Arevipharma GmbH

Lohnhersteller · Radebeul

Sächsischer Lohnhersteller für sterile und nicht-sterile Arzneiformen. Arevipharma GmbH ist als GMP-zertifizierter Lohnhersteller in Radebeul, Sachsen auf die Auftragsproduktion pharmazeutischer oder verwandter Produkte…

Arevipharma GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Meißner Straße 35
01445 Radebeul

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Arevipharma GmbH im Überblick

Die Arevipharma GmbH ist ein sächsischer Lohnhersteller für sterile und nicht-sterile Arzneiformen, der sich durch seine Spezialisierung auf die Auftragsproduktion pharmazeutischer und verwandter Produkte auszeichnet. Gegründet in Radebeul, Sachsen, hat sich das Unternehmen als zuverlässiger Partner für eine Vielzahl von Kunden etabliert, darunter große Pharmaunternehmen, innovative Biotech-Firmen sowie kleinere Unternehmen in der Gesundheitsbranche. Mit einer modernen Anlagentechnologie und einer flexiblen Produktionsstruktur ist Arevipharma in der Lage, individuelle Lösungen für die unterschiedlichsten Anforderungen seiner Auftraggeber anzubieten.

GMP-Standards und Zulassung

Die Einhaltung strenger regulatorischer Vorschriften ist für Lohnhersteller in Deutschland unerlässlich. Arevipharma GmbH verfügt über eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und erfüllt die Anforderungen der EU-GMP-Leitlinien. Dies garantiert die Qualität und Sicherheit der produzierten Arzneimittel. Das Unternehmen unterliegt regelmäßigen Inspektionen durch die zuständige Landesbehörde, wodurch die Einhaltung der hohen Standards kontinuierlich überprüft wird. Jedes Produkt, das das Werk verlässt, wird von qualifiziertem Personal hergestellt, wobei validierte Herstellungsprozesse und ein lückenloses Dokumentationssystem die gleichbleibend hohe Qualität jeder produzierten Charge sicherstellen. Dies ist besonders wichtig für Auftraggeber, die ihre Produkte in streng regulierten Märkten vermarkten möchten.

Produktbereiche von Arevipharma

Arevipharma GmbH deckt eine breite Palette von Produktbereichen ab, die sowohl sterile als auch nicht-sterile Arzneimittel umfassen. Zu den zentralen Fertigungsleistungen gehören:

  • Injectables: Die Herstellung von sterilem Injektionsmaterial erfordert höchste Präzision und eine sorgfältige Überwachung aller Produktionsschritte.
  • Tabletten und Kapseln: Arevipharma bietet eine flexible Fertigung für feste Darreichungsformen an, die leicht an die spezifischen Bedürfnisse der Kunden angepasst werden können.
  • Topische Anwendungen: Dazu zählen Cremes, Salben und Gele, die für unterschiedliche therapeutische Anwendungen entwickelt werden.
  • Flüssige Arzneiformen: Die Herstellung von Lösungen und Suspensionen wird mit modernsten Techniken sichergestellt.

Diese vielseitige Aufstellung ermöglicht es Arevipharma, sowohl in der frühen Entwicklungsphase von Arzneimitteln als auch in der kommerziellen Produktion flexibel auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen.

Pharmazeutische Fertigung in Radebeul

Der Standort Radebeul in Sachsen bietet Arevipharma GmbH optimale Voraussetzungen für die pharmazeutische Lohnherstellung. In dieser Region ist eine enge Zusammenarbeit mit anderen hochspezialisierten Unternehmen der pharmazeutischen Industrie möglich, was den Austausch von Wissen und Technologien fördert. Als Contract Manufacturing Organization (CMO) oder Contract Development and Manufacturing Organization (CDMO) nimmt Arevipharma Fertigungsaufträge von Pharmaunternehmen, Biotech-Firmen und anderen Auftraggebern entgegen. Die Nähe zu Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in Sachsen und angrenzenden Bundesländern begünstigt zudem innovative Projekte und Kooperationen.

Regionale Bedeutung und Besonderheiten

Arevipharma GmbH spielt eine bedeutende Rolle für die regionale Wirtschaft in Sachsen, da das Unternehmen sowohl Arbeitsplätze schafft als auch zur Stärkung des Gesundheitssektors beiträgt. Mit einem besonderen Fokus auf die Einhaltung nachhaltiger Praktiken und sozialer Verantwortung setzt Arevipharma auf langfristige Geschäftsbeziehungen, sowohl mit seinen Kunden als auch innerhalb der Region. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in modernste Technologien und Schulungen seiner Mitarbeiter, um im wettbewerbsintensiven Markt stets an der Spitze zu bleiben.

Darüber hinaus engagiert sich Arevipharma in verschiedenen lokalen Initiativen zur Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens. Durch Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen trägt das Unternehmen dazu bei, die nächste Generation von Fachkräften im Pharmabereich auszubilden und somit die Innovationskraft der Region zu sichern.

Weitere Informationen zu Arevipharma GmbH finden Sie auf dieser Sanoliste-Seite.

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Häufige Fragen zu Arevipharma GmbH

Was bietet Arevipharma GmbH als Lohnhersteller an?

Arevipharma GmbH bietet pharmazeutische Auftragsherstellung (CMO/CDMO) in Radebeul, Sachsen an – von der Entwicklung bis zur fertigen Charge nach GMP-Standard.

Welche Zulassungen hat Arevipharma GmbH?

Als Lohnhersteller verfügt Arevipharma GmbH über eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG sowie GMP-Zertifizierung gemäß EU-Richtlinien.

Wie nehme ich Kontakt mit Arevipharma GmbH auf?

Adresse und Kontaktdaten von Arevipharma GmbH in Radebeul, Sachsen finden Sie auf dieser Sanoliste-Seite.

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Über Lohnhersteller

Lohnhersteller, in der Branche Contract Manufacturing Organization (CMO), produzieren Arzneimittel oder Medizinprodukte im Auftrag anderer Firmen, ohne selbst Zulassungsinhaber zu sein. In Deutschland brauchen sie eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, müssen GMP-konform arbeiten und werden regelmäßig von der zuständigen Landesbehörde inspiziert. Das Leistungsspektrum reicht von Wirkstoffproduktion (API) und Formulierung über feste und flüssige Arzneiformen, Sterilherstellung und Biologika bis zu Verpackung und Qualitätskontrolle. Hohe GMP-Standards, gut ausgebildete Fachkräfte und Mutual Recognition Agreements (MRA) mit wichtigen Exportmärkten machen Deutschland zu einem gefragten CMO-Standort. Der weltweite Markt wächst stetig, weil Pharma und Biotech immer mehr Kapazität auslagern. Im Verzeichnis: GMP-zertifizierte Lohnhersteller, sortiert nach Bundesland, Darreichungsform und Spezialisierung.

Contract Manufacturing in der deutschen Pharmaindustrie

Lohnhersteller (Contract Manufacturing Organizations, CMOs) übernehmen die Produktion von Arzneimitteln und Medizinprodukten im Auftrag von Pharma- und Biotech-Unternehmen. In Deutschland ist diese Dienstleistung stark spezialisiert: Lohnhersteller bieten Kompetenzen in festen Darreichungsformen (Tabletten, Kapseln), flüssigen Formen (Injektionslösungen, Infusionen), biologischen Produkten (Biosimilars, Impfstoffe), sterilen Zubereitungen und hochwirksamen Substanzen (HPAPI). Der Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung wächst global, da Pharmaunternehmen zunehmend Produktionskapazitäten auslagern. Deutschland ist dank hoher GMP-Standards und qualifizierter Fachkräfte ein attraktiver CMO-Standort.

GMP-Anforderungen und § 13 AMG

Lohnhersteller in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Voraussetzungen sind geeignete Herstellungsanlagen, eine sachkundige Person (Qualified Person, QP) nach § 14 AMG, die die Chargenfreigabe verantwortet, sowie ein valides GMP-Qualitätssystem mit vollständiger Dokumentation. Regelmäßige GMP-Inspektionen durch die zuständige Landesbehörde (in Bayern: Regierung von Oberbayern, in NRW: LANUV) und gegenseitige Anerkennungsvereinbarungen (Mutual Recognition Agreements, MRA) mit Drittländern sichern die internationale Konformität. Lohnhersteller für den Export müssen zusätzlich die Anforderungen der Zielmärkte erfüllen.

Den passenden Lohnhersteller wählen

Bei der CMO-Auswahl entscheiden GMP-Zertifizierungsstatus, Erfahrung mit der gewünschten Darreichungsform, Kapazität, Reinraumklassen, Containment-Fähigkeiten für HPAPI und Referenzprojekte. Im Verzeichnis stehen alle GMP-zertifizierten Lohnhersteller in Deutschland mit Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, sortiert nach Bundesland. Pharma- und Biotech-Unternehmen finden hier in wenigen Klicks geeignete Produktionspartner.

Spezialisierungen und Wachstumsmarkt Auftragsfertigung

Der globale Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) wächst laut Branchenanalysen mit rund acht Prozent jährlich und soll bis 2030 über 300 Milliarden US-Dollar erreichen. Wachstumstreiber sind die Auslagerungsstrategie großer Pharmaunternehmen, das Wachstum kleiner Biotech-Startups ohne eigene Produktionskapazitäten und die steigende Nachfrage nach Biologika und Advanced Therapy Medicinal Products (ATMPs). Deutsche Lohnhersteller haben sich in mehreren Nischen positioniert: Sterilherstellung (Injektionslösungen, Lyophilisate) erfordert hochreine Reinräume nach ISO-Klassen; HPAPI-Containment (hochwirksame Substanzen) verlangt Spezialabzüge und Personenschutzmaßnahmen; Biologika-CMOs benötigen Bioreaktoren und Zellkulturtechnologie. CDMOs (Contract Development and Manufacturing Organizations) bieten zusätzlich Formulierungsentwicklung und klinische Prüfmuster an. Wichtige Akteure am deutschen CMO-Markt sind Rentschler, Boehringer Ingelheim Biopharmaceuticals, Siegfried und Corden Pharma.

Was ist ein Lohnhersteller für Arzneimittel?

Ein Lohnhersteller (Contract Manufacturer) produziert Arzneimittel oder Medizinprodukte im Auftrag anderer Unternehmen. Er braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und arbeitet GMP-konform (Good Manufacturing Practice). Das Leistungsspektrum kann die gesamte Produktionskette abdecken.

Welche Anforderungen müssen Lohnhersteller erfüllen?

Lohnhersteller brauchen die Herstellungserlaubnis nach AMG, müssen GMP-konform produzieren und werden regelmäßig von den Landesbehörden inspiziert. Qualifizierung und Validierung der Herstellungsprozesse sind Pflicht.

Wie wähle ich den richtigen Lohnhersteller aus?

Entscheidend sind GMP-Zertifizierungsstatus, nachgewiesene Erfahrung mit der gewünschten Darreichungsform (Tabletten, Injektionslösungen, Biologika, Sterilia), Produktionskapazität und Referenzprojekte in der jeweiligen Produktklasse. Direktanfrage beim Hersteller und Lieferantenqualifizierung nach GMP-Anforderungen sind Pflicht. Auf Sanoliste sind alle deutschen Lohnhersteller mit Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG verzeichnet.

Was ist eine Qualified Person (QP) und warum so wichtig?

Die Sachkundige Person, im Fachjargon Qualified Person (QP), gibt nach § 14 AMG jede Arzneimittelcharge frei. Per Unterschrift bestätigt sie, dass die Charge gemäß Spezifikation, GMP-Regeln und zugelassenem Herstellungsprotokoll produziert wurde. Bei Lohnherstellern, die für mehrere Auftraggeber arbeiten, ist die Rolle besonders heikel: die QP übernimmt die Verantwortung auch für Fremdaufträge. Vorgeschrieben sind ein einschlägiges Studium (Pharmazie, Chemie, Biologie, Medizin) und mindestens zwei Jahre Praxiserfahrung in der Qualitätskontrolle.

CMO oder CDMO? Was ist der Unterschied?

Eine Contract Manufacturing Organization (CMO) übernimmt nur die Herstellung eines bereits entwickelten Produkts. Eine Contract Development and Manufacturing Organization (CDMO) bietet zusätzlich Entwicklung an: Formulierungsentwicklung, Galenik, Methodenentwicklung, Stabilitätsstudien und Herstellung klinischer Prüfmuster (IMP) für Phase I bis III. Für kleinere Pharmaunternehmen und Biotech-Startups ist die CDMO oft attraktiver, weil sie den ganzen Weg von der Entwicklung bis zur kommerziellen Produktion abdeckt.

Welche Darreichungsformen bieten deutsche Lohnhersteller?

Das Spektrum ist breit: feste Formen (Tabletten, Kapseln, Granulate, Filmtabletten, Schmelztabletten), flüssige Formen (Injektionslösungen, Infusionen, Sirupe, Tropfen, Suspensionen), sterile Produkte (Lyophilisate, Ampullen, Vials, Fertigspritzen), halbfeste Formen (Cremes, Salben, Gele, Suppositorien), transdermale Pflaster und biotechnologisch hergestellte Biologika in Bioreaktoren. Spezialisten für hochwirksame Substanzen (HPAPI) verfügen über Containment-Anlagen der Sicherheitsstufen OEB 4 und 5.

Zuletzt aktualisiert: 19.04.2026 · Kategorie: Lohnhersteller