Radimed GmbH

Medizintechnik · Bochum

Radimed GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Bochum, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Radimed GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Lothringer Strasse 36b
44805 Bochum

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Radimed GmbH im Überblick

Die Radimed GmbH aus Bochum in Nordrhein-Westfalen ist ein anerkannter Spezialist für Strahlenschutz und radiologische Schutzausrüstung, der sich durch innovative Produkte und einen hohen Qualitätsstandard auszeichnet. Gegründet mit dem Ziel, die Sicherheit von medizinischem Personal und Patienten in Strahleneinrichtungen zu erhöhen, hat sich das Unternehmen als verlässlicher Partner in der Medizintechnik etabliert. Radimed setzt auf Forschung und Entwicklung, um den steigenden Anforderungen im Bereich Strahlenschutz gerecht zu werden.

Leistungen und Produkte

Radimed bietet ein umfassendes Sortiment an hochqualitativen Strahlenschutzprodukten an. Dazu gehören:

  • Strahlenschutzbekleidung: Bleischürzen, die eine maximale Strahlenschutzdeckung bieten, sowie Schilddrüsenschutz und spezialisierte Schutzhandschuhe.
  • Zusätzliche Schutzausrüstung: Innovative Schutzbrillen sind ein wichtiger Bestandteil des Produktportfolios, die nicht nur die Augen, sondern auch das Gesicht beim Arbeiten in risikobehafteten Umgebungen schützen.
  • Strahlenschutzwände: Sowohl mobile als auch stationäre Lösungen sind verfügbar, die flexibel in Röntgenabteilungen und an anderen geeigneten Standorten eingesetzt werden können.
  • Spezialprodukte für Herzkatheterlabore: Das Sortiment umfasst maßgeschneiderte Lösungen wie beispielsweise spezielle Umhänge und Trennwände, die den spezifischen Anforderungen in hochsensiblen medizinischen Bereichen Rechnung tragen.

Die kontinuierliche Verbesserung der Produkte erfolgt unter Berücksichtigung der aktuellen regulatorischen Vorgaben, die in vielen Ländern strengen Normen unterliegen. Radimed stellt sicher, dass alle Produkte nach den neuesten europäischen Richtlinien zur Sicherheit von Gesundheitsdienstleistern entwickelt werden.

Regulatorische Einordnung

Radimed unterliegt den strengen Richtlinien der europäischen Medizintechnikverordnung (MDR), die darauf abzielt, die Sicherheit und Wirksamkeit medizinischer Produkte sicherzustellen. Die Produkte werden gemäß den internationalen Normen IEC 60601 und ISO 13485 entwickelt und zertifiziert, um den höchsten Standards der Qualitätssicherung zu entsprechen. Das Unternehmen führt regelmäßige Tests und Prüfungen durch, die von akkreditierten Institutionen überwacht werden, um die Wirksamkeit und Sicherheit der Produkte garantieren zu können.

Standort Bochum / Nordrhein-Westfalen

Bochum, als Zentrum des Ruhrgebiets, bietet durch seine Lage zahlreiche Vorteile für Radimed. Das Unternehmen profitiert von der Nähe zu renommierten medizinischen Einrichtungen wie dem BG-Universitätsklinikum Bergmannsheil und der Ruhr-Universität Bochum, die für ihre exzellente medizinische Forschung bekannt ist. Diese Nähe ermöglicht es Radimed, einen engen Austausch mit Fachleuten im Gesundheitswesen zu pflegen und aktuelle Bedürfnisse und Anforderungen direkt in die Produktentwicklung einfließen zu lassen.

Das dichte Netzwerk an Kliniken im Ruhrgebiet, insbesondere den zahlreichen Röntgen- und Herzkatheterlaboren, stellt den primären Kundenmarkt des Unternehmens dar. Radimed hat sich durch enge Kooperationen und Partnerschaften in der Region eine vertrauensvolle Position erarbeitet, die es dem Unternehmen erlaubt, seine Produkte und Dienstleistungen stetig zu verfeinern und zu erweitern.

Die gesellschaftliche Verantwortung von Radimed zeigt sich nicht nur in der Produktentwicklung, sondern auch in der Unterstützung von Initiativen zur gesundheitlichen Aufklärung und dem sicheren Umgang mit Strahlen in der medizinischen Praxis. Dies trägt zur allgemeinen Verbesserung der Sicherheitsstandards im Gesundheitswesen bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu Radimed GmbH

Was macht Radimed GmbH?

Radimed GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Bochum. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Radimed GmbH ansässig?

Radimed GmbH hat seinen Sitz in Bochum. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Radimed GmbH tätig?

Radimed GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 07.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik