann STOLLE auf die Bedürfnisse vor Ort eingehen und Beratungen direkt in den Filialen anbieten.
Als Familienunternehmen verbindet STOLLE die über mehrere Generationen aufgebaute Erfahrung mit der laufenden Weiterentwicklung der Hilfsmittelversorgung. Das zeigt sich sowohl in der Produktauswahl als auch im Umgang mit den Kunden. Beratung und langjährige Erfahrung machen STOLLE zu einem Ansprechpartner für Patienten, Ärzte und Therapeuten.
Produktbereiche und moderne Technologien
Das Leistungsspektrum von STOLLE deckt mehrere Produktbereiche für unterschiedliche Lebenssituationen ab. Die Orthopädietechnik fertigt Orthesen, Prothesen und individuelle Einlagen, die Tragekomfort und Mobilität der Patienten verbessern können. In der Rehatechnik gehören Hilfsmittel wie Rollstühle, Gehhilfen und Pflegebetten zum Angebot, die den Alltag von Menschen mit Einschränkungen erleichtern.
Ein weiterer Bereich ist die Kompressionstherapie mit Kompressionsstrümpfen und Bandagen, etwa zur Verringerung von Schwellungen und zur Unterstützung der Blutzirkulation. Die Homecare-Versorgung umfasst Produkte für Stoma, Inkontinenz und Wundversorgung und richtet sich an Patienten mit Pflegebedarf zu Hause. Die orthopädische Schuhtechnik liefert passende Lösungen für funktionale und ästhetische Anforderungen.
Bei Anfertigung und Anpassung der Hilfsmittel kommen digitale Messmethoden und 3D-Druckverfahren zum Einsatz, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln.
Qualitätsmanagement und Regulatorische Einordnung
Die STOLLE Sanitätshaus GmbH & Co. KG ist nach § 127 SGB V zugelassen und prüft die Qualität ihrer Dienstleistungen fortlaufend. Dazu gehört die regelmäßige Schulung der Mitarbeiter zu neuen Technologien, rechtlichen Vorgaben und medizinischen Standards. Das Qualitätsmanagement soll sicherstellen, dass die Produkte den Anforderungen der gesetzlichen Krankenversicherung und der Kunden entsprechen.
Für unterschiedliche Anliegen hat STOLLE zudem ein Beschwerdemanagement eingerichtet. Kunden und Partner können Feedback geben, das in die Anpassung der Dienstleistungen einfließt.
Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten
Die Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten ist ein fester Bestandteil der Versorgungskette von STOLLE Sanitätshaus. Das Unternehmen setzt auf den interdisziplinären Austausch, um Patienten zu versorgen. Fortbildungen und Informationsveranstaltungen für medizinische Fachkräfte dienen dem Wissensaustausch und der Versorgungsqualität. Über diese Kooperationen erhalten Patienten von ihren Ärzten passgenaue Verordnungen, die das Angebot von STOLLE berücksichtigen.
Fazit
Die STOLLE Sanitätshaus GmbH & Co. KG verbindet langjährige Erfahrung mit aktuellen Methoden der Hilfsmittelversorgung. Durch die regionale Präsenz, das Qualitätsmanagement und die Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften bietet das Unternehmen individuelle Lösungen für seine Patienten. Damit ist STOLLE ein Anbieter in der Gesundheitsversorgung in Norddeutschland.
Hilfsmittelversorgung in Deutschland | Versorgungsbereiche & Leistungen | Kostenübernahme durch Krankenkassen
```Häufige Fragen zu STOLLE Sanitätshaus GmbH & Co. KG
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten beim STOLLE Sanitätshaus GmbH & Co. KG?
Ja, bei ärztlicher Verordnung werden viele Hilfsmittel von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet, sofern das Produkt im Hilfsmittelverzeichnis gelistet ist und STOLLE Sanitätshaus GmbH & Co. KG einen Versorgungsvertrag mit Ihrer Krankenkasse hat. Gesetzlich Versicherte leisten eine Zuzahlung von 10 Prozent (mind. 5, max. 10 Euro). Kontaktieren Sie STOLLE Sanitätshaus GmbH & Co. KG direkt für Informationen zur Kostenübernahme.
Was ist der Unterschied zwischen einer Orthese und einer Prothese?
Eine Orthese ist ein Hilfsmittel, das einen vorhandenen Körperteil unterstützt, stabilisiert oder korrigiert – zum Beispiel eine Knieorthese oder ein Sprunggelenk-Tape. Eine Prothese hingegen ersetzt einen fehlenden Körperteil, etwa einen amputierten Arm oder ein Bein. Sanitätshäuser wie STOLLE Sanitätshaus GmbH & Co. KG in Hamburg bieten beide Versorgungsarten an und passen die Hilfsmittel individuell an.
Bietet STOLLE Sanitätshaus GmbH & Co. KG auch einen Hausbesuch-Service an?
Viele Sanitätshäuser bieten für Patienten mit eingeschränkter Mobilität einen Hausbesuchsservice an. Dabei kommen qualifizierte Fachkräfte direkt zu Ihnen nach Hause und versorgen Sie mit den nötigen Hilfsmitteln oder führen Anpassungen durch. Bitte wenden Sie sich direkt an STOLLE Sanitätshaus GmbH & Co. KG in Hamburg, um mehr über den verfügbaren Service zu erfahren.
Weitere Sanitätshäuser in Hamburg
Sanitätshäuser in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Sanitätshäuser nach Standort
Über Sanitätshäuser
Sanitätshäuser versorgen Patienten mit Hilfsmitteln und passen diese individuell an, von Prothesen, Orthesen und Einlagen über Rollstühle, Rollatoren und Pflegebetten bis zu Kompressionsstrümpfen, Inkontinenz- und Stomaversorgung sowie Homecare. Bundesweit gibt es rund 4.500 Sanitätshäuser und Orthopädietechnik-Betriebe mit etwa 48.000 Beschäftigten (BIV-OT); zusammen leisten sie über 25 Millionen Hilfsmittelversorgungen im Jahr. Um gesetzlich Versicherte beliefern zu dürfen, brauchen sie einen Versorgungsvertrag mit den Krankenkassen und den Eignungsnachweis der Präqualifizierung (§§ 126, 127 SGB V). Die Orthopädietechnik ist ein zulassungspflichtiges Handwerk mit Meisterpflicht. Im Verzeichnis finden Sie Sanitätshäuser nach Bundesland und Stadt, mit Adresse und Kontaktdaten.
Sanitätshäuser in Deutschland: Zahlen und Leistungen
Leistungen und Produktbereiche
Hilfsmittel auf Rezept: Anspruch und Hilfsmittelverzeichnis
Versorgungsverträge und Präqualifizierung
Kosten: Zuzahlung und Mehrkosten
Orthopädietechnik als Handwerk
Sanitätshaus in Ihrer Nähe finden
Was ist ein Sanitätshaus?
Ein Sanitätshaus versorgt Patienten mit medizinischen Hilfsmitteln, von Prothesen, Orthesen und Kompressionsstrümpfen bis zu Rollstühlen, Pflegebetten und Homecare. Es gibt die Produkte nicht nur ab, sondern passt sie individuell an und rechnet mit der Krankenkasse ab.
Wie viele Sanitätshäuser gibt es in Deutschland?
Bundesweit gibt es rund 4.500 Sanitätshäuser und Orthopädietechnik-Betriebe mit etwa 48.000 Beschäftigten, die zusammen über 25 Millionen Hilfsmittelversorgungen im Jahr leisten (BIV-OT). Die Branche ist überwiegend mittelständisch und handwerklich geprägt.
Welche Hilfsmittel bekomme ich im Sanitätshaus?
Typisch sind Orthopädietechnik (Prothesen, Orthesen, Einlagen, Bandagen), Reha-Technik (Rollstühle, Rollatoren, Pflegebetten), Kompressionsstrümpfe, Inkontinenz- und Stomaversorgung, Brustprothesen sowie Homecare-Leistungen wie moderne Wundversorgung.
Wie bekomme ich als Kassenpatient ein Hilfsmittel?
Sie benötigen in der Regel ein ärztliches Hilfsmittelrezept. Das Sanitätshaus muss Vertragspartner Ihrer Krankenkasse sein (nachgewiesen über die Präqualifizierung) und rechnet die Versorgung direkt mit der Kasse ab. Es bleibt nur die gesetzliche Zuzahlung.
Wie hoch ist die Zuzahlung für Hilfsmittel?
Die gesetzliche Zuzahlung beträgt 10 Prozent des Preises, mindestens 5 und höchstens 10 Euro je Hilfsmittel; bei Verbrauchshilfsmitteln höchstens 10 Euro für den Monatsbedarf. Unter 18-Jährige sind befreit, ebenso wer die Belastungsgrenze erreicht hat.
Was ist eine Mehrkostenvereinbarung?
Wünschen Versicherte eine über das Notwendige hinausgehende, höherwertige Ausführung, zahlen sie die Differenz als Mehrkosten selbst, geregelt in einer schriftlichen Mehrkostenvereinbarung. Das Sanitätshaus muss zugleich eine aufzahlungsfreie Standardversorgung anbieten und darüber aufklären.
Was bedeutet Präqualifizierung?
Die Präqualifizierung ist der Eignungsnachweis, mit dem ein Sanitätshaus belegt, dass es die fachlichen und personellen Anforderungen für die Hilfsmittelversorgung erfüllt. Eine akkreditierte Stelle stellt ein auf höchstens fünf Jahre befristetes Zertifikat aus; es hat die frühere Kassenzulassung abgelöst.
Braucht ein Sanitätshaus einen Meister?
Die Orthopädietechnik ist ein zulassungspflichtiges Handwerk mit Meisterpflicht. Wer einen Betrieb selbstständig führt und Hilfsmittel anfertigt oder anpasst, braucht in der Regel den Orthopädietechnik-Meister. Der reine Verkauf vorgefertigter Produkte erfordert ihn nicht.
Bieten Sanitätshäuser Hausbesuche an?
Ja, viele Sanitätshäuser bieten Hausbesuche und Homecare an, etwa zur Anpassung von Hilfsmitteln, zur Wundversorgung oder zur Versorgung in Pflegeheimen. Das Angebot unterscheidet sich je nach Haus.
Wie finde ich ein Sanitätshaus in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind Sanitätshäuser nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Website. So finden Sie schnell einen Anbieter in Ihrer Nähe für Ihr Rezept oder Ihre Hilfsmittelversorgung.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Sanitätshäuser – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.