Glatt Ingenieurtechnik GmbH

Lohnhersteller · Weimar

Glatt Ingenieurtechnik GmbH – globaler Verfahrenstechnik-Experte in Weimar: Wirbelschichttechnologie für Granulierung, Trocknung und Coating von pharmazeutischen, Lebensmittel- und chemischen Produkten.

Glatt Ingenieurtechnik GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Nordstraße 12
99427 Weimar

Unternehmensprofil

1954

Gegründet

2.000+ (Glatt Gruppe global)

Mitarbeiter

```html

Glatt Ingenieurtechnik GmbH im Überblick

Glatt Ingenieurtechnik GmbH in Weimar, Thüringen, ist ein international tätiges deutsches Ingenieurunternehmen, das auf die Entwicklung und den Bau von Produktionsanlagen für die Pharma-, Lebensmittel- und Chemiebranche spezialisiert ist. Das Unternehmen gehört zur Glatt Gruppe, einem der weltweit führenden Anbieter von Wirbelschicht- und Sprühgranulierungstechnologie. Über die Jahre hat Glatt Ingenieurtechnik sein Portfolio kontinuierlich erweitert und passt seine Lösungen an die sich ständig weiterentwickelnden Anforderungen der Industrie an. Dabei legt das Unternehmen großen Wert auf individuelle Kundenanforderungen und innovative Technologien.

Leistungen und Technologien

Glatt Ingenieurtechnik entwickelt und baut Pharmaprozessanlagen für Granulierung, Trocknung, Beschichtung und Formulierung von Feststoffen. Die Wirbelschichttechnologie von Glatt ist weltweit in der Arzneimittelproduktion verbreitet und ermöglicht die Herstellung von Granulaten, Pellets, Tabletten und Kapseln nach GMP-Standards. Neben der Pharmabranche bedient Glatt auch verschiedene Bereiche der Lebensmittel- und Chemieproduktion, wodurch ein breites Anwendungsfeld für die angebotenen Lösungen geschaffen wird.

  • Granulierung: Durch moderne Anlagen werden Granulate erzeugt, die in der pharmazeutischen Formulierung Verwendung finden.
  • Trocknung: Innovative Systemlösungen garantieren eine effiziente und schonende Trocknung von pharmazeutischen Produkten.
  • Beschichtung: Mit hochwertigen Beschichtungstechnologien werden Produkte stabilisiert und ihre Freisetzungsprofile optimiert.
  • Formulierung: Glatt Ingenieurtechnik bietet maßgeschneiderte Lösungen für die Formulierung von festen Arzneimitteln an.

Zusätzlich bietet Glatt Engineeringdienstleistungen für den Bau von pharmazeutischen Produktionsstätten und Pilotanlagen an, die es Unternehmen ermöglichen, ihre Produkte unter realistischen Bedingungen zu testen und zu optimieren.

Geschichte und Glatt Gruppe

Die Glatt Gruppe wurde 1954 von Werner Glatt in Binzen gegründet und hat sich seither zu einem globalen Technologiekonzern entwickelt. Glatt Ingenieurtechnik in Weimar ist der Ingenieurzweig der Gruppe und ist für die Planung, den Bau und die Inbetriebnahme kompletter Pharmafabriken und Produktionslinien verantwortlich. Die Glatt Gruppe beschäftigt weltweit über 2.000 Mitarbeitende, die umfassende Expertise in den Bereichen Ingenieurwesen, Prozessentwicklung und Anlagenbau einbringen.

Die kontinuierliche Investition in Forschung und Entwicklung ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Dies ermöglicht es Glatt Ingenieurtechnik, stets an der Spitze der technologischen Entwicklung zu bleiben und innovative Lösungen für seine Kunden zu bieten. Die regionalen Bedeutung von Glatt Ingenieurtechnik in Thüringen ist nicht nur durch die Schaffung von Arbeitsplätzen geprägt, sondern auch durch die enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen, um die nächste Generation von Ingenieuren auszubilden und innovative Forschungsprojekte zu unterstützen.

Regulatorische Einordnung

Glatt Ingenieurtechnik unterliegt strengen regulatorischen Auflagen, die für die Pharma- und Lebensmittelindustrie geltend sind. Das Unternehmen arbeitet im Einklang mit internationalen Standards wie GMP (Good Manufacturing Practice) und FDA-Vorgaben. Es investiert kontinuierlich in die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter, um sicherzustellen, dass alle Anlagen den neuesten regulatorischen Anforderungen entsprechen. Diese ehrgeizige Strategie trägt dazu bei, dass die Produkte von Glatt Ingenieurtechnik weltweit hohe Akzeptanz und Vertrauen genießen.

Weitere Informationen: Lohnhersteller in Thüringen oder alle Lohnhersteller in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Glatt Ingenieurtechnik GmbH

Was macht Glatt Ingenieurtechnik GmbH?

Glatt ist ein Verfahrenstechnik-Experte mit Sitz in Weimar, spezialisiert auf Wirbelschichttechnologie für Granulierung, Trocknung und Coating. Das Unternehmen dient als Lohnhersteller und Anlagenlieferant für Pharma-, Lebensmittel- und Chemieindustrie.

Was ist Wirbelschichttechnologie?

Wirbelschichttechnologie ist ein Verfahren, bei dem Partikel durch aufströmende Luft in Schwebe gehalten und gleichzeitig bearbeitet werden – etwa getrocknet, granuliert oder mit einer Schicht überzogen. Glatt gilt seit 70+ Jahren als Pionier dieser Technologie.

Für welche Branchen arbeitet Glatt?

Glatt arbeitet hauptsächlich für die Pharmaindustrie (Tabletten, Pellets, Granulate), die Lebensmittelindustrie, Futtermittelherstellung und die chemische Industrie. Das Unternehmen ist in 160+ Ländern tätig.

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Über Lohnhersteller

Ein Lohnhersteller (Contract Manufacturing Organization, CMO) produziert Arzneimittel oder Medizinprodukte im Auftrag anderer Unternehmen, ohne Zulassungsinhaber zu sein. Lohnhersteller in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, müssen GMP-konform produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen der zuständigen Landesbehörde. Das Leistungsspektrum reicht von Wirkstoffproduktion (API) und Formulierung über feste und flüssige Arzneiformen, Sterilherstellung und Biologika bis zu Verpackung und Qualitätskontrolle. Deutschland ist dank hoher GMP-Standards, gut ausgebildeter Fachkräfte und Mutual Recognition Agreements (MRA) mit wichtigen Exportmärkten ein international gefragter CMO-Standort. Der globale Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung wächst stetig, da Pharmaunternehmen und Biotech-Startups zunehmend Kapazitäten auslagern. GMP-zertifizierte Lohnhersteller sind hier nach Bundesland, Darreichungsform und Spezialisierung auffindbar.

Contract Manufacturing in der deutschen Pharmaindustrie

Lohnhersteller (Contract Manufacturing Organizations, CMOs) übernehmen die Produktion von Arzneimitteln und Medizinprodukten im Auftrag von Pharma- und Biotech-Unternehmen. In Deutschland ist diese Dienstleistung stark spezialisiert: Lohnhersteller bieten Kompetenzen in festen Darreichungsformen (Tabletten, Kapseln), flüssigen Formen (Injektionslösungen, Infusionen), biologischen Produkten (Biosimilars, Impfstoffe), sterilen Zubereitungen und hochwirksamen Substanzen (HPAPI). Der Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung wächst global, da Pharmaunternehmen zunehmend Produktionskapazitäten auslagern. Deutschland ist dank hoher GMP-Standards und qualifizierter Fachkräfte ein attraktiver CMO-Standort.

GMP-Anforderungen und § 13 AMG

Lohnhersteller in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Voraussetzungen sind geeignete Herstellungsanlagen, eine sachkundige Person (Qualified Person, QP) nach § 14 AMG, die die Chargenfreigabe verantwortet, sowie ein valides GMP-Qualitätssystem mit vollständiger Dokumentation. Regelmäßige GMP-Inspektionen durch die zuständige Landesbehörde (in Bayern: Regierung von Oberbayern, in NRW: LANUV) und gegenseitige Anerkennungsvereinbarungen (Mutual Recognition Agreements, MRA) mit Drittländern sichern die internationale Konformität. Lohnhersteller für den Export müssen zusätzlich die Anforderungen der Zielmärkte erfüllen.

Den richtigen Lohnhersteller für Ihr Produkt finden

Bei der CMO-Auswahl sind GMP-Zertifizierungsstatus, Erfahrung mit der gewünschten Darreichungsform, Produktionskapazität, Reinraumklassen, Containment-Fähigkeiten für HPAPI und nachgewiesene Referenzprojekte ausschlaggebend. Sanoliste erfasst alle GMP-zertifizierten Lohnhersteller in Deutschland mit Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG, sortiert nach Bundesland. Nützlich für Pharmaunternehmen, Biotech-Startups und Zulassungsinhaber bei der Partnersuche.

Spezialisierungen und Wachstumsmarkt Auftragsfertigung

Der globale Markt für pharmazeutische Auftragsfertigung (Contract Manufacturing) wächst laut Branchenanalysen mit rund acht Prozent jährlich und soll bis 2030 über 300 Milliarden US-Dollar erreichen. Wachstumstreiber sind die Auslagerungsstrategie großer Pharmaunternehmen, das Wachstum kleiner Biotech-Startups ohne eigene Produktionskapazitäten und die steigende Nachfrage nach Biologika und Advanced Therapy Medicinal Products (ATMPs). Deutsche Lohnhersteller haben sich in mehreren Nischen positioniert: Sterilherstellung (Injektionslösungen, Lyophilisate) erfordert hochreine Reinräume nach ISO-Klassen; HPAPI-Containment (hochwirksame Substanzen) verlangt Spezialabzüge und Personenschutzmaßnahmen; Biologika-CMOs benötigen Bioreaktoren und Zellkulturtechnologie. CDMOs (Contract Development and Manufacturing Organizations) bieten zusätzlich Formulierungsentwicklung und klinische Prüfmuster an. Wichtige Akteure am deutschen CMO-Markt sind Rentschler, Boehringer Ingelheim Biopharmaceuticals, Siegfried und Corden Pharma.

Was ist ein Lohnhersteller für Arzneimittel?

Ein Lohnhersteller (Contract Manufacturer) produziert Arzneimittel oder Medizinprodukte im Auftrag anderer Unternehmen. Er benötigt dafür eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und unterliegt den GMP-Anforderungen (Good Manufacturing Practice). Lohnhersteller bieten Dienstleistungen entlang der gesamten Produktionskette an.

Welche Anforderungen müssen Lohnhersteller erfüllen?

Lohnhersteller für Arzneimittel benötigen eine Herstellungserlaubnis nach dem Arzneimittelgesetz, müssen GMP-konform produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen durch die zuständigen Landesbehörden. Die Qualifizierung und Validierung der Herstellungsprozesse ist vorgeschrieben.

Wie wähle ich den richtigen Lohnhersteller für mein Arzneimittel aus?

Entscheidend sind GMP-Zertifizierungsstatus, nachgewiesene Erfahrung mit der gewünschten Darreichungsform (Tabletten, Injektionslösungen, Biologika, Sterilia), Produktionskapazität sowie Referenzprojekte in der jeweiligen Produktklasse. Eine direkte Anfrage beim Hersteller und Lieferantenqualifizierung gemäß GMP-Anforderungen sind obligatorisch. Auf Sanoliste sind alle deutschen Lohnhersteller mit Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG erfasst.

Was ist eine Qualified Person (QP) und warum ist sie für Lohnhersteller wichtig?

Die Sachkundige Person (Qualified Person, QP) gemäß § 14 AMG ist für die Freigabe jeder Arzneimittelcharge verantwortlich. Sie bestätigt per Unterschrift, dass die Charge gemäß Spezifikation, GMP-Regeln und zugelassenem Herstellungsprotokoll produziert wurde. Bei Lohnherstellern, die für mehrere Auftraggeber produzieren, ist die QP-Funktion besonders kritisch, da sie die Verantwortung für Fremdaufträge trägt. Die QP muss die im AMG definierten akademischen Mindestqualifikationen (Pharmazie, Chemie, Biologie, Medizin) und mindestens zwei Jahre praktische Erfahrung in der Qualitätskontrolle nachweisen.

Was ist der Unterschied zwischen einem CMO und einem CDMO?

Ein CMO (Contract Manufacturing Organization) übernimmt ausschließlich die Herstellung eines bereits entwickelten Produkts. Ein CDMO (Contract Development and Manufacturing Organization) bietet zusätzlich Entwicklungsleistungen an: Formulierungsentwicklung, Galenik, Methodenentwicklung, Stabilitätsstudien und die Herstellung von klinischen Prüfmustern (IMP) für Phase I bis III. CDMOs sind für kleinere Pharmaunternehmen und Biotech-Startups besonders wertvoll, da sie den gesamten Weg von der Entwicklung bis zur kommerziellen Produktion abdecken.

Welche Darreichungsformen bieten deutsche Lohnhersteller an?

Deutsche Lohnhersteller decken das gesamte Spektrum pharmazeutischer Darreichungsformen ab: Feste Formen (Tabletten, Kapseln, Granulate, Filmtabletten, Schmelztabletten), flüssige Formen (Injektionslösungen, Infusionslösungen, Sirupe, Tropfen, Suspensionen), sterile Produkte (Lyophilisate, Ampullen, Vials, Fertigspritzen), halbfeste Formen (Cremes, Salben, Gele, Suppositorien), transdermale Systeme (Pflaster) sowie biotechnologisch hergestellte Biologika in Bioreaktoren. Spezialisten für hochwirksame Substanzen (HPAPI) verfügen über Containment-Anlagen der Sicherheitsstufe OEB 4/5.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Lohnhersteller