Dieter Marquardt Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt
Dieter Marquardt Medizintechnik GmbH
Die Dieter Marquardt Medizintechnik GmbH aus Tuttlingen in Baden-Württemberg entwickelt und produziert chirurgische Instrumente, die vor allem in der Wirbelsäulen- und Orthopädie-Chirurgie eingesetzt werden. Das Unternehmen beliefert nationale und internationale Märkte und stimmt seine Lösungen auf die Anforderungen von Chirurgen ab.
Leistungen und Produkte
Dieter Marquardt fertigt Produkte für verschiedene chirurgische Eingriffe. Dazu gehören:
- Retraktorsysteme: Systeme, die Chirurgen während Operationen Sicht und Zugang zum Operationsbereich ermöglichen.
- Instrumente für die Pedikelschrauben-Implantation: Diese Instrumente unterstützen die Stabilität bei Wirbelsäulenoperationen und die präzise Platzierung der Schrauben.
- Spezialisierte OP-Werkzeuge: Werkzeuge für die Neurochirurgie und die Wirbelsäulenorthopädie.
Die Produkte werden an Wirbelsäulenzentren, neurochirurgische Kliniken und Implantatehersteller verkauft. Die Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften fließt in die Weiterentwicklung der Produkte ein.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte der Dieter Marquardt Medizintechnik GmbH unterliegen regulatorischen Vorgaben. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, der Norm für Qualitätsmanagementsysteme bei Medizinprodukten. Zudem erfüllt es die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) einschließlich der CE-Kennzeichnung, die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Produkte belegt. Diese Vorgaben bilden die Grundlage für den Einsatz der Produkte bei Fachärzten und Kliniken.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen gilt als Zentrum der Medizintechnik in Deutschland und wird oft als „Medizintechnikstadt“ bezeichnet. Hier hat Dieter Marquardt Medizintechnik eine Nischenposition in der Wirbelsäulenchirurgie aufgebaut. Die Lage innerhalb dieses Medizintechnik-Clusters bringt dem Unternehmen praktische Vorteile.
Die räumliche Nähe zu Implantateherstellern wie Aesculap und den Tochtergesellschaften von Stryker erleichtert Partnerschaften und den Wissensaustausch in der Branche. Das Cluster bündelt Know-how in den Bereichen Materialwissenschaft, Design und Fertigungstechnik, von dem die Dieter Marquardt Medizintechnik GmbH profitiert.
Besonderheiten und Forschung
Die Dieter Marquardt Medizintechnik GmbH setzt einen Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen nutzt dabei CAD- und CAM-Systeme (Computer-Aided Design und Computer-Aided Manufacturing) für die Produktionsprozesse. Rückmeldungen von Chirurgen und Klinikern fließen in die Weiterentwicklung der Produktlinien ein.
Ein weiterer Aspekt ist die Herstellung der Produkte mit Blick auf Nachhaltigkeit. Dieter Marquardt verfolgt Initiativen zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks und setzt auf umweltfreundliche Materialien und ressourcenschonende Fertigungsprozesse.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu Dieter Marquardt Medizintechnik GmbH
Was macht Dieter Marquardt Medizintechnik GmbH?
Dieter Marquardt Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Dieter Marquardt Medizintechnik GmbH ansässig?
Dieter Marquardt Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Dieter Marquardt Medizintechnik GmbH tätig?
Dieter Marquardt Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.