EBS Technologies GmbH Adresse & Kontakt
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EBS Technologies GmbH: Profil
Die EBS Technologies GmbH entwickelt und fertigt medizintechnische Systeme und Implantate. Der Sitz liegt in Potsdam-Mittelmark, Brandenburg. Der Schwerpunkt liegt auf nicht-invasiven und minimal-invasiven Stimulationssystemen sowie auf biomechanischen Technologien, die in der Rehabilitation und in der Neuromodulation zum Einsatz kommen. Die Ausrichtung verbindet technisches Know-how mit patientenzentrierten Lösungen.
Leistungen und Produkte
Das Produktangebot richtet sich an Kliniker und Patienten in den Bereichen funktionelle Elektrostimulation (FES), Neuromodulation und Schmerztherapie. Die Systeme werden in der Rehabilitation nach Schlaganfällen, bei Rückenmarkserkrankungen sowie in der Schmerzbehandlung eingesetzt.
- Funktionelle Elektrostimulation (FES): Diese Systeme nutzen elektrische Impulse zur Stimulation von Muskeln, um die Funktionalität und Mobilität von Patienten zu verbessern.
- Neuromodulationsgeräte: Diese Technologien beeinflussen neuronale Netzwerke im menschlichen Körper, um Schmerzen zu lindern und Bewegungsfähigkeiten wiederherzustellen.
- Biomechanische Messsysteme: Diese Systeme dienen der Diagnose und Analyse von Bewegungsabläufen in der Rehabilitation und unterstützen Therapeuten beim Erstellen individueller Behandlungspläne.
Durch laufende Forschung und Entwicklung richtet das Unternehmen seine Produkte an den aktuellen regulatorischen Anforderungen und an den geltenden Sicherheitsstandards aus. Die Norm ISO 13485 für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik ist dabei maßgeblich.
Regulatorische Einordnung
EBS Technologies agiert in einem streng regulierten Umfeld für medizinische Geräte und Technologien. Die Produkte fallen unter die Kategorien für medizinische Geräte gemäß den europäischen Richtlinien, insbesondere der Medizinprodukteverordnung (MDR). Diese regelt die Sicherheit und die Anforderungen an klinische Wirksamkeit auf europäischer Ebene.
Das Unternehmen führt die erforderlichen Prüf- und Zertifizierungsprozesse durch, um die Marktzulassung seiner Produkte zu erreichen. Neben der MDR-Einordnung hält EBS Technologies weitere relevante Vorschriften und Normen ein, die der laufenden Qualitätssicherung und -kontrolle dienen.
Standort Potsdam-Mittelmark / Brandenburg
Potsdam-Mittelmark liegt in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Die Nähe zu Institutionen wie der Charité, dem Deutschen Rehabilitationszentrum sowie verschiedenen Forschungseinrichtungen in Berlin erleichtert den Austausch und ermöglicht Kooperationen bei der Entwicklung von Rehabilitationstechnologien.
Hinzu kommt die hohe Dichte an medizinischen Fachkräften und Kliniken in der Region. Diese Vernetzung ermöglicht eine enge Zusammenarbeit mit medizinischen Fachleuten und Institutionen und damit eine gezielte Ausrichtung auf den Rehabilitationssektor.
Besonderheiten der EBS Technologies GmbH
Das Unternehmen legt den Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung und investiert laufend in neue Ansätze und Technologien zur Unterstützung von Patienten in der Rehabilitation. Die Zusammenarbeit mit Kliniken und Forschungseinrichtungen ist Bestandteil der Unternehmensstrategie und unterstützt den Wissensaustausch sowie die praktische Umsetzung neuer Technologien.
Ein weiteres Merkmal ist die Anpassbarkeit der Systeme an individuelle Behandlungsbedürfnisse. EBS Technologies bietet Lösungen, die sich an die Anforderungen von Therapeuten und Patienten anpassen lassen. Zudem ist das Unternehmen in der Weiterbildung und Information für medizinisches Fachpersonal aktiv, um die Anwendung neuer Technologien in der Praxis zu unterstützen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Berlin | Sanitätshäuser
```Häufige Fragen zu EBS Technologies GmbH
Was macht EBS Technologies GmbH?
EBS Technologies GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Potsdam-Mittelmark. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist EBS Technologies GmbH ansässig?
EBS Technologies GmbH hat seinen Sitz in Potsdam-Mittelmark. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist EBS Technologies GmbH tätig?
EBS Technologies GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.