Primed Halberstadt Medizintechnik GmbH

Medizintechnik · Harz

Primed Halberstadt Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Harz, Niedersachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Primed Halberstadt Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Straße des 20. Juli 1
38820 Harz

Primed Halberstadt Medizintechnik GmbH im Überblick

Die Primed Halberstadt Medizintechnik GmbH hat eine lange Geschichte in der Herstellung von hochqualitativen Einmalartikeln und Verbrauchsmaterialien für die medizinische Versorgung. Gegründet wurde das Unternehmen 1991 in Halberstadt, Sachsen-Anhalt, und hat sich seitdem als wichtiger Akteur in der Medizintechnikbranche etabliert. Ursprünglich fokussiert auf die Produktion von Kathetern und Sonden, hat sich Primed Halberstadt stetig weiterentwickelt und ein breit gefächertes Portfolio an Produkten entwickelt, das auf die Bedürfnisse von Kliniken und anderen Gesundheitseinrichtungen abgestimmt ist.

Leistungen und Produkte

Die Produktpalette der Primed Halberstadt umfasst Einmal-Katheter, Magensonden, Absaugsysteme und Wundversorgungsprodukte, die speziell für den Einsatz in Intensivstationen und Notaufnahmen entwickelt wurden. Jedes Produkt unterliegt strengen Qualitätskontrollen und erfüllt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR). Diese regulatorische Einordnung gewährleistet, dass die Produkte nicht nur sicher, sondern auch effektiv in der Anwendung sind. Dazu zählen innovative Lösungen wie spezielle Katheter mit verbesserten Gleiteigenschaften und kombinierte Sonden, die eine einfachere Handhabung in stressreichen medizinischen Umgebungen ermöglichen.

Besonders hervorzuheben ist die ständige Forschung und Entwicklung, die es Primed Halberstadt erlaubt, am Puls der Zeit zu bleiben. Durch Kooperationen mit klinischen Einrichtungen und Forschungseinrichtungen werden kontinuierliche Verbesserungen und Neuentwicklungen gefördert. Diese Innovationskraft hat dazu geführt, dass Primed Halberstadt jetzt auch in internationalen Märkten vertreten ist und sich somit als global relevanter Anbieter von Medizintechnik positioniert hat.

Standort Harz / Niedersachsen

Der Unternehmensstandort im Landkreis Harz in Niedersachsen spielt eine bedeutende Rolle in der Logistik und dem Kundenservice. Halberstadt war historisch ein Zentrum der Medizintechnik und hat die Entwicklung des Unternehmens maßgeblich geprägt. Die Region ist nicht nur geografisch von Vorteil, sondern bietet auch eine enge Anbindung zu großen Kliniken in den Städten Braunschweig, Magdeburg und Hannover. Dieser Umstand ermöglicht es Primed, Produkte schnell und effizient zu liefern, was in der kritischen Landschaft der Gesundheitsversorgung entscheidend ist.

Darüber hinaus hat Primed Halberstadt eine starke lokale Verankerung. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Zusammenarbeit mit Ausbildungsinstitutionen fördert das Unternehmen die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Junge Talente werden gezielt gefördert, und das Unternehmen bietet vielfältige Möglichkeiten für Praktika und Berufsbildung im Bereich Medizintechnik.

Mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit hat Primed Halberstadt auch Initiativen zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks ins Leben gerufen. Beispielsweise wird bei der Produktion großer Wert auf ressourcenschonende Materialien gelegt, und die Abfallmanagementprozesse werden kontinuierlich optimiert, um umweltfreundlicher zu agieren.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Primed Halberstadt Medizintechnik GmbH

Was macht Primed Halberstadt Medizintechnik GmbH?

Primed Halberstadt Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Harz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Primed Halberstadt Medizintechnik GmbH ansässig?

Primed Halberstadt Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Harz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Primed Halberstadt Medizintechnik GmbH tätig?

Primed Halberstadt Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik