Frank Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt
Frank Medizintechnik GmbH im Überblick
Frank Medizintechnik GmbH aus Würzburg in Bayern ist ein auf Medizintechnik spezialisiertes Handels- und Serviceunternehmen in Mainfranken. Das Unternehmen vertreibt medizinische Geräte und bietet technischen Service für Arztpraxen und Kliniken in der Region Würzburg-Main-Franken an. Würzburg ist als Universitätsstadt ein wichtiger Gesundheitsstandort in Bayern. Mit einer starken Verankerung in der Region bedient Frank Medizintechnik zahlreiche medizinische Einrichtungen, darunter Allgemeinarztpraxen, Facharztpraxen und stationäre Einrichtungen wie Krankenhäuser.
Leistungen und Produkte
Frank Medizintechnik vertreibt diagnostische und therapeutische Geräte sowie Verbrauchsmaterialien für medizinische Einrichtungen. Zu den angebotenen Produkten gehören unter anderem:
- Diagnostische Geräte: Dazu zählen Ultraschallgeräte, EKG-Monitore und Laborgeräte, die es Ärzten ermöglichen, präzise Diagnosen zu stellen.
- Therapeutische Geräte: Hierzu gehören unter anderem Geräte zur Physiotherapie, Inhalationstechnik und Beatmungstechnik, die für eine effektive Behandlung von Patienten unerlässlich sind.
- Verbrauchsmaterialien: Von Sterilgut bis hin zu Einmalinstrumenten bietet das Unternehmen alles, was medizinische Einrichtungen für einen reibungslosen Alltag benötigen.
Darüber hinaus bietet Frank Medizintechnik Wartungsverträge, Geräteprüfungen nach MPBetreibV (Medizinprodukte-Betreiberverordnung) und technischen Kundendienst an. Der technische Service umfasst nicht nur die Installation, sondern auch die regelmäßige Wartung und Instandhaltung der medizinischen Geräte, um die Sicherheit und Verlässlichkeit im Einsatz zu garantieren. Das Einzugsgebiet umfasst Würzburg und den gesamten unterfränkischen Raum, wodurch das Unternehmen eine zentrale Rolle in der lokalen Gesundheitsversorgung spielt.
Regulatorische Einordnung
Frank Medizintechnik GmbH agiert in einem stark regulierten Umfeld. Die Einhaltung der medizinischen Vorschriften und Normen ist für das Unternehmen von höchster Bedeutung. Neben der MPBetreibV ist das Unternehmen verpflichtet, die Europäischen Richtlinien für Medizinprodukte (MDR – Medical Device Regulation) zu beachten. Dies garantiert, dass alle Produkte, die angeboten werden, höchsten Sicherheitsstandards entsprechen. Die kontinuierliche Weiterbildung und Schulung der Mitarbeiter zu den aktuellen gesetzlichen Anforderungen sind weitere Maßnahmen, die zur Qualitätssicherung und zum Schutz der Patienten beitragen.
Standort Würzburg / Bayern
Würzburg ist die Metropole Unterfrankens und beherbergt das Universitätsklinikum Würzburg, eines der renommiertesten Universitätskliniken Bayerns. Als Bischofssitz und Universitätsstadt zieht Würzburg Patienten aus ganz Mainfranken an, was die Nachfrage nach regionalen Medizintechnikbetrieben fördert. Die Stadt zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Gesundheitsdienstleistern aus, was eine enge Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Akteuren der Gesundheitsbranche ermöglicht. Frank Medizintechnik profitiert nicht nur von diesem Umfeld, sondern trägt auch aktiv zur Verbesserung der medizinischen Infrastruktur in der Region bei. Durch die Vernetzung mit der Wissenschaft und Forschung an der Universität werden neue Impulse für innovative Technologien und Produkte gesetzt, die der medizinischen Versorgung zugutekommen.
In den letzten Jahren hat sich das Unternehmen auch verstärkt mit telemedizinischen Lösungen und digitalen Gesundheitsanwendungen auseinandergesetzt, um den Bedürfnissen der modernen Medizin gerecht zu werden. Diese zukunftsorientierte Ausrichtung passt gut zum dynamischen Gesundheitsstandort Würzburg, der ständig im Wandel ist.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
```Häufige Fragen zu Frank Medizintechnik GmbH
Was macht Frank Medizintechnik GmbH?
Frank Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Würzburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Frank Medizintechnik GmbH ansässig?
Frank Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Würzburg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Frank Medizintechnik GmbH tätig?
Frank Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt
Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.
MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte
Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.
Innovationsfelder und Zukunftstechnologien
Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.
Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.
Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?
EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.