Custom Powders BV

Lohnhersteller · Dortmund

Custom Powders BV ist ein Lohnhersteller (Contract Manufacturer) für Arzneimittel oder Medizinprodukte mit Standort in Dortmund, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen produziert im Auftrag anderer Firmen und verfügt über eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG.

Custom Powders BV Adresse & Kontakt

Adresse

An der Palmweide 55
44227 Dortmund

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Custom Powders BV im Überblick

Custom Powders BV in Dortmund, Nordrhein-Westfalen, ist die deutsche Niederlassung eines niederländischen Unternehmens, das auf die Lohnherstellung von pulverförmigen Produkten spezialisiert ist. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der individuellen Anpassung von Pulvermischungen, um sowohl den spezifischen Anforderungen der Kunden als auch den hohen Standards der jeweiligen Branchen gerecht zu werden. Custom Powders hat sich als verlässlicher Partner in den Bereichen Lebensmittel, Pharma und Kosmetik etabliert und bietet umfassende Lösungen für Kunden mit höchsten Ansprüchen.

Leistungen und Kapazitäten

Das Leistungsangebot von Custom Powders umfasst eine Vielzahl an Dienstleistungen, die auf die speziellen Anforderungen der jeweiligen Branchen zugeschnitten sind. Zu den Hauptdienstleistungen gehören:

  • Lohnmischung: Die Herstellung von maßgeschneiderten Pulverformulierungen, die bis zu einer Kapazität von mehreren Tonnen pro Charge realisiert werden können.
  • Mahlung: Die Verkleinerung und Anpassung von Partikelgrößen zur Verbesserung der Löslichkeit und Verarbeitbarkeit der Produkte.
  • Granulierung: Prozessschritte zur Umwandlung von Pulver in homogene Granulate, um eine bessere Fließfähigkeit und Dosiergenauigkeit zu gewährleisten.

Das Produktportfolio von Custom Powders umfasst eine breite Palette von Anwendungsmöglichkeiten, darunter:

  • Nahrungsergänzungsmittelpulver, die Vitamine, Mineralstoffe oder pflanzliche Extrakte enthalten.
  • Sportnahrung, die speziell für Athleten entwickelt wurde, um eine optimale Leistungssteigerung zu unterstützen.
  • Pharmazeutische Pulver, die unter strengsten regulatorischen Bedingungen hergestellt werden, um den Anforderungen der Arzneimittelindustrie gerecht zu werden.
  • Kosmetikpulver, die in Make-up und Hautpflegeprodukten Verwendung finden und sowohl ästhetischen als auch funktionalen Ansprüchen gerecht werden.

Custom Powders ist nach ISO 9001 und ISO 22000 zertifiziert, was die hohen Qualitätsstandards in der Produktion und die Lebensmittelsicherheit betrifft. Das Unternehmen strebt kontinuierlich nach Verbesserung und folgt den besten praktischen Standards in der Branche, um eine vertrauenswürdige Produktqualität zu garantieren.

Regulatorische Einordnung

Custom Powders agiert in einem streng regulierten Umfeld, insbesondere im Food- und Pharmabereich. Die Einhaltung der Vorschriften der Europäischen Union sowie nationaler Gesetze ist eine Grundvoraussetzung für die Qualitätssicherung und Marktregulierung. Zudem unterliegt das Unternehmen den Regularien für die Sicherheitsdatenblätter (SDB) und die europäische Verordnung über kosmetische Mittel (EG) Nr. 1223/2009, die für die Herstellung und den Vertrieb von kosmetischen Produkten gilt.

Durch die ständige Schulung und Weiterbildung seiner Mitarbeiter stellt Custom Powders sicher, dass alle Mitarbeiter über die neuesten Entwicklungen in der Regulierung und den spezifischen Anforderungen der einzelnen Industrien informiert sind. Diese Verpflichtung zur Compliance stellt nicht nur die Sicherheit der Produkte, sondern auch das Vertrauen und die Zufriedenheit der Kunden sicher.

Regionale Bedeutung und Besonderheiten

Dortmund hat sich zu einem bedeutenden Standort für Unternehmen der lebensmittelverarbeitenden Industrie entwickelt. Die Kombination von traditioneller Industrie und modernem Technologie-Cluster macht die Stadt zu einem idealen Standort für innovative Unternehmen wie Custom Powders. Die hervorragenden logistischen Anbindungen, vor allem durch den Dortmunder Hafen, fördern nicht nur die Effizienz der Produktionsabläufe, sondern auch den direkten Zugriff auf nationale und internationale Märkte.

Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten und Forschungseinrichtungen, die Custom Powders ermöglicht, neue Trends und Entwicklungen in der Pulvertechnologie frühzeitig zu erkennen und zu implementieren. Diese Netzwerke innerhalb der Region unterstützen nicht nur die Innovationskraft des Unternehmens, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung von Dortmund als Standort für moderne, technologieorientierte Industrie.

Weitere Informationen: Lohnhersteller in Nordrhein-Westfalen oder alle Lohnhersteller in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Custom Powders BV

Was ist Custom Powders BV?

Custom Powders BV ist ein Lohnhersteller mit Sitz in Dortmund. Das Unternehmen produziert im Auftrag andere pharmazeutische Produkte oder Medizinprodukte und verfügt über eine GMP-Herstellungserlaubnis nach AMG.

Was ist Lohnherstellung in der Pharmaindustrie?

Lohnherstellung bezeichnet die Auftragsproduktion pharmazeutischer oder medizinischer Produkte für Drittunternehmen. Lohnhersteller verfügen über GMP-Herstellungserlaubnisse nach § 13 AMG und unterliegen der behördlichen Aufsicht.

Welche Leistungen bietet Custom Powders BV an?

Custom Powders BV bietet Lohnherstellungsdienstleistungen für pharmazeutische oder medizinische Produkte an. Das genaue Leistungsspektrum umfasst je nach Spezialisierung Konfektionierung, Herstellung, Abfüllung oder Qualitätskontrolle.

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Über Lohnhersteller

Ein Lohnhersteller (Contract Manufacturing Organization, CMO) produziert Arzneimittel oder Medizinprodukte im Auftrag anderer Unternehmen, ohne Zulassungsinhaber zu sein. Lohnhersteller in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, müssen GMP-konform produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen der zuständigen Landesbehörde. Das Leistungsspektrum reicht von Wirkstoffproduktion (API) und Formulierung über feste und flüssige Arzneiformen, Sterilherstellung und Biologika bis zu Verpackung und Qualitätskontrolle. Deutschland ist dank hoher GMP-Standards, gut ausgebildeter Fachkräfte und Mutual Recognition Agreements (MRA) mit wichtigen Exportmärkten ein international gefragter CMO-Standort. Der globale Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung wächst stetig, da Pharmaunternehmen und Biotech-Startups zunehmend Kapazitäten auslagern. GMP-zertifizierte Lohnhersteller sind hier nach Bundesland, Darreichungsform und Spezialisierung auffindbar.

Contract Manufacturing in der deutschen Pharmaindustrie

Lohnhersteller (Contract Manufacturing Organizations, CMOs) übernehmen die Produktion von Arzneimitteln und Medizinprodukten im Auftrag von Pharma- und Biotech-Unternehmen. In Deutschland ist diese Dienstleistung stark spezialisiert: Lohnhersteller bieten Kompetenzen in festen Darreichungsformen (Tabletten, Kapseln), flüssigen Formen (Injektionslösungen, Infusionen), biologischen Produkten (Biosimilars, Impfstoffe), sterilen Zubereitungen und hochwirksamen Substanzen (HPAPI). Der Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung wächst global, da Pharmaunternehmen zunehmend Produktionskapazitäten auslagern. Deutschland ist dank hoher GMP-Standards und qualifizierter Fachkräfte ein attraktiver CMO-Standort.

GMP-Anforderungen und § 13 AMG

Lohnhersteller in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Voraussetzungen sind geeignete Herstellungsanlagen, eine sachkundige Person (Qualified Person, QP) nach § 14 AMG, die die Chargenfreigabe verantwortet, sowie ein valides GMP-Qualitätssystem mit vollständiger Dokumentation. Regelmäßige GMP-Inspektionen durch die zuständige Landesbehörde (in Bayern: Regierung von Oberbayern, in NRW: LANUV) und gegenseitige Anerkennungsvereinbarungen (Mutual Recognition Agreements, MRA) mit Drittländern sichern die internationale Konformität. Lohnhersteller für den Export müssen zusätzlich die Anforderungen der Zielmärkte erfüllen.

Den richtigen Lohnhersteller für Ihr Produkt finden

Bei der CMO-Auswahl sind GMP-Zertifizierungsstatus, Erfahrung mit der gewünschten Darreichungsform, Produktionskapazität, Reinraumklassen, Containment-Fähigkeiten für HPAPI und nachgewiesene Referenzprojekte ausschlaggebend. Sanoliste erfasst alle GMP-zertifizierten Lohnhersteller in Deutschland mit Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, sortiert nach Bundesland. Nützlich für Pharmaunternehmen, Biotech-Startups und Zulassungsinhaber bei der Partnersuche.

Spezialisierungen und Wachstumsmarkt Auftragsfertigung

Der globale Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) wächst laut Branchenanalysen mit rund acht Prozent jährlich und soll bis 2030 über 300 Milliarden US-Dollar erreichen. Wachstumstreiber sind die Auslagerungsstrategie großer Pharmaunternehmen, das Wachstum kleiner Biotech-Startups ohne eigene Produktionskapazitäten und die steigende Nachfrage nach Biologika und Advanced Therapy Medicinal Products (ATMPs). Deutsche Lohnhersteller haben sich in mehreren Nischen positioniert: Sterilherstellung (Injektionslösungen, Lyophilisate) erfordert hochreine Reinräume nach ISO-Klassen; HPAPI-Containment (hochwirksame Substanzen) verlangt Spezialabzüge und Personenschutzmaßnahmen; Biologika-CMOs benötigen Bioreaktoren und Zellkulturtechnologie. CDMOs (Contract Development and Manufacturing Organizations) bieten zusätzlich Formulierungsentwicklung und klinische Prüfmuster an. Wichtige Akteure am deutschen CMO-Markt sind Rentschler, Boehringer Ingelheim Biopharmaceuticals, Siegfried und Corden Pharma.

Was ist ein Lohnhersteller für Arzneimittel?

Ein Lohnhersteller (Contract Manufacturer) produziert Arzneimittel oder Medizinprodukte im Auftrag anderer Unternehmen. Er benötigt dafür eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und unterliegt den GMP-Anforderungen (Good Manufacturing Practice). Lohnhersteller bieten Dienstleistungen entlang der gesamten Produktionskette an.

Welche Anforderungen müssen Lohnhersteller erfüllen?

Lohnhersteller für Arzneimittel benötigen eine Herstellungserlaubnis nach dem Arzneimittelgesetz, müssen GMP-konform produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen durch die zuständigen Landesbehörden. Die Qualifizierung und Validierung der Herstellungsprozesse ist vorgeschrieben.

Wie wähle ich den richtigen Lohnhersteller für mein Arzneimittel aus?

Entscheidend sind GMP-Zertifizierungsstatus, nachgewiesene Erfahrung mit der gewünschten Darreichungsform (Tabletten, Injektionslösungen, Biologika, Sterilia), Produktionskapazität sowie Referenzprojekte in der jeweiligen Produktklasse. Eine direkte Anfrage beim Hersteller und Lieferantenqualifizierung gemäß GMP-Anforderungen sind obligatorisch. Auf Sanoliste sind alle deutschen Lohnhersteller mit Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG erfasst.

Was ist eine Qualified Person (QP) und warum ist sie für Lohnhersteller wichtig?

Die Sachkundige Person (Qualified Person, QP) gemäß § 14 AMG ist für die Freigabe jeder Arzneimittelcharge verantwortlich. Sie bestätigt per Unterschrift, dass die Charge gemäß Spezifikation, GMP-Regeln und zugelassenem Herstellungsprotokoll produziert wurde. Bei Lohnherstellern, die für mehrere Auftraggeber produzieren, ist die QP-Funktion besonders kritisch, da sie die Verantwortung für Fremdaufträge trägt. Die QP muss die im AMG definierten akademischen Mindestqualifikationen (Pharmazie, Chemie, Biologie, Medizin) und mindestens zwei Jahre praktische Erfahrung in der Qualitätskontrolle nachweisen.

Was ist der Unterschied zwischen einem CMO und einem CDMO?

Ein CMO (Contract Manufacturing Organization) übernimmt ausschließlich die Herstellung eines bereits entwickelten Produkts. Ein CDMO (Contract Development and Manufacturing Organization) bietet zusätzlich Entwicklungsleistungen an: Formulierungsentwicklung, Galenik, Methodenentwicklung, Stabilitätsstudien und die Herstellung von klinischen Prüfmustern (IMP) für Phase I bis III. CDMOs sind für kleinere Pharmaunternehmen und Biotech-Startups besonders wertvoll, da sie den gesamten Weg von der Entwicklung bis zur kommerziellen Produktion abdecken.

Welche Darreichungsformen bieten deutsche Lohnhersteller an?

Deutsche Lohnhersteller decken das gesamte Spektrum pharmazeutischer Darreichungsformen ab: Feste Formen (Tabletten, Kapseln, Granulate, Filmtabletten, Schmelztabletten), flüssige Formen (Injektionslösungen, Infusionslösungen, Sirupe, Tropfen, Suspensionen), sterile Produkte (Lyophilisate, Ampullen, Vials, Fertigspritzen), halbfeste Formen (Cremes, Salben, Gele, Suppositorien), transdermale Systeme (Pflaster) sowie biotechnologisch hergestellte Biologika in Bioreaktoren. Spezialisten für hochwirksame Substanzen (HPAPI) verfügen über Containment-Anlagen der Sicherheitsstufe OEB 4/5.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Lohnhersteller