AMPri Handelsgesellschaft mbH Adresse & Kontakt
AMPri Handelsgesellschaft mbH
Die AMPri Handelsgesellschaft mbH mit Sitz in Hamburg importiert und vertreibt Einweghandschuhe aus Nitril, Latex und Vinyl sowie weitere medizinische Einmalartikel. Zu den Abnehmern zählen Kliniken, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen, Industriebetriebe und Unternehmen der Lebensmittelbranche. AMPri gehört zu den etablierten Anbietern von Einmalhandschuhen im deutschsprachigen Markt.
Leistungen und Produkte
Das Sortiment umfasst Untersuchungshandschuhe aus Nitril, Latex und Vinyl in verschiedenen Größen, Stärken und Ausführungen sowie OP-Handschuhe, Haushaltsgummihandschuhe und weitere Schutzhandschuhe. Für den medizinischen Bereich werden Produkte bereitgestellt, die den Anforderungen des Gesundheitssystems entsprechen. Daneben sind Handschuhe für die Lebensmittelverarbeitung und Reinigungsbereiche im Angebot, die den geltenden Hygienevorschriften entsprechen.
- Untersuchungshandschuhe: Erhältlich in Nitril, Latex und Vinyl, ideal für den medizinischen und pflegerischen Einsatz.
- OP-Handschuhe: Hochgradig sterile Handschuhe für chirurgische Eingriffe, die den höchsten Sicherheitsstandards genügen.
- Haushaltsgummihandschuhe: Ideal zum Schutz bei Haushaltsreinigungsarbeiten.
- Spezialhandschuhe: Für spezifische Industriezweige entwickelt, um sowohl Schutz als auch Funktionalität zu gewährleisten.
Als Importeur und Großhändler arbeitet AMPri mit ausgewählten asiatischen Herstellern zusammen. Produktqualität und Nachhaltigkeit sind dabei feste Bestandteile der Einkaufspolitik. Alle medizinischen Einmalhandschuhe sind nach der EU-Medizinprodukterichtlinie (EU-MDR) als Medizinprodukte zertifiziert. AMPri unterzieht sich regelmäßigen Audits, um Compliance und Qualitätssicherung konstant zu gewährleisten.
Regulatorische Einordnung
Die Einhaltung regulatorischer Vorgaben bildet einen festen Bestandteil der Geschäftsprozesse der AMPri Handelsgesellschaft. Die Zertifizierung nach der EU-Medizinprodukterichtlinie (EU-MDR) schließt die sorgfältige Auswahl der Hersteller, die Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit der Produkte und die Beachtung aller erforderlichen Sicherheitsstandards ein. Darüber hinaus werden Mitarbeiter fortlaufend geschult, um alle gesetzlichen Bestimmungen umfassend zu verstehen und einzuhalten.
Regionale Bedeutung
Hamburg ist ein etablierter Standort für den Import medizinischer Produkte. Der Hamburger Hafen spielt eine zentrale Rolle in der Logistik der Medizintechnikbranche und ermöglicht AMPri eine zeitnahe Versorgung der Kunden. Die Nähe zu Distributorennetzwerken und anderen Medizintechnikunternehmen in der Region schafft Voraussetzungen für Kooperationen und ergänzt die Produktpalette durch partnerschaftliche Entwicklungen.
Besonderheiten und Zukunftsperspektiven
Ein Schwerpunkt der AMPri Handelsgesellschaft liegt auf dem Thema Nachhaltigkeit. Das Unternehmen prüft Konzepte und Materialien zur Reduzierung von Plastikabfällen und zur Entwicklung umweltfreundlicher Produkte, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch vertretbar sind.
Mit Blick in die Zukunft plant AMPri, das Produktportfolio weiter auszubauen und neue Märkte zu erschließen. Die Integration digitaler Lösungen und die Optimierung der Supply-Chain-Prozesse stehen dabei im Fokus, um den wachsenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Durch Forschung und Entwicklung sollen Produkte entstehen, die den sich ändernden Bedürfnissen von Kunden in der Gesundheitsbranche entsprechen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pharmaunternehmen
```Häufige Fragen zu AMPri Handelsgesellschaft mbH
Was macht AMPri Handelsgesellschaft mbH?
AMPri Handelsgesellschaft mbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Harburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist AMPri Handelsgesellschaft mbH ansässig?
AMPri Handelsgesellschaft mbH hat seinen Sitz in Harburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist AMPri Handelsgesellschaft mbH tätig?
AMPri Handelsgesellschaft mbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.