W. Spitzner Arzneimittelfabrik GmbH

Lohnhersteller · Ettlingen

Seit 1949 erfahrener pharmazeutischer Lohnhersteller mit Spezialisierung auf flüssige und halbfeste Darreichungsformen.

W. Spitzner Arzneimittelfabrik GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Öffnungszeiten

Saunaaufguss Saunamed: 4.78 /

Saunaaufguss Whiskey: 4.71 /

Adresse

Bunsenstraße 6-10
76275 Ettlingen

Unternehmensprofil

1869

Gegründet

200+

Mitarbeiter

W. Spitzner Arzneimittelfabrik GmbH im Überblick

W. Spitzner Arzneimittelfabrik GmbH ist ein traditionsreiches deutsches Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Ettlingen (Baden-Württemberg). Das Unternehmen wurde 1869 von Wilhelm Spitzner gegründet und hat sich im Laufe seiner langen Geschichte auf die Herstellung von Bäder-, Sauna- und Wellness-Produkten sowie pflanzlichen Arzneimitteln spezialisiert. Besonders bekannt wurde W. Spitzner durch die Marke Kneipp, die das Unternehmen jahrelang produzierte und vertrieb. Heute gehört W. Spitzner zu einer Unternehmensgruppe, die sich auf Naturheilmittel und die Balneologie, die Heilbadetherapie spezialisiert hat. Am Standort Ettlingen werden seit über 150 Jahren Badezusätze und Wellness-Präparate hergestellt, wobei Tradition und Innovation Hand in Hand gehen.

Tätigkeitsfeld & Produkte

W. Spitzner ist spezialisiert auf Badezusätze für therapeutische und Wellness-Anwendungen und bietet eine Vielzahl an Produkten, die auf die Bedürfnisse der Verbraucher zugeschnitten sind. Zu den gängigen Produkten gehören:

  • Heilbäder: Fichtennadel, Kamille, Arnika, Melisse und Schwefelbad sind nur einige der angebotenen Heilbäder, die sowohl entspannende als auch heilende Eigenschaften haben.
  • Pflanzliche Duschpräparate: Diese Produkte sind mit aktiven Naturinhaltsstoffen angereichert, die die Haut pflegen und die Sinne anregen.
  • Körperpflegeprodukte: Die tägliche Pflege der Haut wird durch eine Reihe von Lotionen und Cremes unterstützt, die aus natürlichen Extrakten bestehen.
  • Ätherische Öle: Für Wellness- und Therapieanwendungen bietet W. Spitzner eine Auswahl an hochwertigen ätherischen Ölen, die in der Aromatherapie Verwendung finden.

Zusätzlich entwickelt das Unternehmen pflanzliche Fertigarzneimittel (Phytopharmaka) auf Basis von Heilpflanzen. Diese Produkte stützen sich auf die jahrhundertelange Erfahrung mit natürlichen Heilmitteln und sind in Apotheken, Bädereinrichtungen, Reha-Kliniken sowie im Versandhandel erhältlich. Alle Produkte werden vollständig am Standort Ettlingen hergestellt, was dem Unternehmen die Kontrolle über die Qualität und die Wirksamkeit seiner Produkte erlaubt.

Geschichte & Regulierung

Mit über 150 Jahren Erfahrung ist W. Spitzner eines der ältesten Pharmaunternehmen Deutschlands. Die Gründung im Jahr 1869 war der Beginn einer Erfolgsgeschichte, die von Innovation und dem Streben nach optimalen Gesundheitslösungen geprägt ist. Das Unternehmen hat die moderne Balneologie maßgeblich mitgeprägt und war ein Pionier in der wissenschaftlichen Erforschung und Entwicklung von Heilbäder-Rezepturen. Jährliche Forschungen und Produktentwicklungen machen W. Spitzner zu einem gefragten Akteur in der Branche.

Die regulatorischen Anforderungen, denen W. Spitzner unterliegt, sind sowohl umfangreich als auch strikt. Alle Arzneimittelprodukte des Unternehmens unterliegen der Überwachung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Grundlage für die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte wird dabei von umfangreicher Forschung und Entwicklung getragen. Zusätzlich unterliegen kosmetische Produkte der EU-Kosmetikverordnung, welche sicherstellt, dass alle verwendeten Inhaltsstoffe den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen und die Gesundheit der Verbraucher schützen.

Die Bedeutung von W. Spitzner für die Region Ettlingen und darüber hinaus ist nicht zu unterschätzen. Als Arbeitgeber sorgt das Unternehmen für zahlreiche Arbeitsplätze und bildet regelmäßig Fachkräfte aus. Zudem stärkt W. Spitzner durch sein Engagement in der lokalen Gemeinschaft und durch Kooperationen mit regionalen Gesundheitseinrichtungen die Wirtschaft der Region und fördert das Wohlbefinden der Bevölkerung.

Weitere Informationen: Lohnhersteller in Baden-Württemberg oder alle pharmazeutischen Lohnhersteller in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu W. Spitzner Arzneimittelfabrik GmbH

Was macht W. Spitzner Arzneimittelfabrik GmbH?

Seit 1949 erfahrener pharmazeutischer Lohnhersteller mit Spezialisierung auf flüssige und halbfeste Darreichungsformen.

Wo befindet sich W. Spitzner Arzneimittelfabrik GmbH?

W. Spitzner Arzneimittelfabrik GmbH hat seinen Sitz in Ettlingen. Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist W. Spitzner Arzneimittelfabrik GmbH tätig?

W. Spitzner Arzneimittelfabrik GmbH ist in der Lohnhersteller-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das Gesundheitswesen an.

Was ist der Unterschied zwischen CMO und CDMO?

Ein CMO (Contract Manufacturing Organization) führt ausschließlich die Auftragsfertigung durch. Ein CDMO (Contract Development and Manufacturing Organization) bietet zusätzlich Entwicklungsleistungen an – von der Formulierungsentwicklung über Scale-up bis zur Prozessvalidierung. W. Spitzner Arzneimittelfabrik GmbH ist als Lohnhersteller in diesem Markt tätig.

Was ist eine Qualified Person (QP)?

Die Qualified Person (QP) ist eine nach § 14 AMG gesetzlich vorgeschriebene sachkundige Person, die jede Arzneimittelcharge vor der Freigabe zum Verkauf prüft und freigibt. Die QP trägt die persönliche Verantwortung dafür, dass jede Charge gemäß GMP hergestellt und geprüft wurde.

Welche Zertifizierungen benötigt ein Lohnhersteller?

Lohnhersteller benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, ein GMP-Zertifikat auf Basis regelmäßiger Behördeninspektionen und je nach Auftraggeber zusätzliche Zertifizierungen wie ISO 9001, ISO 13485 (für Medizinprodukte) oder FDA-Registrierung für den US-Markt.

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Über Lohnhersteller

Lohnhersteller, in der Branche Contract Manufacturing Organization (CMO) oder, mit Entwicklungsleistungen, CDMO, produzieren Arzneimittel im Auftrag anderer Unternehmen, ohne selbst Zulassungsinhaber zu sein. Das Spektrum reicht von der galenischen Entwicklung über Tablettierung, Lohnabfüllung und Verpackung bis zur Sterilherstellung und Biologika-Produktion. In Deutschland brauchen Auftragshersteller eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, müssen die EU-GMP-Regeln einhalten und über eine sachkundige Person (Qualified Person) verfügen; eine Qualitätssicherungsvereinbarung regelt die Verantwortung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Zu den bekannten Anbietern zählen Aenova, Rottendorf, Vetter und Boehringer Ingelheim. Im Verzeichnis finden Sie Lohnhersteller nach Bundesland und Stadt, mit Kontaktdaten für die Auftragsfertigung.

Contract Manufacturing in der deutschen Pharmaindustrie

Leistungsspektrum der Auftragsfertigung

Führende Lohnhersteller in Deutschland

Herstellungserlaubnis § 13 AMG und GMP

Qualified Person und Qualitätssicherungsvereinbarung

Trends: Biologika, Sterilproduktion und Reshoring

Den passenden Lohnhersteller finden

Was ist ein Lohnhersteller für Arzneimittel?

Ein Lohnhersteller produziert Arzneimittel im Auftrag eines anderen Unternehmens, ohne selbst Zulassungsinhaber zu sein. In der Branche spricht man von CMO oder, mit Entwicklungsleistungen, von CDMO. Das Spektrum reicht von der Tablettierung über die Lohnabfüllung bis zur sterilen oder biologischen Produktion.

Was ist der Unterschied zwischen CMO und CDMO?

Eine CMO (Contract Manufacturing Organization) übernimmt die reine Auftragsfertigung. Eine CDMO (Contract Development and Manufacturing Organization) bietet zusätzlich Entwicklungsleistungen wie galenische Formulierung, Scale-up und Prozessvalidierung.

Welche Anforderungen müssen Lohnhersteller erfüllen?

Sie brauchen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, müssen die EU-Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) einhalten und über eine sachkundige Person verfügen. Die zuständige Landesbehörde erteilt die Erlaubnis und inspiziert die Betriebe regelmäßig.

Was ist eine Qualified Person (QP)?

Die sachkundige Person nach § 14 AMG zertifiziert jede Charge und bestätigt, dass sie gemäß Zulassung und GMP hergestellt und geprüft wurde, bevor das Produkt freigegeben wird. Ohne diese Freigabe darf eine Charge nicht in den Verkehr gebracht werden.

Warum lagern Pharmafirmen die Produktion aus?

Auftragsfertigung verschafft zusätzliche und flexible Kapazitäten, Zugang zu speziellen Darreichungsformen und Technologien ohne eigene Investitionen sowie Kostenvorteile. Besonders bei steriler Produktion und Biologika ist spezialisiertes Know-how gefragt.

Wer sind führende Lohnhersteller in Deutschland?

Zu den bekannten Anbietern mit deutschem Sitz oder Großstandort zählen Aenova (Starnberg), Rottendorf Pharma (Ennigerloh), Vetter Pharma (Ravensburg), Losan Pharma sowie Boehringer Ingelheim mit der Biologika-Sparte BioXcellence in Biberach.

Welche Darreichungsformen bieten deutsche Lohnhersteller?

Das Spektrum reicht von festen oralen Formen wie Tabletten und Kapseln über flüssige und halbfeste Formen bis zu sterilen Injektabilia, Fertigspritzen und biologischen Arzneimitteln. Viele Anbieter sind auf bestimmte Technologien spezialisiert.

Was regelt die Qualitätssicherungsvereinbarung?

Die Qualitätssicherungsvereinbarung legt die Aufgaben- und Verantwortungsteilung zwischen Auftraggeber und Lohnhersteller schriftlich und lückenlos fest, einschließlich Auditrechten. Die Gesamtverantwortung für das zugelassene Produkt bleibt beim Zulassungsinhaber.

Wie finde ich den richtigen Lohnhersteller?

Auf Sanoliste sind Lohnhersteller nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Website. So finden Pharmaunternehmen gezielt Partner für eine bestimmte Darreichungsform, Sterilproduktion oder Biologika-Fertigung.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Lohnhersteller – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Lohnhersteller