avasis AG Adresse & Kontakt
avasis AG im Überblick
Die avasis AG aus Konstanz in Baden-Württemberg ist ein renommierter Akteur im Bereich der Medizintechnik, spezialisiert auf vaskuläre Diagnosetechnologien. Das Unternehmen, das 2010 gegründet wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht, innovative und nicht-invasive Systeme zur Diagnose arterieller und venöser Gefäßerkrankungen zu entwickeln und zu vertreiben. Die Gründer von avasis AG haben einen klaren Fokus auf die Verbesserung der Patientenversorgung gelegt, was durch langfristige Forschungs- und Entwicklungsprojekte untermauert wird. Seit seiner Gründung hat sich das Unternehmen durch technische Exzellenz und enge Zusammenarbeit mit medizinischen Fachgesellschaften profiliert.
Leistungen und Produkte
avasis bietet eine Vielzahl von spezialisierten Geräten, die für die Diagnostik der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK), die Doppler-Sonographie und Kompressionsbehandlungen eingesetzt werden. Zu den Schlüsselprodukten gehören:
- pAVK-Diagnosesysteme: Diese Geräte ermöglichen die nicht-invasive Messung des Blutflusses und die Beurteilung der peripheren arteriellen Zirkulation, wodurch Ärzten wertvolle Informationen zur Diagnose und Planung von Behandlungen bereitgestellt werden.
- Doppler-Sonographie-Systeme: Sie kommen zur Bewertung der Blutflussgeschwindigkeit und -richtung in den Gefäßen zum Einsatz und sind unverzichtbar für die frühzeitige Erkennung von Gefäßerkrankungen.
- Kompressionssysteme: Avasis hat auch innovative Kompressionslösungen entwickelt, die zur Behandlung von venösen Erkränkungen und zur Unterstützung der venösen Durchblutung beitragen.
Die Produkte finden Anwendung in gefäßchirurgischen Abteilungen, angiologischen Praxen und im ambulanten Bereich, dabei legen sie großen Wert auf Benutzerfreundlichkeit und technologische Präzision. Durch regelmäßige Schulungen und Support bietet avasis eine umfassende Einbindung ihrer Geräte in den klinischen Alltag.
Standort Konstanz / Baden-Württemberg
Der Standort Konstanz am Bodensee hat sich als strategisch vorteilhaft für die avasis AG erwiesen. Durch die Nähe zur Schweiz und den Zugang zu einem dynamischen Medtech-Ökosystem in der Region ist avasis eng in Netzwerke von Fachleuten und Unternehmen integriert. Die Region Bodensee hat sich als innovativer Gesundheitsstandort etabliert und bietet eine lebendige Gemeinschaft von Medizintechnikunternehmen, Forschungseinrichtungen und internationalen Hochschulen, wie der Universität Konstanz und der HTWG Konstanz. Diese akademischen Institutionen fördern Kooperationen, die für die Entwicklung neuer, bahnbrechender Lösungen in der Medizintechnik von entscheidender Bedeutung sind.
Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt ist die enge Zusammenarbeit von avasis AG mit verschiedenen medizinischen Fachgesellschaften, die sicherstellen, dass die entwickelten Produkte den neuesten klinischen Standards entsprechen. Dies hat zur Folge, dass die Geräte und Systeme des Unternehmens regelmäßig durch unabhängige Stellen geprüft und zertifiziert werden, was deren hohe Qualität und Sicherheit bestätigt.
Zudem leistet avasis AG einen bedeutenden Beitrag zur regionalen Wirtschaft. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Kooperation mit lokalen Zulieferern hat das Unternehmen nicht nur die medizinische Versorgung verbessert, sondern auch zur wirtschaftlichen Stabilität der Region beigetragen. Die Produkte von avasis AG finden nicht nur in Deutschland Anwendung, sondern auch international, was die Bedeutung des Unternehmens für die Medizintechnikbranche unterstreicht.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
Häufige Fragen zu avasis AG
Was macht avasis AG?
avasis AG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Konstanz. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist avasis AG ansässig?
avasis AG hat seinen Sitz in Konstanz. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist avasis AG tätig?
avasis AG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?
Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.